2009-04-23

Newssuche im Google-Zeitungsarchiv

Der Dienst von Google News ist bekannt. Nun hat Google in seinem Entwicklungslabor „Google Labs“ die Möglichkeit geschaffen, dass man eine Newsansicht auf einer Zeitleiste erhält – ähnlich einem Zeitungsarchiv .



Die Idee der Darstellung finde ich sehr gelungen und hoffe dass dieser Dienst schon bald „live“ geht. Da sich diese Ansicht jedoch noch in den Labs befindet, ist zurzeit nicht möglich deutsche Zeitungen und Zeitschriften zu durchsuchen. Bisher greift dieser Dienst nur auf Zeitschriften und Blogs aus den USA zu.

Aber beobachten wir diesen Dienst in den nächsten Wochen einmal weiter.

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2009-01-21

Google beendet sein Geschäft mit der Print-Werbung

In letzter Zeit war der Presse zu entnehmen, dass jetzt auch bei Google Stellen gestrichen und folglich auch Projekte eingestampft werden. Der Internet-Gigant muss (oder will) sparen.

Diesem Sparkurs ist nun auch das Projekt „Google Print Ads“ erlegen. Google Print Ads war eine Kooperation mit über 50 US Zeitungen. Ziel war es, eine neue Einkommensquelle für Zeitungen sowie relevantere Werbung für die Konsumenten zu schaffen. Das Offline-Projekt habe allerdings nicht den gehofften Erfolg gezeigt und werde Ende Februar dieses Jahres beendet.

Man kann also davon ausgehen, dass auch die geplante TV- und Radio-Vermarktung eingestampft wird.

Mehr zum Thema: Google, Mediamemo

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2009-01-04

Literatur 2.0: Ein Web-Roman mit Google Maps

Senghor on the Rocks ist ein Online-Roman, der in direkter Interaktion mit Google Maps steht. Es ist das erste Web-Buch, das mit geografischen und zeitlichen Daten, welche in Google Maps eingebettet sind, versehen wurde. Zu jeder Szene des Textes wird der zugehörige Handlungsort als exakte geografische Position dargestellt. Zudem kann jede Bewegung als animierte "Fahrt" auf der Karte wahrgenommen werden.



Die Story wird als eine "Reise über die Landkarte" visualisiert. Jeder Buchseite steht eine Landkartenseite gegenüber, so dass der Leser übersichtlich und einfach durch das Buch schmökern kann. Die animierten Satellitenbilder unterstützen die Geschichte, verführen den "Leser" jedoch auch gerne dazu, sich einfach nur von Seite zu Seite zu klicken und somit von Ort zu Ort zu wandern ohne sich mit dem eigentlichen Text zu befassen. Sich einfach nur die Umgebung anzusehen und in den eingeblendeten Google-Satellitenbildern herumzustöbern, ist für den Konsumenten sehr reizvoll. Zudem ist das Lesen am Bildschirm nicht für jedermann geeignet. Als Download für das iPhone oder einfach als E-Book-Reader wäre das Online-Buch sicherlich eine etwas alltagstauglichere Variante.

Senghor on the Rocks bleibt vorerst ein innovatives Experiment und demonstriert eine moderne Art des Lesens und Erlebens im Web-2.0.

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2008-12-10

Millieu-Studie: Migranten als Zielgruppe

18,6% der deutschen Bevölkerung hat einen Migrationshintergrund, daher ist die vor kurzer Zeit veröffentlichte Milieu-Studie des Instituts Sinus Sociovision nicht uninteressant.

Die Art der soziographischen Zielgruppenbeschreibung weicht von der typischen Zielgruppenbeschreibung ab, da Sie sich nicht nach den üblichen Kriterien wir Altersgruppe, Haushaltsnettoeinkommen etc. richtet. Dennoch gibt Sie interessante Einblicke für Marketingverantwortlich, die diese Zielgruppe ansprechen möchte.

An sich ist diese Art der Zielgruppenbeschreibung auch nichts neues, aber dass sie sich genau auf diese Zielgruppe konzentriert, finde ich spannend.

Hier der Link zu einem PDF mit den "zentralen Ergebnissen" (Übersicht auf der letzten Seite) und ein Artikel des Spiegel dazu:


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2008-11-10

Web 2.0: User gestalten Werbekampagne

Wieder mal sorgt bei mir ein Newsletter für großes Schmunzeln. Diesmal der Newsletter vom Dortmunder Flughafen.

Trauen die Marketingverantwortlichen des Airports den Aussagen Ihrer Agentur nicht mehr? Oder haben diese selber kein Urteilsvermögen mehr und lassen daher die User abstimmen, welche Kampagnenmotive für 2009 die richtigen ist?

Dann ist die Idee mit dem Web zwei Punkt etwas und dem User generated Dingsda zu machen natürlich nahe liegend. Abstimmen könnt Ihr unter http://www.dortmund-airport.de/index.php?id=1842


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2008-11-07

Briefmarke via SMS von der Post

Seit kurzer Zeit bietet die Post einen neuen Service an. Jetzt ist es möglich eine Briefmarke für einen Standardbrief oder Postkarte mit dem Handy via SMS zu bestellen. Wie dieser Service funktioniert könnt Ihr Euch unter www.porto-direkt.de ansehen.



Alle anderen Briefformate via SMS-Code zu frankieren ist leider noch nicht möglich, aber vielleicht folgt das noch. Dennoch finde ich diesen Dienst recht gut, denn wer hat heutzutage immer eine Briefmake zur Hand. Warten wir mal ab, ob sich dieser Dienst von den Verbrauchern angenommen wird.

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2008-11-04

Einladung: Xing Karriereseminar

Soeben frisch im E-Mail-Postfach eingetroffen. Eine Einladung zum XING-Networking, bzw. Karriere-Seminar.

Was für ein „Geheimtipp“?! Gerade die Online sind nachher verwundert, wenn sie auf einem solchen Seminar nachher Ihre Kollegen und Vorgesetzten treffen. Na viel Spaß für alle Beteiligten.

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2008-09-25

Ist gekaufte Blog PR akzeptabel?

Kürzlich bin ich auf eine Kampagne aufmerksam geworden, bei der es ein Mac Book Air zu gewinnen gab. Das hörte sich ganz interessant an. Mal schnell auf den Banner klicken und dann am Gewinnspiel teilnehmen. Genug Fake E-Mailadressen habe ich ja, um dort die lästige Werbung hinzuleiten. Also ein fairer Deal.

Nach dem Klick habe ich festgestellt, dass dieses Werbemittel über ein Affiliate-Programm ausgesteuert wurde. Leider funktionierte der Link nicht, so dass ich mich gezielt über Google auf die Suche nach diesem Gewinnspiel gemacht habe.

Bei Google habe ich dann gesehen, dass diese Thema ziemlich stark durch die Bloggosphäere galopierte. Leider waren dies jedoch kein Hinweise , die irgendwie in einem thematischen Zusammenhang als ergänzende Information zum Mac Book Air standen, sondern lediglich „bezahlte Werbung“ dass über ein Affiliate Programm gesteuert wurde.

Hier habe ich mich dann erst mal gefragt, wie ernst man die Artikel dieser Blogger nehmen kann? Hauptsache irgendwie einen schnelle Euro verdienen. Die Qualität der Artikel scheinen hier keine rolle zu spielen. Ich persönlich finde dass ein wenig glaubhaft, wenn solche Blogger weiter über Produkte und Unternehmen schreiben, bei dem man davon ausgehen kann, dass alle Beiträge bezahlt sind.

Kampagnenmotiv

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2008-09-24

iPhone Konkurrent „Google Android“

Kann das neue Google Handy eine echte Konkurrenz für das iPhone werden? Wie es aus einigen Newslettern zu lesen war, spielt T-Online sogar mit dem Gedanken, das Handy durch Werbung quer zu finanzieren. Das wird sich dann zu einem Preiskampf zwischen dem Android Handy und dem iPhone entwickeln. Ich bin mal gespannt, ob Apple bald sein Produkt weiterentwickelt.

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2008-08-07

Porsche als Vorreiter des viralen Marketings?

In der Blogosphäre entsteht gerade die These, dass Porsche die Opel Manta Witze erfunden hat, weil Porsche durch die Einführung des Opel Mantas Umsatzrückschläge zu verzeichnen hätte. Nähere Infos dazu gibt es hier in dem Video und auf Spiegel.de.



Zugegeben: Das Karl Dall hier als missbrauchtes und nun mit seinem Gewissen haderndes Testimonial auftritt, unterstreicht nicht gerade die Glaubwürdigkeit des Videos.

Sollte diese These stimmen, dann wäre Porsche einer der Pioniere des viralen Marketings, die dieses Instrument gekonnt (oder durch Zufall) auf die Spitze getrieben haben. Sicherlich waren sie nicht die ersten, die Mundpropaganda als Marketing-Instrument nutzen wollten. Aber keine mir bekannte Firma hätte es damit vor Porsche geschafft, die „Word of mouth“ Strategie so effektiv zu nuten.

Eine andere Frage, die ich mir stelle und die ich mir auch noch nicht beantworten konnte ist folgende:

Welcher Absender könnte mit welchem Ziel ein solches Video ins Netz stellen? Das Video steht zum heutigen Zeitpunkt noch nicht lange im Netz, es scheint vernünftig produziert zu sein und Karl Dall wird sich auch nicht zum Spaß an der Frede dort abfilmen lassen.

Bin auf Eure Meinungen gespannt.

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2008-07-14

Fundstück: Silversurfer–Kampagne

Die Generation der Silver Surfer (ich bezeichne sie mal als Generation 60+), ist in den letzten Jahren im Netz als Zielgruppe stark gewachsen. Aber selbst diese Gruppe würde ich nicht mit eineem solchen Motiv ansprechen, wie es Plus hier in ihrer Kampagne getan hat.



