2008-03-28

Talk Radio – Live vom Handy ins Internet

Für alle diejenigen, die den Service von Qik.com nicht nutzen können (weil Sie z.B. kein Nokia besitzen), bietet sich mit dem Dienst 1000Mikes.com eine Alternative. Mit diesem Dienst kann man sich als Radio-Moderator beweisen und live ins Netz senden.

Man muss sich nur auf der Webseite registrieren und einen eigenen Kanal einrichten. Die 1000Mikes-Rufnummer ist eine deutsche Festnetznummer, so dass für den Moderator nur geringe oder – mit einer Festnetz-Flatrate – keine Kosten anfallen.

Den eigenen Kanal oder Lieblingskanal kann man auch bei sich auf der Homepage oder auf dem Blog einbinden und hören. Zur Performance kann ich zurzeit noch nichts sagen. Ich glaube ich probiere das in nächster Zeit mal aus.

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2008-03-27

Widgets – Top oder Flopp?

Die Internet World Business berichtet in einem Artikel darüber welche Voraussetzungen ein (Facebook-) Widget erfüllen muss um erfolgreich angenommen zu werden.
"Wichtigstes Erfolgskriterium sei, dass eine Facebook-Applikation aus der Masse der Applikationen hervorstechen muss – sei es, weil sie einzigartig, unterhaltsam oder überhaus nützlich für den User ist. Darüber hinaus muss laut Hahn eine erfolgreiche Applikation dem Nutzer auch die Möglichkeit bieten, sich selbst darzustellen – beispielsweise über Produkte, die man besitzt oder die den eigenen Geschmack repräsentieren."
Ich frage mich, ab wann ist ein Widget erfolgreich? Gibt es bereits Statistiken darüber welche Widgets genutzt werden, also eine Art Alexa.com für diese Anwendung? Ab wann rechnet sich die Entwicklung eines Widgets? Über Google konnte ich bisher noch keine Nutzer-Statistiken entwickeln und persönlich kenne ich vielleicht mal eine Handvoll, die ich interessant finde. Davon ist auch nur eins ein Corporate Widget. Nämlich „Miles“ von Nike (ich berichtete bereits darüber).




Persönlich habe ich den Eindruck, dass mehr darüber positiv geschrieben wird. Allerdings fehlen mir die Zahlen die das auch belegen. Wie sieht das bei Euch aus? Welche Widgets sind für Euch erfolgversprechend?

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2008-03-21

Studie: Akzeptanz und Werbewirkung in Social Communities

Die Tomorrow Focus AG hat die Wirkung von Werbemittel in Ihren Studie „Community Effects“ näher unter die Lupe genommen. Untersucht wurden Standard-Werbemittel aber auch Community spezifische Werbeformen. Diese Studie ist meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle diejenigen, die sich mit Online-Werbung auseinandersetzen.

Ich persönlich habe die Studie noch nicht vollständig durchgelesen, jedoch werden in diese Studie viele Vermutungen (die ich bestimmt nicht alleine hatte) auch mit Zahlen belegt. Nämlich der Verdacht, dass Jugendliche (bis 19 Jahre) eher auf Unterhaltung bei Online Werbung stehen und ab dieser Altersgrenze erst die Information als Werbeansprache im Fordergrund steht.

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2008-03-12

Hörbuch Tipp - Das Focus-Jahrbuch 2008: Web 2.0 und 3.0

Das Focus -Jahrbuch 2008 steht zum kostenlosen download unter claudio.de bereit. Dieses Jahr beschäftigt sich das „Buch“ mit Thema: Web 2.0 und Web 3.0 - Reale und virtuelle Welt.

