2009-04-27

Das iPhone als Steuerzentrale für Gebäude- und Medientechnik

Die Tage bin ich durch Zufall auf eine interessante Applikation gestoßen, die ich im Vergleich zu den anderen üblichen Apps für sehr innovativ halte. Sicherlich gibt es viele geniale Anwendungen für das iPhone, aber gerade dieses Tool sticht meiner Meinung nach hervor.

Die Firma ibs (intelligent buidling services) hat eine Applikation (m..myhome) für das iPhone entwickelt, mit der die Besitzer ihre Haustechnik steuern können. Nützlich für jeden Technik-begeisterten der auf die Vernetzung seines Häuschen oder Wohnung steht. Da diese Vernetzung jedoch für die meisten Privathaushalte zu teuer ist, lohnt sich eine solche Vernetzungen meist nur für Firmenkunden - Facility-Management auf hohem Niveau. Damit meine ich keine Hausmeisterdienste.

Nach Aussage der Firma kann damit z. B. die Technik von Schulungsräumen, Empfangs,- und Wartezimmer gesteuert werden. Somit wird das iPhone zur Fernbedienung für Leinwände, Jalousien, Raumtemperatur und der gesamten Beleuchtung in den jeweiligen Räumen. Diese Applikation ist jedoch nicht nur für das iPhone zu erwerben, sondern kann auch mit jedem WLAN - oder Bluetooth - fähige Gerät (PDA, Handhelds) genutzt werden.
Nähere Infos über Technik und Preise unter macmyhome.de und www.elektronik-innovativ.de/index.php?prod4

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2009-02-15

Paradigmenwechsel im Marketing

Auf folgenden Youtube Beitrag bin ich vor kurzem gestoßen. Der Clip zeigt die Entwicklung des Marketings und die dazugehörige Entwicklung bei der Zielgruppenansprache .

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2008-05-06

Bewegung im europäischen Online Werbemarkt

Vor kurzer Zeit habe ich bereits darüber berichtet, dass ich Standards bei den Online-Werbemitteln auf europäischer Ebene vermisse. Das macht die Planung von größeren internationalen Kampagnen nicht gerade einfach und übersichtlich. Ein paar andere Formate hier, ein paar andere technischen Restriktionen da und schon taucht das Problem auf, dass diese unterschiedlichen Formate auch entwickelt werden wollen und damit erst einmal Kosten verursachen.

In Deutschland gibt es dafür den OVK (Online Vermarkter Kreis), der Standards für die Publisher definiert hat. Auf europäischer Ebene (geschweige denn auf globaler Ebene) gibt es diese Standards bisher nicht. Aber jetzt scheint Schwung in die Sache zu kommen.

Um diese Standards zu definieren hat sich das Interactive Advertising Bureau (IAB) gemeinsam mit der European Advertising Association (EIAA) zusammen geschlossen und den Interact Congress ins Leben gerufen. Hier sollen diese Standards entwickelt werden. Der Interact Congress findet am 2. und 3. Juni in Berlin statt. Dieses Jahr findet dieser Kongress zum zweiten Mal statt. Erwartet werden ca. 500 – 600 Teilnehmer von Agenturen, Vermarktern und der Werbetreibenden Industrie.

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) ist der Dachverband der europäischen Online Werbewirtschaft, dem auch der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) angehört.

Die European Interactiv Advertising Association (EIAA) vertritt die Online Vermarkter und Publisher auf internationaler Ebene.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn diese Standards schnell und unkompliziert definiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei solchen Verbänden noch in den nächsten Jahren Formate diskutiert werden, die es in naher Zukunft schon gar nicht mehr geben könnte. Sicherlich ist es nicht einfach die Interessen (und Formate) von den Publishern aus den unterschiedlcihen Ländern zu vereinigen. Allerdings sehe ich hier aus Sicht der Werbetreibenden Industrie dringenden Handlungsbedarf.

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2008-05-05

Neue Marketing Definition: Sind die 4 P's noch zeitgemäß?

Neben der These des vorher beschriebenen Paradigmenwechsel von Ogilvy & Mather wurde eine weitere Behauptung auf dem Swiss CRM Forum aufgestellt. Diese lautet:

Die klassischen 4 P’s sind vorbei. Aus dem üblich gelehrten Marketing-Modell sollen nun 4 E’s werden.