Wir erfolgreich wird diese Kampagne wohl sein?

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2008-07-11

Google Anzeige: Klickbetrug Suchmaschinenmarketing

Bei einem in der Zeitschrift „WuV“ veröffentlichten Titel ging es darum, dass der Bundesverband Digitaler Wirtschaft stärker gegen Klickbetrug vorgehen will. Daher arbeitet der Verband zurzeit an einer Verhaltensregel, einem sogenannten "Code of Conduct".

Dieser Artikel beschäftigte sich jedoch nicht mit dem Thema Klickbetrug im Zusammenhang mit Suchmaschinen-Marketing (SEM), sondern richtet sich vor allem gegen bestimmte Werbeformate. Bei einigen Formaten wird Werbung eingeblendet, ohne dass ein Klick vorausging. Dabei werden sie oft als Page Impression gezählt und erhöhen so künstlich die "Einschaltquote" von Internetseiten. Auch Grauzonen wie falsch definierte Schließfunktionen von Layer-Ads und das Unterschieben von Werbung per Pop-Under sollen durch diesen Verhaltenskodex eingeschränkt werden.

Da es mich interessiert, ob der BVDW auch weitere Überlegungen im Hinblick auf Klickbetrug im Suchmaschinen-Marketing unternehmen möchten, recherchierte ich für einen Artikel, den ich dazu in unserem Zed performance Blog veröffentlichen wollte.
Meine erste Recherche-Anlaufstelle war natürlich Google.

Nun schaut doch mal welche Anzeigen Google zum Thema „Klickbetrug Suchmaschinen-Marketing“ schaltet.



Richtig. Anzeigen von Suchmaschinen Marketing Agenturen, die um neue Kunden werben. Diese Anzeigen erscheinen, da das Keyword „Suchmaschinen-Marketing“ mit der Matching-Option „broad – also weitgehend“ eingebucht wurde. Aber was empfehlen diese Agenturen Ihren Kunden, um unnötige Klicks zu vermeiden bzw. um nicht auf bestimmte andere Keywords angezeigt zu werden? Richtig! Die Einbuchung von sogenannten „negative Keywords“.

Wie darf ich jetzt diese Anzeigen verstehen. Bieten diese Agenturen (inkl. Google) nun Klickbetrug an oder befolgen Sie ihre eigenen Ratschläge nicht?

Ich werde mal beobachten, wie sich die Anzeigenschaltung bei der Suchanfragen dieser Keyword-Kombination in nächster Zeit verändert.

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Googles Offline-Werbeprogramm

Wer von Euch das Thema "Offline Werbung mit Google" weiter verfolgen möchte, den lege ich den Blog "Lets take it offline" ans Herz. Dieser Blog berichtet über die Weiterentwicklung der Offline-Werbemöglichkeit mit dem Google AdWords-Programm, im Hinblick auf Audio,- TV,- und Printanzeigen in den USA.

Da dieser Dienst nach einer erfolgreichen Einführungsphase wahrscheinlich auch eines Tages in Europa gestartet wird, ist es ratsam diesen Blog zu verfolgen. Dieser Blog ist Anfang Juli von Google ins Leben gerufen worden.

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2008-06-26

Google Ad Planner

Das Google seinen Agenturen kostenlos den AdPlanner anbietet, geistert bereits durch die Online Medien. Dieser Dienst wird jedoch erst in den USA gestartet und noch nicht in Deutschland verfügbar sein. Wann dieser Dienst hier angeboten wird, ist zurzeit noch nicht abzusehen.



Mit dem Ad Planner kann man dann sehen, wie stark andere Webseiten frequentiert werden und auf welchen Seiten die unterschiedlichen Zielgruppen sitzen. Allerdings wird Google diese Reichweiten nicht in aktuellen Zahlen ausdrücken, sondern nur in „Trendbarometern“, wie man es aus dem Keyword Analyse-Tool kennt.

Interessant ist jedoch der Gedanke, dass Google den Ad Planner auch auf andere Medien ausweiten könnte. Die meisten von Euch werden wissen, dass Google in den USA auch die Restplatzvermarktung von Radio und Zeitungen übernehmen möchte. Von daher ist der Gedanke zur Erweiterung des Tools auf andere Medien nicht so ungewöhnlich. Wer von Euch Zugriff auf einen US-AdWords-Konto hat, der kann sehen, dass man bereits Audiokampagnen über das AdWords-Konto darüber einbuchen kann.

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BMW-Navigationssystem mit Google Maps Adresse

Für einige wenige von Euch, die sich mit Thema Geo-Marketing beschäftigen ist es keine neue Info, dass man sich eine gewünschte Adresse von Google Maps auf sein Navigationsgerät von BMW senden kann. Für viele andere Online Marketeers, die sich andere Schwerpunkte gesetzt haben, ist diese Info jedoch neu.

Daher möchte ich Euch diesen kleinen „Werbetrailer“ nicht vorenthalten.


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Werbeformate Teil 2 - GMX

GMX nervt mich schon seit Jahren mit bestimmten Werbeformaten. Sie drücken den Usern Werbeformate auf, die einfach nur störend sind. Aber schlimmer ist noch, dass es Firmen gibt, die so etwas buchen und damit nicht unbedingt einen positiven Image-Effekt erzielen.



Vor einigen Jahren nervte mich der LayerAd, auf der Login-Seite meines Postfaches. Jedes mal, wenn man auf das Kreuz „X“ geklickt hat gelangte man trotzdem auf die Webseite des Anbieters. Aufgrund der schlechten Performance, haben das dann auch nach etlicher Zeit einige Werbetreibende gemerkt und dieses Format nicht mehr gebucht. Das Werbeformat ist endlich abgeschafft und nervt nicht mehr, dafür kam dann letztes Jahr ein Pop-Up Fenster auf den Markt. Das ging trotz Pop-Up Unterdrückung im Firefox Browser immer wieder auf, wenn man sein Passwort im Textfeld eingeben wollte. Das ist mindestens genauso nervig. Auch dieses Werbeformat gibt es zum Glück nicht mehr. Wahrscheinlich ebenfalls aufgrund der schlechten Performance.

Neu in diesem Jahr ist, dass man seine GMX-Mails wieder über ein Pop-Up Fenster lesen muss. Den sogenannten GMX-Mailer. Auch das finde ich persönlich sehr nervig. Die Werbung ist zwar nicht mehr so aggressiv wie in den anderen beiden Beispielen, aber trotzdem leidet die Usabillity darunter.

Bitte liebe United Internet Verantwortliche, versucht nicht noch weitere unnötige Werbefläche zu schaffen, sondern arbeitet lieber an der Performance. Qualität statt Quantität. Dann kommen die Werbetreibenden von ganz allein zu Euch. Wenn dann auch die Performance stimmt können wir uns auch gerne über höhere TKP unterhalten. Oder lasst ihr diese ganzen Reste nur von Vermarktern wie z.B. Adconion verschachern. Die Ihren Kunden dann nicht sagen wollen (oder dürfen), mit welchen großen Online-Plattformen sie zusammen arbeiten.

Das ist hier keine Unterstellung an Adconion. Mit solchen Aussagen gehen sie zwar auf Kundenfang aber, ob sie wirklich die Restevermarktung von GMX übernehmen, kann ich nicht beurteilen.

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2008-06-22

Werbeformate - Wenn der Kontext nicht passt

Mein letzter Artikel befasste sich mit kontextueller Werbung. Jetzt habe ich ein wunderbares aber peinliches Beispiel dafür gefunden, was passieren kann, wenn Werbung nicht im richtigen Kontext erscheint.

In diesem Beispiel hat sich ein 32-Jähriger Fallschirmspringer lebensgefährlich verletzt, als sein Sportgerät sich nicht öffnete.

Meines Wissens nach wird so einfach Fallschirm als Paket geschnürt und auch so benannt.

Ziemlich makaber ist der Werbebanner von UPS unter dem Text.

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Werbeformate Teil 1 - Vibrant Media

Kennt Ihr die Formate von Vibrant Media? Dieser Anbieter platziert kontextabhängige Formate in seinem Netzwerk, so z.B. auch dem Portal der Marketingzeitschrift „Werben & Verkaufen“.



Erkennen könnt Ihr die Vibrant-Media Formate daran, dass sie doppelt unterstrichen sind. Wenn Ihr jedoch mit der Maus über den Link geht (anklicken braucht Ihr den nicht), erscheint ein Video oder eine Imageanzeige, die jedoch gar nicht zu dem Kontext des unterstrichenen Wortes passt.

Die ganze Technologie steckt meiner Meinung nach bei diesem Anbieter noch in den Kinderschuhen. Eine mögliche Argumentation eines Bekannten, der darüber ein neues Produkt bekannt machen möchte, teile ich nicht so ganz. Denn selbst wenn ich bei diesem Format nur per Klick bezahlen würde (was aber eher ein TKP-Deal wäre) denke ich, dass das Kommunikationsziel nur dann erreicht wird, wenn das Format und die Werbeaussage wirklich zum Kontext des Links passt. Eine genaue kontextuelle Zuordnung vermisse ich noch Vibrant Media.

Solltet Ihr andere Erfahrungen gemacht haben, lass ich mich gerne eines besseren belehren.

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2008-05-16

Erfolgsversprechung des Post Plusbriefes?

Vor knapp einem Jahr hat die Post die Aktion „Plusbrief individuell“ gestartet. Durch diesen Service kann man eigene Briefumschläge inkl. individueller Briefmarke gestalten. Zunächst richtete sich das Angebot nur an Geschäftskunden. Ziel war es hier die Markenwahrnehmung zu steigern. Die Mindestabnahme der gestalten Plusbriefe betrug damals 1000 Exemplare.