Beschreibung des Herausgebers:
"Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren Rolle und Zukunftsperspektiven von Blogs, User-Generated-Content, virtuellen Communities, Internetfernsehen und Co. Ihre Einschätzungen schwanken dabei zwischen „Klowände des Internets“ und „Revolution der Kommunikation“. Außerdem sind natürlich auch in diesem Jahr aktuelle Entwicklungen aus der Medienforschung wieder zentraler Bestandteil des Jahrbuches: In weiteren Beiträgen geht es zum Beispiel um die Themen Neuromarketing und Neuromarktforschung, elektronische Medienforschung, Werbung & Kultur oder die Unternehmenskonzentration bei Mediaagenturen."



Inhaltlich werden folgende Themen behandelt.

  • Zwischen Web 2.0 und Web 3.0 - Ein sehr vorläufiger Statusbericht
  • Virales Marketing – Mythos und Klarheit
  • Geschäftsmodelle im Web 2.0
  • Kundenbindung nach Art des Web 2.0 - RSS statt Spam
  • Internet und Senioren - Die Kombination von zwei Megatrends
  • Das Internet und die Kannibalisierung von Print - Wo steht die Bevölkerung?

Detaillierte Informationen zu den Themen findet Ihr unter Medialine.de oder direkt zum download bei Claudio.de.

Leider steht die Datei nicht im iTunes-Hörbuchformat zur Verfügung, so dass Ihr diese selber konvertieren müsst. Außerdem ist eine Anmeldung und die Installation des Claudio Downloadmanager erforderlich, bevor Ihr die Datei direkt herunterladen könnt.

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2008-02-20

RSS-Feeds richtig nutzen

Es soll User geben, die weniger Online affin sind als ich. Schwer vorzustellen ist aber Tatsache. ;-)

Wenn ich im Bekanntenkreis davon erzähle welche Informationen ich aus Blogs gesammelt habe, werde ich von vielen Usern gefragt wie RSS-Feeds überhaupt richtig genutzt werden. Diese User sehen zwar die Hinweise dass ein RSS-Feed auf einer Webseite angeboten wird, jedoch wissen sie nicht wie sie diese Technologie sinnvoll nutzen können.

Den Begriff „Blog“ haben Sie schon mal gehört, vielleicht sogar schon mal einen gelesen (häufig ohne es zu wissen). Allerdings verlieren Sie in der ganzen Informationsflut den Überblick. Somit vergessen sie die ganzen interessanten Seiten wieder zu besuchen. So gerät die eine oder andere Internetseite in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen diesen Artikel zu verfassen.

Meiner Meinung nach nutzt Ihr RSS-Feeds ab besten wie folgt:
Eröffnet ein Konto bei Google (G-Mail-Konto) oder ein Konto bei Netvibes (personalisiertes Nachrichtenportal).

Screenshot Netvibes

Nach der Registrierung habt Ihr die Möglichkeit eigene „neue“ Seiten anzulegen. Das macht Ihr indem Ihr die RSS-Feeds auf der Quellseite kopiert und auf Netvibes unter der Rubrik „Inhalte hinzufügt“ einfach einfügt. Der Feed ist durch dieses Icon RSS-Feed Icon gekennzeichnet. Schon erscheinen hier die neuesten Blogeinträge auf Eurer Nachrichtenseite. Bei Google heißt diese Funktion „Gadget hinzufügen“ und dann „Feed hinzufügen“.

Die meisten Blogs vereinfachen den Usern dass Handling, denn sie haben auf ihren Seiten oft Icons wie das von Google Add to Google Reader or Homepage oder Netvibes Add to Netvibes eingebunden. Durch ein Klick auf das jeweilige Icons könnt Ihr dann einen RSS-Feed kinderleicht abonnieren.

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2007-12-07

Die Grenzen der transparenten Web 2.0 Communities?

Die Communities XING und Facebook haben vor kurzem zwei Dienste live geschaltet, die die Aktivitäten der „befreundeten“ Kontakte über einen RSS-Feed in Echtzeit dokumentiert.

Bei XING heisst dieser Dienst „Neues aus meinem Netzwerk“ bei Facebook heißt er Beacon.

