2008-12-10

Millieu-Studie: Migranten als Zielgruppe

18,6% der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund, daher ist die vor kurzer Zeit veröffentlichte Milieu-Studie des Instituts Sinus Sociovision nicht uninteressant.

Die Art der soziographischen Zielgruppenbeschreibung weicht von der typischen Zielgruppenbeschreibung ab, da Sie sich nicht nach den üblichen Kriterien wir Altersgruppe, Haushaltsnettoeinkommen etc. richtet. Dennoch gibt Sie interessante Einblicke für Marketingverantwortlich, die diese Zielgruppe ansprechen möchte.

An sich ist diese Art der Zielgruppenbeschreibung auch nichts neues, aber dass sie sich genau auf diese Zielgruppe konzentriert, finde ich spannend.

Hier der Link zu einem PDF mit den "zentralen Ergebnissen" (Übersicht auf der letzten Seite) und ein Artikel des Spiegel dazu:


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2008-11-11

Neue Eyetracker Studie analysiert Userverhalten auf Google

Der Arbeitskreis Suchmaschinen-Marketing des BVDW hat eine neue Eytracker-Studie herausgebracht, die das Userverhalten von Google Nutzern wieder spiegelt.

Die Eyetracker-Studien sind in der Regel nichts Neues. Interessant ist jedoch das Ergebnis wie die User die neuen Darstellungsformen der Suchergebnisse wahrnehmen und welche Auswirkungen dass auf Ihr Klickverhalten hat Zu den neuen Darstellungsformen der Suchergebnisse zählen Karteneinblendungen, Preisvergleiche und aktuelle News.



Quelle BVDW

Ein weiterer interessanter Punkt ist die Wahrnehmung einzelner Teile der Google AdWords. Wir alle wissen, dass eine Aussagekräftige Überschrift, die Übereinstimmung mit dem Keyword relevant ist für eine gute Anzeige. Aber zu welchem Anteil sehen dass die User? Zumindest sind viele der SEM-Theorien nun mit Zahlen gestützt.


Quelle BVDW

In einigen Punkten muss ich jedoch dem Arbeitskreis widersprechen. Die Studie wurde mit 80 Usern durchgeführt. Auch wenn ich das Verhalten auf die Bevölkerung hochrechnen kann. Repräsentativ ist diese Studie in meinen Augen nicht. Daher ist die Demografische Aufteilung der Testuser nachher meiner Meinung nach etwas schwammig. Ich habe hier eher das Gefühl, dass Mitarbeiter der Agenturen (die dem BVDW-Arbeitskreis angehören) diesen Test durchgeführt haben.

Ebenso wird auf Seite 19 gefragt, wie wichtig die Google Anzeigen für User sind. Die Zahlen kommen mir eine wenig hoch vor. Sicherlich ist das subjektiv gesehen, aber ich behaupte mal, dass der Durschnitts-User gar nicht weis, welches der dargstellten Inhalte Anzeigen bei Google sind.

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2008-03-26

Rich-Media gewinnt als Werberformat an Bedeutung

Zu diesem Ergebnis kommt der neue OVK-Report 01/2008. Nach Aussage dieses Reports wurden im zweiten Halbjahr 2007 über 200% mehr Video- und Streaming-Ads gebucht als im ersten Halbjahr 2007. Dies ist ein eindeutiger Nachweis, dass der Trend von Rich-Media Werbeformaten im Internet zunimmt.

Wie immer unterstreicht er die Gewichtung der Online-Werbung innerhalb des Mediamix als potentieller Wachstumsmarkt. Aber das ist ja nichts neues.

Über den Report:
Der OVK Report bietet einen umfassenden Marktüberblick. Er basiert zum einen auf die Nielsen Online Werbestatistik, zum anderen auf die Studie „internet facts“ der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

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2008-03-21

Studie: Akzeptanz und Werbewirkung in Social Communities

Die Tomorrow Focus AG hat die Wirkung von Werbemittel in Ihren Studie „Community Effects“ näher unter die Lupe genommen. Untersucht wurden Standard-Werbemittel aber auch Community spezifische Werbeformen. Diese Studie ist meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle diejenigen, die sich mit Online-Werbung auseinandersetzen.

Ich persönlich habe die Studie noch nicht vollständig durchgelesen, jedoch werden in diese Studie viele Vermutungen (die ich bestimmt nicht alleine hatte) auch mit Zahlen belegt. Nämlich der Verdacht, dass Jugendliche (bis 19 Jahre) eher auf Unterhaltung bei Online Werbung stehen und ab dieser Altersgrenze erst die Information als Werbeansprache im Fordergrund steht.

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2008-02-18

Funktionen in Online Communitys meist überflüssig

Spiegel Online berichtet in einem Artikel, dass die meisten Funktionen in den Communitys nicht genutzt werden. Dabei beruft sich der Artikel auf eine Studie die von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg erhoben wurde.

In dieser Studie kam heraus, dass die meisten Durchschnitts-User Funktion wie RSS-Feeds lesen, Blogs kommentieren, Freunde werben und Punkte sammeln gar nicht nutzen. Die meisten Nutzer stehen meistens nur mit den Leuten in Kontakt, mit den sie auch offline zu tun haben. Daher werden auch selten über diese Communitys offline Freundschaften geschlossen. Mit diesen Funktionen differenzieren sich diese Communitys lediglich von den Wettbewerbern.



Befragt wurden über 46 Community-Betreiber und 172 User die sich in über 14 großen Netzwerken wie MySpace bewegt haben. Mehr Infos dazu findet Ihr in der Präsentation, die mir die FH Bonn-Rhein-Sieg zur Verfügung gestellt hat.

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2008-01-02

Neue Märkte mit Suchmaschinen Marketing erreichen

Passend zu meinem letzte Beitrag über Lokale Suche und Zeitungsverlage möchte ich mit einem zusammenhängenden Thema meinem vorherigen Beitrag anschließen. Mikal Rohde von Schibsted (ein norwegisches Verlagshaus) präsentierte eine Lösung um lokale Anzeigenmärkte mit Suchmaschinen-Marketing zu bedienen ohne dabei die Erträge an Google weiterleiten zu müssen.

Mit dem Produkt „Schibsted Søk“ wurde ein eigenes AdWord-Managment System geschaffen, dass unabhängig von Google ist. Dabei hat das Verlagshaus einen großen Vorteil für sich ausnutzen können. Denn in Norwegen gehören die Zeitungsportale mit den größten und damit reichweitenstärksten Portalen. Somit bedient sich Schibsted die Google Idee indem Sie für Anzeigenkunden die Werbung in Ihren vielzähligen Portalen lokal schalten kann. Aufgrund der lokalen Zugehörigkeit des User oder dessen Themen-Interessen lassen sich diese Anzeigengruppen lokal zuordnen oder nach den Merkmalen des Behavior Marketings bestimmen.

Die Präsentation könnt Ihr Euch natürlich downloaden.

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