Seit kurzer Zeit richtet sich die Post mit diesem Angebot auch an die Endverbraucher. Dazu hat die Berliner Agentur Jung von Matt einen passenden TV-Spot entwickelt, um dieses Produkt bekannt zu machen.

Ist der Plan, sich mit diesem Angebot an Geschäftskunden zu wenden, fehlgeschlagen? Oder sollen die Endkunden hier nur als weitere Zielgruppe angesprochen werden. Heutzutage muss man als Privatkunde nur 20 Exemplare abnehmen.

Mich persönlich hat bisher kein solcher Plusbrief erreicht. Weder privat noch geschäftlich. Auch wenn ich diese Idee nett finde, würde ich einen solchen Brief nicht versenden. Für einen privaten Anlass finde ich ihn zu kitschig – geschäftlich wirkt es meiner Meinung nach unprofessionell.

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2008-04-15

MSN startet Online Karaoke

Diese Meldung habe ich dem MSN-Newsletter entnehmen können. Ab dem 15. Mai startet MSN im Unterhaltungschannel eine eigene Online-Karaoke-Show. Von den Usern werden Songs vor der Webcam eingesunden und anschließen bewertet. In der Pressemeldung heißt es:

„MSN Karaoke zielt klar auf eine junge, kommunikative Zielgruppe ab, die an Musik und Entertainment interessiert ist, gerne Neues ausprobiert und sich an aktuellen Trends orientiert. Die User können mit einer Webcam Songs einsingen, die bühnenreifen Auftritte und Gesangskünste anderer Nutzer anschauen und bewerten oder sie gleich zum spannenden Song-Contest herausfordern. Und egal ob großes Talent oder amüsante Show: Via Messenger, Blog und E-Mail kann jeder seine persönlichen Favoriten im eigenen Freundeskreis populär machen.“



Die Idee finde ich ganz amüsant. Allerdings glaube ich nicht so ganz an dem Erfolg in Deutschland. Aber vielleicht bin ich mit meiner Meinung da auch nur ein wenig voreilig. Im asiatischen Raum wäre das bestimmt eine Herausforderung für die MSN-Server.

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2008-04-11

Wolfgang Clement als Testimonial? – Keinen Sinn für Humor?

Laut einer Horizont-Meldung hat der ehemalige Wirtschaftsminister und Ministerpräsident von NRW Utopia verklagt, die die Werbefigur „Wolfgang“ als Testimonial zum Wechsel auf Öko-Strom eingesetzt hat.

Schaut Euch einfach mal die Kampagne an und klickt Euch einfach mal durch. Wer von Euch keine Verbindung zwischen der Werbeikone und Wolfgang Clement sieht, sollte sich den unten stehenden Film ansehen. Ich habe das Gefühl, dass das Aufsichtsratsmitglied von RWE keinen Humor hat. Schade.
Das Testimonial heisst jetzt übrigends Willi. Ähnlichkeiten sind kein zufällig und ein Schelm ist der, der böses denkt.

Ich sag nur nee, nee, nee, nee. Doch Angst vor der eigenen Courage was?

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2008-03-30

Next Conference 08 in Amsterdam

Am 3. und 4. April findet die NextWeb 08 Conference in Amsterdam statt. Ich frage mich, welche Bedeutung diese Konferenz für die Online Marketing Branche hat? Ist diese mit der OMD gleichzusetzen oder ist diese eher ein Vergleich zur SEM-Expo? Ist dieser Termin ein absolute Pflichtveanstaltungen oder reich es aus, die Themen im Netz nachzulesen? Bisher kann ich mich noch nicht durchringen, diese Veranstaltung zu besuchen. Soviel ich weiß, ist diese Konferenz für Web2.0 Start-Ups gedacht. Hier sollen neue Ideen diskutiert und vorgestellt werden. Ein Highlight dieses Jahr ist die Live-Übertragung von Diggnation.com. Diese Online TV-Sendung hat pro Ausgabe mehr als 500.000 Views.

The Next Web Conference

Mich interessiert, was im letzten Jahr hier diskutiert und auch umgesetzt wurde. Fährt jemand von Euch auch dahin und berichtet vielleicht über Qik.com oder 1000Mikes? Ich würde mich über weitere Infos (und über eine Berichtserstattung vom letzten Jahr) freuen.

Auf diese Konferenz bin ich bereits in der Vergangenheit vom „Podpimp – Alex Wunschel“ hingewiesen worden. Leider finde ich die Ausgabe des Podcast nicht mehr, in der er davon berichtet hat

Wer von Euch zur „Nextweb“ möchte, sollte einmal den Fischmarkt besuchen. Denn hier wird eine Freikarte zur Next Web 08 verlost.

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2008-03-27

Widgets – Top oder Flopp?

Die Internet World Business berichtet in einem Artikel darüber welche Voraussetzungen ein (Facebook-) Widget erfüllen muss um erfolgreich angenommen zu werden.
"Wichtigstes Erfolgskriterium sei, dass eine Facebook-Applikation aus der Masse der Applikationen hervorstechen muss – sei es, weil sie einzigartig, unterhaltsam oder überhaus nützlich für den User ist. Darüber hinaus muss laut Hahn eine erfolgreiche Applikation dem Nutzer auch die Möglichkeit bieten, sich selbst darzustellen – beispielsweise über Produkte, die man besitzt oder die den eigenen Geschmack repräsentieren."
Ich frage mich, ab wann ist ein Widget erfolgreich? Gibt es bereits Statistiken darüber welche Widgets genutzt werden, also eine Art Alexa.com für diese Anwendung? Ab wann rechnet sich die Entwicklung eines Widgets? Über Google konnte ich bisher noch keine Nutzer-Statistiken entwickeln und persönlich kenne ich vielleicht mal eine Handvoll, die ich interessant finde. Davon ist auch nur eins ein Corporate Widget. Nämlich „Miles“ von Nike (ich berichtete bereits darüber).




Persönlich habe ich den Eindruck, dass mehr darüber positiv geschrieben wird. Allerdings fehlen mir die Zahlen die das auch belegen. Wie sieht das bei Euch aus? Welche Widgets sind für Euch erfolgversprechend?

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2008-03-26

Rich-Media gewinnt als Werberformat an Bedeutung

Zu diesem Ergebnis kommt der neue OVK-Report 01/2008. Nach Aussage dieses Reports wurden im zweiten Halbjahr 2007 über 200% mehr Video- und Streaming-Ads gebucht als im ersten Halbjahr 2007. Dies ist ein eindeutiger Nachweis, dass der Trend von Rich-Media Werbeformaten im Internet zunimmt.

Wie immer unterstreicht er die Gewichtung der Online-Werbung innerhalb des Mediamix als potentieller Wachstumsmarkt. Aber das ist ja nichts neues.

Über den Report:
Der OVK Report bietet einen umfassenden Marktüberblick. Er basiert zum einen auf die Nielsen Online Werbestatistik, zum anderen auf die Studie „internet facts“ der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

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2008-03-25

Kostenloses eBook „Internetrecht“

Soeben bin ich auf dieses kostenlose eBook zum Thema „Internet-Recht“ aufmerksam geworden. Es umfasst über 560 Seiten und ist ein gutes Nachschlagewerk für viele unterschiedliche Rechtsfragen aus dem Online Bereich.

Verfasst wurde dieses Buch von Prof. Dr. Thomas Hoeren, vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (Uni Münster). Nach eigenen Angaben stellt er dieses eBook zum download bereit, da viele Rechtsurteile nach erscheinen dieses Kompendium in gedruckter Form, veraltet wären.

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2008-03-20

Thalyseo - Online Kontaktbörse für Geschäftsreisende

Thalys und das französische Penant von XING – Viadeo – haben eine gemeinsame Online Kontaktbörse für Geschäftsreisende gelaunched.

Mit Thalyseo kann man vor Reiseantritt erfahren, ob Freunde, Bekannte, Geschäftspartner oder andere interessante Geschäftskontakte mit im Zug sind. Somit wird die Zugfahrt nicht ganz so langweilig. Denn wer möchte kann hier auch neue Geschäftsbeziehungen knüpfen.

Die Anmeldung ist kostenlos und natürlich in verschiedenen Sprachen verfügbar. Nach Eingabe des eigenen Profils und der Reise-Daten können Mitreisende entdeckt und per Kurznachricht kontaktiert werden.

Bitte jedoch beachten: Wer sich für eine Reise mit dem Zug entschieden hat möchte meistens auf dem Weg noch die eine oder andere Sache erledigen und sich nicht unbedingt dabei stören lassen.

Unabhängig von diesem Service bin ich einmal gespannt, ob XING auch diese Plattform kaufen möchte. Schließlich hat Lars Hinrichs vor wenigen Monaten auch Spanien und in der Türkei zugeschlagen. Dies wäre eine gute Ergänzung um im europäischen Social Network Markt zu wachsen. Viadeo hat 2 Millionen registrierte User. Xing wird von über 5 Millionen User genutzt.

Robert Basic hat vor kurzem zwar schon darauf verwiesen. Wer sich für den Vergleich von XING und dem amerikanischen Pendant LinkedIn interessiert, erhält bei Read Write Web weitere Informationen.

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2008-03-12

Hörbuch Tipp - Das Focus-Jahrbuch 2008: Web 2.0 und 3.0

Das Focus -Jahrbuch 2008 steht zum kostenlosen download unter claudio.de bereit. Dieses Jahr beschäftigt sich das „Buch“ mit Thema: Web 2.0 und Web 3.0 - Reale und virtuelle Welt.