Viele Facebook-Mitglieder haben sich mittlerweile schon beschert, da Sie nicht wollen das Ihre Netzwerkaktivitäten so transparent veröffentlicht werden. In seinem Blog hat sich Facebook Gründer Mark Zuckerberg bereits für dieses Tool entschuldigt und damit nur seine geplanten gut gemeinten Absichten dargelegt.

Lars Hinrichs (Gründer von XING) ist da noch etwas uneinsichtig. Laut Aussage eines Artikels der Internet World haben angeblich nur wenige User diesen Dienst abgeschaltet.

Was mich nicht verwundert. Dass User die „Boulevard-Schlagzeilen“ der Community interessieren ist klar, aber wenn man das aus der anderen Perspektive sieht würde ich mich als User gerne von einem solchen System ausschliessen lassen. Es geht aus meiner Sicht niemanden etwas an, ob ich gerade Herrn „X“ als Kontakt bestätigt habe oder ob ich soeben einen Beitrag abgesendet habe. Das geht für meinem Geschmack etwas zu weit. Und genau davor kann ich mich zurzeit nicht schützen.

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2007-12-04

EU reguliert Werbung im Web 2.0

Am 12. Dezember tritt eine neue EU-Richtlinie in Kraft, die künftig „irreführende“ Werbekampagnen im Web unterbinden soll. Dazu zählen virale Marketing Kampagnen und auch fa geschaffene Kunstfiguren wie „Ron Hammer“ die im Hintergrund auf die Marke Hornbach präsentieren, während diese Person vom Dach fällt. Aber auch gefakte Blogs dieser Kunstfiguren oder falsche Beiträge in Blogs, Foren und Communities zählen mit dazu. Die Richtlinie "Unfair Commercial Practices Devices" soll dem Schutz der Verbraucher dienen. Jetzt müssen die Länder diese EU-Richtlinie aber erst einmal in nationales Recht umwandeln.



Solch eine Gesetzgebung ist zwar ganz ehrenwert, ich denke jedoch das die Online-User aufgeklärt genug sind um Schleichwerbung zu erkennen und daher abzulehnen, wenn es nicht zu diesem Spot passt.

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2007-12-03

Werbung in Blogs als Ergänzung zur Unternehmenskommunikation

In der aktuellen Ausgabe (137) des Podcast „Blick über den Tellerrand“ diskutiert Alex Wunschel mit Klaus Eck (PR-Blogger) über Werbung in der Blogosphäre. Dabei stellten sie einige Vermarkter vor, die sich auf das Schalten von Werbeanzeigen in Blogs spezialisiert haben. An dieser Vermarkter können sich Blogger wenden, um Werbung zur Refinanzierung Ihres Blogs einzusetzen. Die Werbetreibenden wiederum wenden sich somit logischer Weise an diese Vermarkter, damit Sie Ihre Werbebotschaften über die Blogsosphäre absetzen können.

Für jemand der auf Seiten der Werbtreibenden steht, weiß nun an welchen Vermarkter er sich wenden muss um über die Blogospähere „special Interest“ Zielgruppen zu erreichen und anzusprechen. Sicherlich reicht das für ein Unternehmen, dass nur national aufgestellt ist aus die deutsche Vermarkter-Landschaft aus.

Interessanter für ist es jedoch, wie man die Blogosphäre in anderen Märkten (z.B. Osteuropa, USA) nutzen kann, um einen Brand und ein Produkt bekannt zu machen, dass dort noch nicht bekannt ist. Dabei bedient man sich dieser „special Interest“ Zielgruppe und nutzt diese als „Multiplikatoren“ für sein Produkt oder Marke.

Ich halte die Blogger (und deren Leser) als geeignete Zielgruppe um neue Märkte zu betreten. Gerade in den USA werden über SEM-Maßnahmen horrende Klickpreise bezahlt, von denen man hier in Deutschland noch weit entfernt ist. Um in diesen Markt zu dringen, brauch man schon ein gewissen Budget um die lokalen Platzhirsche zu verdrängen. Bis man jedoch von einem Brandingeffekt und einer guten Performance reden kann, kostet das dem Unternehmen schon eine Stange Geld.