Product zu Experience
Places zu Everyplace
Price zu Exchange
Promotion zu Evangelism

Meiner Meinung nach sind die 4 E’s den 4 P’s noch untergeordnet, denn nicht für alle Branchen lassen sich die 4 E’s integrieren. Was ist z.B. mit dem Einzelhandel? Das Thema Everyplace lässt sich hier nur schwer positionieren. Das gleiche gilt für Kaffee ab Beispiel „Tchibo“. Hier sind die Punkte Evangelsim oder Experience auch nur schwer nachzuvollziehen. Von daher denke, ich an das gelehrte Meffert Modell noch immer bestand. Auch wenn sich in der heutigen Zeit das Kaufverhalten der Kunden verändert hat.

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Paradigmenwechsel: Vom Customer Relation Management zum Customer Relevance Marketing?

Das ist jedenfalls eine These von Larissa Pohl (Head of Brand Consulting bei Ogilvy Brains, Frankfurt), die sie kürzlich lt. Angaben der Zeitschrift Marketing und Kommunikation bei der Ogilvy & Mather-Veranstaltung des Swiss CRM Forum geäußert hat.

Als ich diesen Satz zum ersten Mal gelesen habe dachte ich mir, dass dies ein neues Buzz-Wort aus der Agentur-Szene ist. Denn für mich ist Marketing im Markt und Kundenorientiert ansonsten würden sich Unternehmen nicht am Markt durchsetzen. Somit war für mich das Thema „Customer Relevance Marketing“ nur ein schönes Synonym, um Eindruck beim Kunden bzw. Publikum zu hinterlassen.



Da ich parallel eine Zusammenfassung von O’Reilly (The next generation of CRM) gelesen habe, sah ich hier eher einen Zusammenhang in der technischen Erweiterung eines CRM-Moduls, als dass ich ein neues Rezept zur Kundenkommunikation gesehen habe. Dabei ging es um die Möglichkeit offene Schnittstellen wie z.B. OpenID zu nutzen. Dadurch besteht für Kunden die Möglichkeit, leichter mit Unternehmen zu kommunizieren, anstatt sich bei jeder Plattform registrieren zu lassen. Solche Dienste werden z.B. bereits von mEgo oder Readr.com angeboten.

Das ist mit Sicherheit im Rahmen von CRM ein technischer Trend dem ich nur zusprechen kann. Allerdings würde ich dabei nicht gleich euphorisch von einem Paradigmenwechsel sprechen, sondern dies als Erweiterung sehen.

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2008-04-11

Ethikkodex für Onlinewerbung?

In einem Artikel der New York Times ist es zu lesen, dass ein US-Verband Richtlinien einführen möchte, die das Targeting von Aids- und Krebskranken, sowie von Usern mit bestimmten sexuelle Präferenzen ausschließen soll.en

Brauchen wir (oder die US-Bürger) so etwas wirklich? Wo legen die Grenzen des guten Geschmacks? Ich sehe nichts bedenkliches daran, wenn ich mit Bannerwerbung einen HIV-infizierten User auf ein Produkt (z.B ein Medikament oder eine Selbsthilfegruppe) aufmerksam machen möchte. Wo liegt der Unterschied zwischen dieser Krankheit und einem Patienten mit Parkinson? Vielleicht bilden genau diese Menschen meine Kern-Zielgruppe. Warum darf ich als Werbetreibender keine speziellen Hotels zum Christopher Street Day in San Franzisko zu bewerben?

Meiner Meinung nach ist es nicht verwerflich, solange die Werbung informativ und aufklärend gemacht ist. Meinetwegen kann auch mit Klischees gespielt werden, so wie in dem Beispiel des Models Oliviero Toscani, die sich in einer Kampagne gegen Magersucht engagiert. Hauptsache die Werbebotschaft täuscht nicht etwas vor, was das Produkt nicht erfüllt.

Natürlich wird auch das Thema „Ethik“ in Werbung immer wieder die Runde machen. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die Diskussionen der Beneton Werbekampagne in den 90er Jahren. In diesem Beispiel wurde das gesellschaftspolitische Thema Rassismus aufgegriffen, was mehr als umstritten in der Öffentlichkeit diskutiert wurde. (Es gab jedoch auch noch einige andere Motive, die ich jedoch auf die Schnelle nicht gefunden habe). Werbung ist also auch immer ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wozu also ein Ethik-Richtlinie? Es gibt ja auch keine Gesellschaftsrichtline an die wir uns zu halten haben, wenn wir das Haus verlassen.

Meiner Meinung nach schadet eine Kampagne die gegen den allgemeinen „ethischen“ Geschmack verstösst in der Regel ihrem Image. Im Fall von Beneton ist das jedoch anders. Durch diese provokante Kampagne hat man sich mit der Marke noch mehr beschäftigt. Soviel ich weiss, hat diese Kampagne auch zum Erfolg des Unternehmens beigetragen

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