Beschreibung des Herausgebers:
"Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren Rolle und Zukunftsperspektiven von Blogs, User-Generated-Content, virtuellen Communities, Internetfernsehen und Co. Ihre Einschätzungen schwanken dabei zwischen „Klowände des Internets“ und „Revolution der Kommunikation“. Außerdem sind natürlich auch in diesem Jahr aktuelle Entwicklungen aus der Medienforschung wieder zentraler Bestandteil des Jahrbuches: In weiteren Beiträgen geht es zum Beispiel um die Themen Neuromarketing und Neuromarktforschung, elektronische Medienforschung, Werbung & Kultur oder die Unternehmenskonzentration bei Mediaagenturen."



Inhaltlich werden folgende Themen behandelt.

  • Zwischen Web 2.0 und Web 3.0 - Ein sehr vorläufiger Statusbericht
  • Virales Marketing – Mythos und Klarheit
  • Geschäftsmodelle im Web 2.0
  • Kundenbindung nach Art des Web 2.0 - RSS statt Spam
  • Internet und Senioren - Die Kombination von zwei Megatrends
  • Das Internet und die Kannibalisierung von Print - Wo steht die Bevölkerung?

Detaillierte Informationen zu den Themen findet Ihr unter Medialine.de oder direkt zum download bei Claudio.de.

Leider steht die Datei nicht im iTunes-Hörbuchformat zur Verfügung, so dass Ihr diese selber konvertieren müsst. Außerdem ist eine Anmeldung und die Installation des Claudio Downloadmanager erforderlich, bevor Ihr die Datei direkt herunterladen könnt.

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2008-03-11

Doubleclick Fusion perfekt

Genau in diesem Moment knallen bei Google die Sektkorken. Die Doubleclick Fusion wurde durchgewunken (via Internet World).

Für die Werbetreibenden erschließen sich nun neue Möglichkeiten um Ihre Zielgruppe gezielter anzusprechen und Streuverluste zu vermeiden. Ich denke, dass Google nun ganz neue Möglichkeit bietet das Behavioral Targeting für die Werbetreibende Industrie auszubauen. Den Datenschützer ist diese Fusion ein Dorn im Auge.

…aber angeblich hat man das ja nicht vor.

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2008-03-06

Tomorrow Focus – Mit Online Video auf Kundenfang

Im folgenden Video wird das 1x1 der Online Werbeformate von Tomorrow-Focus erklärt . Wer also fünf Minuten Zeit hat und sich ein wenig amüsieren möchte, sollte sich den Film einfach mal ansehen. Natürlich wollen Sie damit auch den einen oder anderen Kunden gewinnen.

Ich frage mich nur ob der Focus für Hintergrundmusik auch GEMA-Gebühren gezahlt hat?



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2008-03-04

„Ego-Googlen“ – Digitales Reputationsmanagement

Schon mal probiert den eigenen Namen zu Googlen? Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden oder wolltet Ihr lieber den einen oder anderen Kommentar, der in Google zu finden ist, mit einem Rechtsurteil löschen lassen?

Den Trend seinen eigenen Namen zu Googlen haben sich einige Anbieter zu Nutzen gemacht, indem sie eine Plattform entwickelt haben, die sämtliche Nutzerprofile in den Communities a`la MySpace und Co. durchsuchen. Aufgrund dieser Daten wird dann eine Ergebnisliste aufbereitet, dessen Resultate nicht nur angenehm sein können.

Als Anbieter solcher Personensuchmaschinen sind hier z.B: Yasni.de und Spock.com zu nennen. Diese Plattformen befinden sich zwar noch in der Beta Phase und unterscheiden sich meiner Meinung nach nicht stark von den Google-Ergebnissen. Ich bin jedoch gespannt zu welchen Ergebnissen diese Personensuchmaschinen kommen, wenn die Beta Phase abgeschlossen ist.

Das „Ego-Googlen“ wird auch als Reputationsmanagement bezeichnet.


Wer dem Sprichwort „Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert“ entgegen wirken möchte, kann sich an Firmen wie myonid wenden. Allerdings ist myonid nicht in der Lage unerfreuliche Kommentare bei Google und Co. zu löschen, sie sorgen jedoch dafür dass die positiven Beiträge oben in der Trefferliste stehen. Die Marketingzeitschrift W&V berichtet in ihrer Ausgabe 9/2008 auch über die Anbieter „deinguterruf.de“ und „reputationdefender“. Diese sollen sich direkt im Auftrag ihrer Kunden mit den Seitenbetreiber in Verbindung setzen und die Entfernung des unerwünschten Kommentars oder Beitrages veranlassen. Sollten persönliche Gespräche nichts bringen, so berichtet die W&V, greifen die Anbieter auf den andere Methoden zurück, die jedoch nicht genannt werden. Die Kunden dieser Reputationsdienstleister können dort ein Monats Abonnement abschließen, das zwischen 7 und 10 Euro kostet. Für jede Entfernung eines Beitrages oder Kommentars werden dann weitere 25 Euro fällig.

Sind diese Kosten gerechtfertigt? Lohnen sich diese Kosten und wie groß ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen? Im ersten Moment dachte ich, dass man dies Online auch selber steuern kann. Aber was ist mit den ganzen anderen Usern, die aus Spaß ein Video auf YouTube gestellt haben oder voreilig ein Kommentar in einem Forum abgesendet haben? Grundsätzlich gilt immer noch der alte Spruch „Aufpassen was man veröffentlicht, das Netz vergisst nichts“.

Weitere Informationen zum Thema Reputations-Management findet Ihr auch auf „Viralmythen“, dem Blog von Benedikt Köhler. Er verweist auch auf ein entsprechendes E-Book, das kostenlos zum Download angeboten wird.

Mit den Personensuchmaschinen hat sich Michael Mertens näher beschäftigt. Infos dazu findet Ihr in seinem Blog PC-Living Room.

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2008-02-27

Klickbetrugsvergleich in USA und Deutschland

Im aktuellen „iBusiness Executive Summary“ bin ich auf einen Artikel zum gewachsenen Klickbetrug in den USA gestoßen. Grundlage des Artikels ist eine Studie von Click Forensics, die dieses festgestellt hat. Nach Studienaussagen soll jeder sechste Klick auf SEM- und Affiliate-Anzeigen mittlerweile aus einer betrügerischen Absicht getätigt sein.

Laut Aussage des Horizont Artikels ist der Klickbetrug Deutschland noch weitaus weniger verbreitet. Als Grund wird die Ordentlichkeit der Deutschen und der Zwang alles kontrollieren zu wollen angeben. Ob das der wirkliche Grund ist kann mir nicht vorstellen. Schließlich achten auch die US-Unternehmen auf Ihre Marketingbudgets. Außerdem kommen die guten Tracking-Systeme alle aus den USA. Somit kann meiner Meinung nach die Deutsche Ordentlichkeit nicht als Begründung herangezogen werden. Ich denke eher, dass der Hang zum schnellen Geld der US-Seitenbetreiber hier größer war um den Klickbetrug voranzutreiben.

Das ganze ist vielleicht auch unbewusst passiert? Im Werbeblogger konnte ich lesen dass es ein Firefox-Plugin gibt, das automatisch auf jede Google Anzeige aus dem Ad-Sense Programm klickt. Das treibt natürlich in die Kassen von Webseitenbetreiber die entsprechende Google Anzeigen integriert haben und die dieses Tool nutzen. Mittlerweile wurde dieses Plugin jedoch aus dem Netz entfernt.

Mal angenommen, das Plugin wurde nur mit dem Vorsatz auf dem Markt gebracht SEM-Anzeigen zu unterdrücken. Dann könnte man als großer Portalbetreiber hier eine Menge Geld machen, wenn man die Firefox Browser der Mitarbeiter mit einem entsprechenden Plugin ausstattet. Das ist natürlich reine Spekulation.

Vielleicht ist aber auch ein versteckter Aufruf in dem Paid Search Rap versteckt:

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2008-02-18

Funktionen in Online Communitys meist überflüssig

Spiegel Online berichtet in einem Artikel, dass die meisten Funktionen in den Communitys nicht genutzt werden. Dabei beruft sich der Artikel auf eine Studie die von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg erhoben wurde.

In dieser Studie kam heraus, dass die meisten Durchschnitts-User Funktion wie RSS-Feeds lesen, Blogs kommentieren, Freunde werben und Punkte sammeln gar nicht nutzen. Die meisten Nutzer stehen meistens nur mit den Leuten in Kontakt, mit den sie auch offline zu tun haben. Daher werden auch selten über diese Communitys offline Freundschaften geschlossen. Mit diesen Funktionen differenzieren sich diese Communitys lediglich von den Wettbewerbern.



Befragt wurden über 46 Community-Betreiber und 172 User die sich in über 14 großen Netzwerken wie MySpace bewegt haben. Mehr Infos dazu findet Ihr in der Präsentation, die mir die FH Bonn-Rhein-Sieg zur Verfügung gestellt hat.

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2008-02-08

Webmontage, Barcamps und XING Regionaltreffen

Das „Social Networking“ im Online und Offline-Bereich heutzutage eine große Bedeutung zugeschrieben wird, ist kein Geheimnis. Man verabredet sich in einem Wiki oder über die jeweilige Webseite des Barcamps, bzw. des XING. So kann sich der potentielle Teilnehmer im Vorfeld über geplante Themen informieren, die präsentiert werden sollen. Eine Teilnehmerliste gibt ebenfalls Aufschluss über das, was den Teilnehmer erwarten könnte.

Diese Erwartungen können recht unterschiedlich sein. Einige Teilnehmer suchen den Informationsaustausch und möchten neue Gedankenanstöße bekommen, andere suchen einfach nur den Kontakt zu neuen Experten um die eigene Reputation auszubauen. Es ist nicht selten, dass bei der Erwartungshaltung auch einfach ein neues Jobangebot im Vordergrund steht.