Wie die Vermarkter-Landschaft für die Blogospähre international aussieht, habe ich bei Alex Wunschel angefragt? Da er sich nächste Woche mit international tätigen Journalisten trifft, hoffe ich dass er dazu in einen seiner nächsten Sendungen darüber Auskunft geben kann.

Links zu deutschen Blog-Vermarktern:
Adical
Trigami

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2007-11-18

Nach Web 2.0 folgt Web 3.0

Kaum haben wir uns mit dem Marketing-Begriff (Hype) Web 2.0 angefreundet, steht uns nun schon der Begriff Web 3.0 bevor.

In einem Interview auf der Web 2.0 Expo in Berlin sagte Web-Guru O´Reilly in einem Interview, dass es nach dem Begriffsdefinition Web 2.0 nun auch bald das Web 3.0 geben soll. Doch was soll das sein?

O´Reilly beschreibt mit den Begriff Web 3.0 einen Paradigmenwechsel:
Nach seine Definition beschreibt er einen Wandel bei der Steuerung von Eingabeinstrumenten. „Die User werden in Zukunft mehr durch Körperbewegungen und Spracheingaben interagieren und nicht mehr nur durch Tastaturen“, so O´Reilly. Als Beispiel hierfür zieht er die Benutzerführung des Touchscreens des neuen iPhones und die bewegungsempfindlichen Controller der Nintendo Wii Konsole an. Wann uns dann das Web 3.0 im Alltag erreichen wird hat er leider nicht gesagt.

Aber kann man hier wirklich von einen Paradigmenwechsel reden? Das Thema Sprachsteuerung ist auch nichts neuen. Mitte der 90er Jahre kamen die ersten Texterkennungsprogramme auf den Markt, mit denen man durch Spracheingabe dem Textprogramm von Microsoft „Word“ einen Aufsatz oder Brief diktieren konnte. Auch Touchscreens hat es damals schon gegeben. Natürlich waren diese von der Sensorik noch nicht o ausgereift, dass man Sie so leicht wie eine iPhone steuern konnte. Aber daraus gleich den nächsten Marketing-Begriff zu machen und dabei von einem Paradigmenwechsel zu sprechen finde ich zurzeit ein wenig übertrieben.

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2007-11-16

Widgets als Marketing Instrument können ein Mehrwert für den Kunden sein

Als Widget (oder Gadget) bezeichnet man kleine Applikationen die entweder als Web-Applikation oder als Desktop Tools vom User eingesetzt werden. Ursprünglich stammt diese Software-Komponente aus dem Apple Umfeld.

Nike setzt nun ein solches „Widget“ auf seiner Lauf-Community ein um zum einen auf den Brand „Nike“ aufmerksam zu machen und zum anderen, die Communiy weiter auszubauen. Sportler können sich das Tool „Miles“ auf den Desktop herunterladen und sich zum regelmäßigen Laufen animieren lassen. Dabei kann der Sportler seinen Trainingserfolg online verfolgen und sich durch die Commnity animieren lassen. Eigene Laufstrecken könnten dort hinterlegt und der Community präsentiert werden.

Wer sich also nicht selber zum Laufen motivieren kann, sollte sich „Miles“ einfach unter http://nikeplus.com downloaden. Dazu wird jedoch die Yahoo Widget Engine benötigt. Diese findet Ihr unter http://widgets.yahoo.com.
















Die Kampagnenseite von Nike wurde in der Vergangenheit des öfteren in der Presse diskutiert. Sie bietet für Sportler einen echten Mehrwert. Angefangen von der iTunes-Playlists bekannter Testimonials (z.B. Fußball-Star Ronaldo) bis hin zur Vermarktung der eigenen Lauf-Produkte – die natürlich auch nicht fehlen durfte.

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