Aber wie ist die Qualität von Barcamps, Webmontagen oder XING Regionaltreffen? Was bringen sie wirklich? Und was ist Eure Meinung nach die beste Plattform zum Networking?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen einfach kurz kommentiert. Für diejenigen, die den Unterschied oder diese Begriffe nicht kennen, werden die nun folgenden Videos etwas mehr Licht ins Dunkle bringen.

Barcamp
Dies ist eine lockere Veranstaltung bei dem Teilnehmer den Ablauf und die Inhalte selbst bestimmen. Die Planung findet vor Ort statt



Webmontage
Die Verabredung findet über Wikis statt. Hier wird auch abgestimmt, welche Themen präsentiert werden sollen.



XING Regionaltreffen
Die Organisation findet über das jeweilige regionale Forum statt

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2008-02-05

DLD und World Economic Forum Davos

Der DLD (Digital Life Design) wird jährlich und dieses Jahr zum vierten mal in Folge von Hubert Burda Media veranstaltet. Hier trifft sich das „Who ist who“ des digitalen Business. Im Gegensatz zu anderen Konferenzen muss man eingeladen werden, um an dieser Konferenz teilnehmen zu können. Um eine solche Einladung zu erhalten muss man diese exklusive Runde bereichern können. Man sollte also zumindest in der Lage sein, einen Vortrag über sein Business zu halten. Dafür verspricht die Gästeliste auch eine hochkarätige Podiumsdiskussion. Auf der Gästeliste standen dieses Jahr Namen wie z.B. Jimmy Wales (Gründer von Wikipedia), Reid Hoffman (LinkedIn) oder auch Marissa Mayer von Google.

Wie es der Name bereits verrät, geht es in diese Konferenz nicht nur um digitale Medien. In diesem Forum werden weitere zukunftsweisende Themen rund um das Thema Life und Design diskutiert. So wurde bereits vor zwei Jahren das Thema Co2-Ausstoß diskutiert. Also noch lange bevor sich die Medien und User mit dem Thema befasst haben.

Jetzt sind zum DLD die ersten Bilder im Netz aufgetaucht. So findet Ihr auch auf Flickr eine entsprechende Bildergalerie und auf Xonio.TV entsprechende mehrer Videobeiträge.

Für einige dieser Gäste ging es im Anschluss direkt nach Davos zum World Economic Forum. Auch hier gibt es eine entsprechende Berichterstattung im Netz.

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2008-01-31

Baidu nun auch in Japan

Chinas größte Suchmaschine wagt nun den Sprung nach Japan. Damit will sich Baidu Marktanteile im japanischen Markt erkämpfen, der zurzeit von Google und Yahoo angeführt wird. Im Heimatland sieht das anders noch anders aus. Via Search Engine Land.

Laut CNNIC (Cina Internet Network Information Center) hat bei Baidu hier einen Marktanteil von über 60%. Google liegt hier mit 25% Marktanteil auf Platz 2. Google ist also hier langsam als Konkurrenz wahr zu nehmen.


Weitere Informationen zum chinesischen Suchmaschinenmarkt findet Ihr unter tech.sina.com.cn.

Einem Reuters Bericht zur Folge bezweifeln Analysten, dass Baidu als dritte Suchmaschine Erfolg im japanischen Markt haben wird, da Google und Yahoo dort zu etabliert sind. Dem gleichen Bericht zur Folge soll die japanische Baidu-Version bei den chinesischen Usern sehr beliebt gewesen sein, da man mit Ihr auf pornographische Inhalte zugreifen konnte. Dies ist mittlerweile nicht mehr möglich. Ein andere Grund für die Beliebtheit ist es, dass man mit Baidu nach Raubkopien bestimmter Musiktitel suchen kann. Dies könnte allerdings den Betreibern noch einige Probleme verursachen. Via Financial Times (Login-Bereich) .

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2008-01-30

Google-View

Seit einigen Monaten ist der Dienst Google-View live. Dieser sorgte beim Start mit seiner „Bilderwelt“ für aufsehen, da es möglich war Leute zu sehen, die in nackt am Fenster stehen und gerade eine Erotik-Shop betreten.

Nun habe ich ein Video dazu gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:

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2008-01-10

Mister Wong – Communities schaffen eine Ergänzung zu klassischen Suchmaschinen

Das Thema „Social-Bookmarking“ stand bei Christian Clawien (Mister Wong) auf der Agenda. Im Gegensatz zur klassischen Suche stand hier das entdecken von neuen Inhalten im Vordergrund.

Das Konzept besteht darin, dass User weltweit auf ihre Bookmarks (Lesezeichen) zugreifen können, indem Sie diese bei Mr. Wong speichern. Sobald diese Seite nun gespeichert wird, bekommt Sie einen zugehörigen Begriff (einen Tag) damit man Sie zuordnen können. Außerdem entscheidet man beim speichern dieser Lesezeichen, ob man diesen Link anderen Personen zugänglich machen möchte.

Durch diese öffentlichen Tags können User nun andere Webseiten zu einem bestimmten Thema z.B. Rotwein entdecken, auf die man vorher nicht gekommen wäre. Das „Social-Bookmarking“ ist ein Trend, der sich erst seit 2006 abgezeichnet hat. Bei Mr. Wong sind z.B. im November über 3 Millionen Bookmarks gespeichert gewesen, denen 5 Millionen Tags zugeordnet wurden. Dabei besuchten laut Google Analytics 3,3 Millionen Besucher das Webangebot.

Mr. Wong ist zurzeit in russisch, chinesisch, spanisch, französisch und englisch verfügbar. Eine japanische Version ist in Kürze geplant. Diese Form eignet sich gut, um in neuen Märkten vorzudringen. Ein Nachteil hat die Sache jedoch. Die Bookmarks werden durch die User gepflegt. Über einen längeren Zeitraum kann das zur Folge haben, dass bestimmte Seiten unter der gespeicherten URL nicht mehr verfügbar sind. An einer Lösung soll jedoch gearbeitet werden.
Präsentation downloaden.

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2008-01-09

SEM bei Henkel - Fleckenentferner und Waschmittel gesucht!

So der Titel dieser Präsentation von Sabine Röltgen (Henkel KGaA, Düsseldorf). Überraschend ist jedoch, dass ein Unternehmen wie Henkel noch nicht die ganze Wertschöpfungskette der Internet Technologie ausnutzt, um ihre Markenbekanntschaft weiter auszubauen bzw. diese für Performance orientierte Kampagnen einsetzt. Und das bei einem Unternehmen, das mehrere Millionen Euro im Jahr in TV-Spots investiert.

Bei der Präsentation stellte sich heraus, dass Henkel Suchmaschinen-Marketing alleine als Branding-Kampagne nutzt, um die User auf die eigene Webseite zu lenken. Eine Adress-Generierung um den potentiellen Kunden mit einem Probepäckchen von einem Henkel-Produkt zu überzeugen, wäre hier eine mögliche und sinnvolle Ergänzung.

Wäre Henkel nicht doch mit einer Branding-Kampagne durch Banner besser beraten? Vor allem weil diese Werbemittel eine stärke Reichweite erreichen, würde man Henkel hier eher im Netz wahrnehmen. Insgesamt ist eine alleinige SEM-Kampagne doch nur einen Tropfen auf dem heißen Stein, wenn ich als Unternehmen keinen aktiven Nutzen ziehen kann.

Henkel sieht dies anders. Insgesamt werden die Kriterien wir folgt bewertet:
„Banner und Reichweite kosten zu viel Geld . Da insgesamt aber weniger Leute nach einer bestimmten Problemlösung bei einer Wäschereinigung über die Suchmaschine suchen, sind diese Kosten im Verhältnis wirtschaftlicher.“ Dieser Aussage ist zuzustimmen, aber warum werden die Kunden dort nicht abgeholt, wenn sie doch dort eine bestimmte Erfüllung Ihrer Bedürfnisse erwarten? Eine andere geeignete Lösung z.B. ein Blog oder Forum zu solchen Problemen ist bisher nicht angedacht. Das wäre meiner Meinung nach jedoch die beste Ergänzung.

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2007-12-27

Das Geschäft mit den Suchmaschinen

Vom 13. und 14. Dezember habe ich den Kongress vom Euroforum „Die Macht der Suchmaschinen“ besucht. Eine Vielzahl von Interessanten Vorträgen standen bei diesem Kongress auf der Agenda. Da diese in nur kurzen Vorträgen angesprochen wurden stelle ich Euch die wichtigsten Punkte in den nächsten Tagen zusammen. Weitere detaillierte Infos könnt Ihr dann den Präsentationen entnehmen, die nach Rücksprache mit Sven Baumhauer vom Euroforum verwenden darf.

Prof. Dr. Peter Gentsch moderierte beide Kongresstage. Zur Einleitung präsentierte er eine Bestandsaufnahme über den Markt der Suchmaschinen. Dabei bestimmten u.a die Themenfelder „Entwicklung, Status Quo und Next Generation“ und „Diversifikation von Suchmechanismen (Semantische Suche, Social Search)“ seinen Vortrag. Natürlich ist der Moderator auch auf die Historie des Suchmaschinenmarktes eingegangen. Ich denke jedoch, dass hier eine kurze Zusammenfassung des Status Quo und der zukünftigen Entwicklungen interessanter ist.

In groben Zügen und anhand des Bildmaterials ging hervor, dass die User im Web auf Suchmaschinen und Web-Verzeichnisse nicht verzichten wollen. Sie sind die erste Anlaufstation im Web, wenn es darum gezielt Informationen zu suchen. Die ersten drei Plätze im Bereich der „Top-Sites“ werden im Alexa Ranking von Suchmaschinen angeführt. Gefolgt auf Platz vier ist bereits Youtube.com.

Nach einer Studie der Uni Rostock ist die Suchmaschine mit 64% die meist genutzte Anlaufstelle, wenn es um die Informationsbeschaffung geht. Mit Abstand (19%) werden danach die Hersteller-Sites und Industrieportale (7%) genutzt. Unabhänge Testportale bilden mit 5% Marktanteil (und noch anderen wenigen Ausnahme-Sites) das Schlusslicht. Mehr dazu in der Präsentation.

Für die Werbetreibenden Unternehmen bedeutet das, dass Suchmaschinenmarketing kein Kommunikationskanal ist, den man nebenbei mit bedienen sollte. Der Bereich SEM (Search Engine Marketing) ist mittlerweile zum Pflichtbestandteil des Kommunikations-Mix geworden.

Semantische Suche:
Hier wurde der Begriff Semantische Suche erst einmal definiert um zu verstehen, wie viele Suchmaschinen arbeiten. Semantic bedeutet, dass eine Art Verwandtschaft mit dem Suchbegriff erzeugt wird. Beispiel hierfür ist das Keyword „Jaguar“. Hier wird nach Eingabe dieses Suchbegriffs eine Verwandtschaft mit weiteren Keywords z.B Auto oder Tier aufgebaut. Und genau hier unterscheidet sich dann auch die Qualität der Suchmaschinen. Näheres dazu später.



















Social Search:
Ein weiterer Trend der sich auf dem Bereich des Suchmarktes ergibt ist die Möglichkeit des Social Search. Viele (z.B. Head Hunter) bedienen sich dabei an den üblichen Web 2.0 Communities XING, Facebook und Myspace. Somit können sich diese Personen ein Bild über das soziale Umfeld eines potentiellen Kandidaten oder über einen möglichen Bewerber machen. Da man auf diesen Portalen teilweise das Kommunikations-Verhalten nachvollziehen kann, trennt sich hier schon oft die Spreu vom Weizen.

Themen- Branchen spezifische Suche:
Der Vollständigkeit halber müssen auch diese Portale erwähnt werden. Darunter fallen z.B. Portale wie Wer-liefert-was.de oder billiger.de. Je nachdem zu welcher Branche dass Unternehmen gehört, kann man sich auf diese Portale spezialisieren oder dies Portale als „Longtail“ nutzen.

Lifestyle-Suche:
Anhand eines entwickelten Tools von L´Tour werden hier Suchergebnisse aufgrund des eigenen Reiseverhalten bzw. Reiseansprüche ausgegeben. Dieses Tool lässt sich nicht nur für die individualisierte Suche nutzen, sondern dies hilft auch durch die Möglichkeit von Data-Mining, seine eigene User besser kennenzulernen. Näheres dazu auch in der Präsentation.

Um den Rahmen dieses Beitrags nicht zu sprengen kann ich nur noch einmal auf die Präsentation (ca. 7,4 MB) verweisen. Mit Sicherheit werde ich zu einem späteren Zeitpunkt ein solches Thema noch einmal vertiefen.

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2007-12-06

Online Werbung im internationalen Vergleich

Vor wenigen Tagen hat der Online Vermarkter Kreis (OVK) des Bundesverbandes der digitalen Wirtschaft (BVDW) den neuen Online-Report für das zweite Halbjahr 2007 veröffentlich.

Ma abgesehen davon, dass die Prognosen mal wieder rückwirkend nach oben korrigiert wurden (was bedeutet das die Unternehmen dieses Jahr mehr in Online-Werbung investiert haben als vorauszusehen war – das freut natürlich die Vermarkter , ist ein weiteres wichtiges Merkmal aufgefallen:

Wer denkt, dass Deutschland bereits schon sehr viel in die Online-Werbung investiert, den muss ich enttäuschen. Natürlich führt der englisch sprechende Raum mit den USA und UK die Spitze an. Das deutsche online Marketing Budget liegt im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Selbst unsere kleinen Nachbarn wie Dänemark, Niederland und Belgien betreiben einen höheren Werbeaufwand pro Online-User als die Deutschen. Dem Report ist auch zu entnehmen, dass die Penetration der Breitband Anschlüsse in diesen Ländern höher ist. Doch was hat das für die Werbetreibende für Auswirkungen?

Abgesehen davon, dass man aufgrund der dichteren Bandbreiten auch aufwändigere Werbemittel gestalten kann, ist die Vermuten nah dass die Online-Werbung in diesen Ländern einfach teurer ist, wenn man sich mit den lokalen Konkurrenten messen, bzw. diese Platzhirsche vertreiben möchte.

Um aus meinem eigenen Nähkästchen zu plaudern:

Mich würde es auch freuen, wenn BVDW mit anderen nationalen Online-Verbänden auf europäischer Ebene Standards bei der Gestaltung de Online-Werbmitteln schaffen definieren würde. Die unterschiedlichen Bezeichnungen für einen Superbanner (728x90 Pixel in Deutschland) sind zwar ganz lustig, weiche aber teilweise von der Größe was zum erhöhten Koordinationsaufwand (und damit Kosten) auf Seiten der Werbtreibenden und deren Dienstleister mit sich bringt. Um ein paar andere Bezeichnungen zu nennen. Unser Superbanner wird in anderen Ländern übrigens Mega-Banner, Super-Banner, Big-Size oder Panorama genannt. Im Rahmen meiner Online-Mediaplanung für die EM 2008 gab das unter uns Beteiligten schon den einen oder anderen Schmunzler. Schlimm sind jedoch nur die russischen Werbemittel, die näheren sich unseren europäischen Werbmittel noch niemals an. Ich hoffe, dass sich das aber auch in den nächsten Jahren ändert. Na ja. ..13 Länder – 13 Sitten.

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2007-12-04

EU reguliert Werbung im Web 2.0

Am 12. Dezember tritt eine neue EU-Richtlinie in Kraft, die künftig „irreführende“ Werbekampagnen im Web unterbinden soll. Dazu zählen virale Marketing Kampagnen und auch fa geschaffene Kunstfiguren wie „Ron Hammer“ die im Hintergrund auf die Marke Hornbach präsentieren, während diese Person vom Dach fällt. Aber auch gefakte Blogs dieser Kunstfiguren oder falsche Beiträge in Blogs, Foren und Communities zählen mit dazu. Die Richtlinie "Unfair Commercial Practices Devices" soll dem Schutz der Verbraucher dienen. Jetzt müssen die Länder diese EU-Richtlinie aber erst einmal in nationales Recht umwandeln.



Solch eine Gesetzgebung ist zwar ganz ehrenwert, ich denke jedoch das die Online-User aufgeklärt genug sind um Schleichwerbung zu erkennen und daher abzulehnen, wenn es nicht zu diesem Spot passt.

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2007-12-03

Werbung in Blogs als Ergänzung zur Unternehmenskommunikation

In der aktuellen Ausgabe (137) des Podcast „Blick über den Tellerrand“ diskutiert Alex Wunschel mit Klaus Eck (PR-Blogger) über Werbung in der Blogosphäre. Dabei stellten sie einige Vermarkter vor, die sich auf das Schalten von Werbeanzeigen in Blogs spezialisiert haben. An dieser Vermarkter können sich Blogger wenden, um Werbung zur Refinanzierung Ihres Blogs einzusetzen. Die Werbetreibenden wiederum wenden sich somit logischer Weise an diese Vermarkter, damit Sie Ihre Werbebotschaften über die Blogsosphäre absetzen können.

Für jemand der auf Seiten der Werbtreibenden steht, weiß nun an welchen Vermarkter er sich wenden muss um über die Blogospähere „special Interest“ Zielgruppen zu erreichen und anzusprechen. Sicherlich reicht das für ein Unternehmen, dass nur national aufgestellt ist aus die deutsche Vermarkter-Landschaft aus.

Interessanter für ist es jedoch, wie man die Blogosphäre in anderen Märkten (z.B. Osteuropa, USA) nutzen kann, um einen Brand und ein Produkt bekannt zu machen, dass dort noch nicht bekannt ist. Dabei bedient man sich dieser „special Interest“ Zielgruppe und nutzt diese als „Multiplikatoren“ für sein Produkt oder Marke.

Ich halte die Blogger (und deren Leser) als geeignete Zielgruppe um neue Märkte zu betreten. Gerade in den USA werden über SEM-Maßnahmen horrende Klickpreise bezahlt, von denen man hier in Deutschland noch weit entfernt ist. Um in diesen Markt zu dringen, brauch man schon ein gewissen Budget um die lokalen Platzhirsche zu verdrängen. Bis man jedoch von einem Brandingeffekt und einer guten Performance reden kann, kostet das dem Unternehmen schon eine Stange Geld.

Wie die Vermarkter-Landschaft für die Blogospähre international aussieht, habe ich bei Alex Wunschel angefragt? Da er sich nächste Woche mit international tätigen Journalisten trifft, hoffe ich dass er dazu in einen seiner nächsten Sendungen darüber Auskunft geben kann.

Links zu deutschen Blog-Vermarktern:
Adical
Trigami

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2007-11-29

Google – Die Zukunft der Werbung?

Google startet zurzeit in vielen unterschiedlichen Disziplinen durch, um weitere Anteile am Kuchen „Werbemarkt“ zu bekommen. Ein Teil dieses Rezeptes serviere ich Euch nun, damit Ihr einen kleinen Vorgeschmack darüber bekommt:

Volltextsuche in Büchern:
Bereits vor einigen Jahren hat Google angefangen die Bücher dieser Welt zu scannen und diese über Ihre Volltextsuche findbar zu machen. Ein Schlag ins Gesicht für die Bücherbranche, die nun sinkende Absätze zu erwarten hat. Denn schließlich reicht es bald in Zukunft aus das Orakel „Google“ zu befragen, ohne dass man gleich teure Bücher kaufen muss.

Print,- TV,- und Radiowerbung:
In den USA können Werbetreibende Print-Anzeigen über Google ersteigern. Die Verlage behalten sich vor Veröffentlichung jedoch ein Veto-Recht vor. Sollte sich dieses Versuchsmodell als erfolgreich erweisen, könnte Google dieses Modell auch auf dem europäischen Markt adaptieren. Das diese Möglichkeit zumindest nach Deutschland kommt hat vor kurzen Philip Schindler – Google Deutschland Chef – bekannt gegeben.

Für Werbetreibende ist diese Art der Media-Buchung zwar keine Garantier einer zuverlässigen Anzeigenschaltung, aber vielleicht entwickelt sich daraus ein neuer Trend für die Vermarktung von Kleinanzeigen

Neben diesen Versuchsmodell aus dem Printmarkt, könnte auch das ganze Modell auch auf den TV und Hörfunkmarkt ausgeweitet werden. Ein Anzeichen dafür ist die Übernahme durch Google der Plattform Youtube und der Radio-Werbeagentur Dmarc Broadcasting. Genau wie im Printbereich versteigert Google dann die Werbung im Auktionsverfahren, ermittelt über Schlüsselwörter die passenden Werbeplätze in den Sendekanälen und liefert somit individuelle Werbung in die Haushalte aus. Die Zielgruppenprofile die Google sich dann nach einer geglückten Double-Click Fusion erstellen kann, stützen die ganze Werbeplanung. Für die Media-Agenturen bricht dabei ein wichtiger USP weg. Nämlich der, dass sie durch Ihre Einkaufsmacht bessere Media-Angebote am Markt anbieten können.

Mobile-Marketing:
Google entwickelt mit Branchengrößen aus dem Mobilfunkt-Markt gemeinsam die Handy-Software Android, die somit wahrscheinlich von den meisten Mobilfunk-Provider als Standard Handysoftware installiert sein wird. Sollte die Fusion mit der Double-Click statt gegeben werden, hat Google einen Vermarktungspartner in der Hinterhand, der dann einen große Teil des Mobilfunkt-Marktes mit mobilen Anzeigen beliefern kann. Pro Klick auf diesen Anzeigen verdient Google wiederum sein Geld.

Portalgeschäft:
Mit Diensten wie iGoogle, Picasa oder Blogger.com öffnet sich Google dem Portalmarkt. Dabei sind es dann die User die Google Content liefern, z.B. für das Kartenmaterial für Google-Maps, dass Google dann in Zukunft als Erweiterung für seine Dienste und Service nutzen kann. Zum Beispiel im Einsatz von Reiseführern (Bilderdienste) oder Navigationsgeräten ist solcher Content durchaus denkbar.

Ein Beweis dafür ist die Meldung des Handelsblatts, dass Google dafür seinen virtuellen Speicherplatz ausbaut.

Social-Network:
Kurz nachdem Microsoft den Zuschlag für Facebook erhalten hat, präsentiert Google eine offene Schnittstelle, die Brücken zwischen „social Communities“ und anderen Anwendungen schaffen kann.Hat Google vielleicht nur um Facebook mitgepokert um den Preis für Microsoft mit in die Höhre zu treiben? Diese Schnittstelle dienst bereits jetzt als Branchenstandard, da bereits viele dieser social Communities diese API anbieten.

Open Office Anwendungen:
Google bietet mittlerweile eine „Office-Anwendung“ an, bei denen der User nur einen Web-Browser benötigt, um eine Textverarbeitung,- Tabellenkalkulation,- oder Präsentations-Software bedienen zu können. Wie viele User diese Möglichkeit bereits schon heute nutzen ist mir leider nicht bekannt. Jedoch hat Google damit Microsoft gehörig „in die Suppe gespuckt“. Den Kurz nach Bekanntgabe dieser Möglichkeit hat auch Microsoft seine Anwendung „Office Live Workspace“ neben Yahoo und Adobe gelauncht.

Der neuest Clou – Google will ins Energiegeschäft investieren

Warum – um natürlich die ganzen Stromkosten für seine Server-Farmen aufzufangen. Nähere Infos dazu gibt es unter digitalnext.

Wer mehr von Euch über die Google Geschichte oder die Zukunftsvisionen haben möchte, dem empfehle ich das (Hör,-) Buch „Die Google Story“.

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2007-11-28

Höhenflug oder Ehrgeiz?

Der Vorstandsvorsitzende der Karstadt-Quelle AG Thomas Middelhoff will den Umsatz von Amazon bis 2010 übertrumpfen. Ist diese Ziel realistisch oder leidet Herr Middelhoff hier an einem Höhenflug? Tatsache ist, dass die Karstadt Quelle AG in letzte Zeit auf Personalsuche ist. Aber ein ist gewiss. Die nächsten Marketing-Verantwortlichen, die diese Erwartungen von Herrn Middelhoff nicht realisieren können, werden genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden wie sie gekommen sind.

Wer schon einmal online bei Quelle bestellt hat (letztens im Bekanntenkreis geschehen), der weiß dass das ganze Bestellsystem sowie die Kundenbetreuung eine Grundrenovierung bedarf. Das der einmalige Riese als Direktversand mit einem solchen miserablen CRM-System groß geworden ist, mag so manchen Marketing Verantwortlichen wundern.

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2007-11-27

Wer hat Angst vor Google?

Datenschützer und Werbeagenturen! Warum?

Durch die geplante Fusion der beliebtesten Suchmaschine Google und dem Werbedienstleister Doublecklick – der alleine in Deutschland einen Marktanteil von über 60% hat – kann man aufgrund der folgenden Informationen die Angst der beiden verstehen.

Durch die geplante Übernahme von Doubleclick durch Google ist der Suchmaschinenbetreiber bald in der Lage detaillierte User- und Suchprofile zu erstellen. Diese Profile entstehen auf Basis des Suchverhaltens der User und dem darauf weiter folgenden Surf-Verhalten. Durch Cookies lassen sich somit Nutzer-Ströme abbilden. Dadurch entstehen für die Werbetreibenden „gläserne“ User-Profile mit denen eine zielgerichtete Anzeigenschaltung vorgenommen werden kann.

Dadurch, dass Google das individuelle Such- und Surfverhalten des Users kennt, können die Werbeanzeigen noch zielgerichteter ausgestreut werden, mit dem Ziel noch mehr Klicks für die Werbekunden zu generieren. Da Google an jedem Klick mitverdient, freuen sich nicht nur die Gründer Larry Page und Sergey Brinn, sondern auch die werbetreibende Industrie rechnet mit höheren Abverkäufen aus der Einnahmequelle Google. Weitere Informationen gibt es im FAZ.net.

Dies ist neben einer Wettbewerbsfrage auch ein Grund, warum die EU Kommission die Google Fusion mit Doublecklick näher prüft.

Die gleiche Fusion ist es, die Werbeagenturen „ins Schwitzen“ bringt. Denn die Befürchtungen der Agenturen sind es, dass genau diese Informationen genutzt werden, dass Google das Anzeigengeschäft der Agenturen übernimmt. Denn durch die Informationen, die aus Surfverhalten abgeleitet werden und den Informationen, die aus dem kostenlosen Auswertungs-Tool „Google Analytics“ genutzt werden, hat Google das Know-How, um die Werbetreibenden bei der Kreation der Anzeigen zu unterstützen. Diese Leistung wird dann nicht mehr von den Agenturen übernommen. Damit sich die Agenturen auch gar nicht aufregen, streicht Google die bisherigen Agentur-Provisionen.

Zusätzlich liefert Doubleclick auch mobile Anzeigen aus. Diese Lösung kommt Google im Rahmen ihres großen Think Tank mit den großen Mobilfunkanbietern und der Software-Lösung Android zu Gute. Dazu jedoch mehr in Kürze. Somit also ein Grund, warum diese beiden Gruppen Angst vor dem Riesen haben.

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2007-11-23

Messbarkeit von Werbung in Podcast

Die Werbung in Podcasts hält sich zurzeit noch in Grenzen. Viele Podcaster stehen diesem Thema noch sehr vorsichtig gegenüber, damit sie Ihre treuen Hörer nicht abschrecken. Dabei hätten viel von Ihnen doch gerne ein Refinanzierungsmittel, damit Sie die hohen Traffickosten abfangen können.

Zurzeit gibt es zwei verscheiden Möglichkeiten Werbung in Podcast zu platzieren. Das eine ist eine Anzeigenschaltung bevor der eigentliche Podcast beginnt bzw. endet. Ein Beispiel hierzu ist die EON-Kampagne „Gezeitenkraftwerk“, die z.B. im Podcast „bel Étage“ integriert ist. Die andere Möglichkeit ist die Schaltung eines Spots die thematisch innerhalb des „Contents“ eingeblendet wird, so dass der Hörer bzw. Zuschauer diese Information auch als „Mehrwert“ empfindet. Ein Bespiel hierfür findet Ihr von „getairnow“ im Podcast #82 von shralp.com.

Der Podcast-Betreiber würden am liebsten die Anzahl der Downloads die pro Ausgabe gemacht worden sind abrechnen, sowie die Anzahl der Downloads älterer Ausgaben. Eine gewisse Online-Reichweite für nicht Abonnenten natürlich auch nicht zu vergessen.

Aus Sicht des Werbetreibenden ist es jedoch schwer den medialen Wert von Podcast-Werbung zu bewerten. Sicherlich kann man einen Podcast nach der Anzahl der Hörer beurteilen, die den Podcast herunter geladen haben. Aber wie viele haben sich diesen Podcast überhaupt angehört und wie oft? Wie viele unique User haben den Sport online gesehen. Wie viele User haben meinen Spot in einer veralteten Ausgabe gehört. Selbst wenn man Response-Elemente mit einbaut, ist eine Reichweite und eine User Anzahl nur schwer zu beurteilen.

Zurzeit sitzen noch viele Experten daran dies zu beziffern. Interessant wird nämlich dann die Diskussion, wie weit man effiziente Kampagnen damit „kostengünstig“ aufsetzen kann: Zurzeit kann man diese Form jedoch nur als reine Branding-Kampagne verstehen. Darin besteht aber auch die Chance, dass man eine sehr kleine Zielgruppe erreicht mit seiner Marken oder Produktbotschaft erreicht, so wie es im zweiten Beispiel getairnow gemacht hat.

Weitere Informationen zum Thema Reichweiten von Podcast findet Ihr im folgenden Artikel der Marketing-Boerse.

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2007-11-21

Bandbreiten Probleme im Netz?

Laut eines Spiegel Artikels sollen wir im Internet bald aufgrund zunehmender Download-Raten und verstärkter Internetnutzung gehörige Zugriffs-Probleme bekommen.

Grund dafür ist, dass die Provider nicht genügend investieren um die vermehrte zukünftige Bandbreiten-Nutzung aufzufangen. Die Zeit von Billig-Angeboten - so der Spiegel - ist schon bald vorbei. Alleine die Plattform YouTube soll bereits heute alleine 10% der gesamten Bandbreite im Internet für sich beanspruchen.

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2007-11-18

Nach Web 2.0 folgt Web 3.0

Kaum haben wir uns mit dem Marketing-Begriff (Hype) Web 2.0 angefreundet, steht uns nun schon der Begriff Web 3.0 bevor.

In einem Interview auf der Web 2.0 Expo in Berlin sagte Web-Guru O´Reilly in einem Interview, dass es nach dem Begriffsdefinition Web 2.0 nun auch bald das Web 3.0 geben soll. Doch was soll das sein?

O´Reilly beschreibt mit den Begriff Web 3.0 einen Paradigmenwechsel:
Nach seine Definition beschreibt er einen Wandel bei der Steuerung von Eingabeinstrumenten. „Die User werden in Zukunft mehr durch Körperbewegungen und Spracheingaben interagieren und nicht mehr nur durch Tastaturen“, so O´Reilly. Als Beispiel hierfür zieht er die Benutzerführung des Touchscreens des neuen iPhones und die bewegungsempfindlichen Controller der Nintendo Wii Konsole an. Wann uns dann das Web 3.0 im Alltag erreichen wird hat er leider nicht gesagt.

Aber kann man hier wirklich von einen Paradigmenwechsel reden? Das Thema Sprachsteuerung ist auch nichts neuen. Mitte der 90er Jahre kamen die ersten Texterkennungsprogramme auf den Markt, mit denen man durch Spracheingabe dem Textprogramm von Microsoft „Word“ einen Aufsatz oder Brief diktieren konnte. Auch Touchscreens hat es damals schon gegeben. Natürlich waren diese von der Sensorik noch nicht o ausgereift, dass man Sie so leicht wie eine iPhone steuern konnte. Aber daraus gleich den nächsten Marketing-Begriff zu machen und dabei von einem Paradigmenwechsel zu sprechen finde ich zurzeit ein wenig übertrieben.

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2007-11-16

Widgets als Marketing Instrument können ein Mehrwert für den Kunden sein

Als Widget (oder Gadget) bezeichnet man kleine Applikationen die entweder als Web-Applikation oder als Desktop Tools vom User eingesetzt werden. Ursprünglich stammt diese Software-Komponente aus dem Apple Umfeld.

Nike setzt nun ein solches „Widget“ auf seiner Lauf-Community ein um zum einen auf den Brand „Nike“ aufmerksam zu machen und zum anderen, die Communiy weiter auszubauen. Sportler können sich das Tool „Miles“ auf den Desktop herunterladen und sich zum regelmäßigen Laufen animieren lassen. Dabei kann der Sportler seinen Trainingserfolg online verfolgen und sich durch die Commnity animieren lassen. Eigene Laufstrecken könnten dort hinterlegt und der Community präsentiert werden.

Wer sich also nicht selber zum Laufen motivieren kann, sollte sich „Miles“ einfach unter http://nikeplus.com downloaden. Dazu wird jedoch die Yahoo Widget Engine benötigt. Diese findet Ihr unter http://widgets.yahoo.com.
















Die Kampagnenseite von Nike wurde in der Vergangenheit des öfteren in der Presse diskutiert. Sie bietet für Sportler einen echten Mehrwert. Angefangen von der iTunes-Playlists bekannter Testimonials (z.B. Fußball-Star Ronaldo) bis hin zur Vermarktung der eigenen Lauf-Produkte – die natürlich auch nicht fehlen durfte.

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2007-11-05

Besuch der Internet World in München

Vom 23 – 24 Oktober habe ich die Internet World in München besucht. Meine Erwartungen waren sehr hoch gesteckt. Leider entpuppte sich dieser Besuch als Enttäuschung, denn wirklich neue Themen gab es nicht.

Bevor ich jedoch darauf eingehe möchte ich Euch zwei Keynotes näher bringen, die wirklich interessant waren..

Keynote 1 wurde von Ram Mohan (Vice President Affilias Ltd., USA) vorgetragen. Er berichtete über das Kundenpotential des „Nicht englisch sprechenden Web“ - ein Thema was wir alle kennen. Allerdings haben sich die meisten von uns noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt. Seinen Vortrag "Win or loose - Success strategies for Competing in the new non-English internet" könnt Ihr hier downloaden.

Keynote 2 wurde von Lars Hinrichts ( CEO, XING AG) gehalten. Er sprach über die zukünftige Entwicklung des XING. Auf jeden Fall möchte er in Deutschland noch weiter wachsen und noch mehr Service für die Mitglieder bieten.

Eine Anmerkung hierzu. Masse ist nicht gleich Qualität. Irgendwann kennt jeder jeden und der Gedanke der Business-Community geht dann verloren. Ob dann auch noch die Mitglieder aktiv bleiben? Doch nun zum Kongress:

Insgesamt war dieser Kongress eher eine Verkaufsveranstaltung. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, wenn denn wenigstens attraktive Themen diskutiert worden wären.

Wenn man allerdings Themen wie Online-Communities unter dem Thema Mantel Web 2.0 hoch aufgehängt und man den zehnten Vortrag zum Thema Suchmaschinenmarketing hört ist es nichts Neues und nichts Spannendes. Das machen viele Werbetreibende seit Jahren ( so auch ich).

Fazit: Der Kongress lohnt sich für diejenigen, die relativ neu in der Online-Welt sind uns sich umfassend informieren wollen. Die günstigere Alternative ist es die OMD zu besuchen. Dort gibt es vom Inhalt her die gleichen Themen – und das kostenlos.

Experten sollten diese Themen in kleiner Runde diskutieren und dabei neue Gedankenansätze diskutieren.

Eine Anmerkung zum Schluss:

Liebe Agenturen. Hängt Euer Verkaufsargument „Web 2.0“ bitte nicht so hoch auf. Die Ideen sind (fast) alle nicht neu. Man kann heute nur die Konzepte umsetzen die man vor 10 Jahren bereits in der Schublade hatte. Auch wenn Facebook und Co für Millionen US-Dollar verkauft wurden – das sind Ausnahmen und andere Geschäftskonzepte: Bitte behaltet bei dem ganzen Hype (oder Luftblase?) das Kerngeschäft des Kunden im Auge.

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2007-10-04

Fight for kisses

So der Name der neuen Online-Kampagne von Wilkinson.

Im Mittelpunkt stehen sich zwei Kontrahenten gegenüber. Auf der einen Seite ein Baby, das aufgrund seiner glatten Haut die ganze Mutterliebe erfährt. Auf der anderen Seite der unrasierte Vater, der nur eifersüchtig das Treiben seines Sprösslings beobachten kann.

Seht selbst auf welcher Weise die Männer das Problem aus der Welt schaffen. Eine wirklich sympathische und gelungene Kampagne.

http://www.ffk-wilkinson.com

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2007-10-02

Beim Vokabeltest durchgefallen

Am 25. und 26. September fand die OMD (Online Marketing Düsseldorf) statt. An diesen Tagen traff sich das „who is who“ aus Werbeagenturen, Online Vermarktern und Marketing Verantwortlichen der werbetreibenden Industrie.

Nach dem ersten Messetag trafen sich diese Personen zur traditionellen OMD-Party in den Düsseldorfer Rhein-Terrasse, um sich und die Branche zu feiern. Dadurch dass die Messeveranstalter die Party-Teilnehmer auf 2500 Gäste limitiert haben, wurde dieses Jahr ein regelrechter „run“ auf die Eintrittskarten ausgelöst, so dass auch die Vermarkter Ihrer eigenen Karten auf der Messe noch abgegeben haben – stärker noch als in den Vorjahren.

Aus diesem Anlass heraus hat sich Spiegel TV die Mühe gemacht und das Fach-Vokabular der Online-Marketing Branche getestet. Das Ergebnis ist niederschmetternd, so dass man sich fragt wer wurde dort interviewed? Ich hoffe, dass diese Personen nur die Minderheit darstellen und gezielt gesucht wurden. Denn sonst muss man wirklich hoffen, dass die Hälfte der Party-Repräsentanten keine Marketeers sind und somit keine Kunden in Sachen Marketing beraten, geschweige denn Marketing Aktionen planen.

Aber seht selbst und bildet Euch eine Meinung.
Zum Bericht: http://www.spiegel.de/videoplayer/0,6298,22092,00.html

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