2008-05-06

Bewegung im europäischen Online Werbemarkt

Vor kurzer Zeit habe ich bereits darüber berichtet, dass ich Standards bei den Online-Werbemitteln auf europäischer Ebene vermisse. Das macht die Planung von größeren internationalen Kampagnen nicht gerade einfach und übersichtlich. Ein paar andere Formate hier, ein paar andere technischen Restriktionen da und schon taucht das Problem auf, dass diese unterschiedlichen Formate auch entwickelt werden wollen und damit erst einmal Kosten verursachen.

In Deutschland gibt es dafür den OVK (Online Vermarkter Kreis), der Standards für die Publisher definiert hat. Auf europäischer Ebene (geschweige denn auf globaler Ebene) gibt es diese Standards bisher nicht. Aber jetzt scheint Schwung in die Sache zu kommen.

Um diese Standards zu definieren hat sich das Interactive Advertising Bureau (IAB) gemeinsam mit der European Advertising Association (EIAA) zusammen geschlossen und den Interact Congress ins Leben gerufen. Hier sollen diese Standards entwickelt werden. Der Interact Congress findet am 2. und 3. Juni in Berlin statt. Dieses Jahr findet dieser Kongress zum zweiten Mal statt. Erwartet werden ca. 500 – 600 Teilnehmer von Agenturen, Vermarktern und der Werbetreibenden Industrie.

Das Interactive Advertising Bureau (IAB) ist der Dachverband der europäischen Online Werbewirtschaft, dem auch der Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) angehört.

Die European Interactiv Advertising Association (EIAA) vertritt die Online Vermarkter und Publisher auf internationaler Ebene.

Ich persönlich würde mich freuen, wenn diese Standards schnell und unkompliziert definiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei solchen Verbänden noch in den nächsten Jahren Formate diskutiert werden, die es in naher Zukunft schon gar nicht mehr geben könnte. Sicherlich ist es nicht einfach die Interessen (und Formate) von den Publishern aus den unterschiedlcihen Ländern zu vereinigen. Allerdings sehe ich hier aus Sicht der Werbetreibenden Industrie dringenden Handlungsbedarf.

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2008-05-05

Neue Marketing Definition: Sind die 4 P's noch zeitgemäß?

Neben der These des vorher beschriebenen Paradigmenwechsel von Ogilvy & Mather wurde eine weitere Behauptung auf dem Swiss CRM Forum aufgestellt. Diese lautet:

Die klassischen 4 P’s sind vorbei. Aus dem üblich gelehrten Marketing-Modell sollen nun 4 E’s werden.

Product zu Experience
Places zu Everyplace
Price zu Exchange
Promotion zu Evangelism

Meiner Meinung nach sind die 4 E’s den 4 P’s noch untergeordnet, denn nicht für alle Branchen lassen sich die 4 E’s integrieren. Was ist z.B. mit dem Einzelhandel? Das Thema Everyplace lässt sich hier nur schwer positionieren. Das gleiche gilt für Kaffee ab Beispiel „Tchibo“. Hier sind die Punkte Evangelsim oder Experience auch nur schwer nachzuvollziehen. Von daher denke, ich an das gelehrte Meffert Modell noch immer bestand. Auch wenn sich in der heutigen Zeit das Kaufverhalten der Kunden verändert hat.

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Paradigmenwechsel: Vom Customer Relation Management zum Customer Relevance Marketing?

Das ist jedenfalls eine These von Larissa Pohl (Head of Brand Consulting bei Ogilvy Brains, Frankfurt), die sie kürzlich lt. Angaben der Zeitschrift Marketing und Kommunikation bei der Ogilvy & Mather-Veranstaltung des Swiss CRM Forum geäußert hat.

Als ich diesen Satz zum ersten Mal gelesen habe dachte ich mir, dass dies ein neues Buzz-Wort aus der Agentur-Szene ist. Denn für mich ist Marketing im Markt und Kundenorientiert ansonsten würden sich Unternehmen nicht am Markt durchsetzen. Somit war für mich das Thema „Customer Relevance Marketing“ nur ein schönes Synonym, um Eindruck beim Kunden bzw. Publikum zu hinterlassen.



Da ich parallel eine Zusammenfassung von O’Reilly (The next generation of CRM) gelesen habe, sah ich hier eher einen Zusammenhang in der technischen Erweiterung eines CRM-Moduls, als dass ich ein neues Rezept zur Kundenkommunikation gesehen habe. Dabei ging es um die Möglichkeit offene Schnittstellen wie z.B. OpenID zu nutzen. Dadurch besteht für Kunden die Möglichkeit, leichter mit Unternehmen zu kommunizieren, anstatt sich bei jeder Plattform registrieren zu lassen. Solche Dienste werden z.B. bereits von mEgo oder Readr.com angeboten.

Das ist mit Sicherheit im Rahmen von CRM ein technischer Trend dem ich nur zusprechen kann. Allerdings würde ich dabei nicht gleich euphorisch von einem Paradigmenwechsel sprechen, sondern dies als Erweiterung sehen.

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2008-03-30

Next Conference 08 in Amsterdam

Am 3. und 4. April findet die NextWeb 08 Conference in Amsterdam statt. Ich frage mich, welche Bedeutung diese Konferenz für die Online Marketing Branche hat? Ist diese mit der OMD gleichzusetzen oder ist diese eher ein Vergleich zur SEM-Expo? Ist dieser Termin ein absolute Pflichtveanstaltungen oder reich es aus, die Themen im Netz nachzulesen? Bisher kann ich mich noch nicht durchringen, diese Veranstaltung zu besuchen. Soviel ich weiß, ist diese Konferenz für Web2.0 Start-Ups gedacht. Hier sollen neue Ideen diskutiert und vorgestellt werden. Ein Highlight dieses Jahr ist die Live-Übertragung von Diggnation.com. Diese Online TV-Sendung hat pro Ausgabe mehr als 500.000 Views.

The Next Web Conference

Mich interessiert, was im letzten Jahr hier diskutiert und auch umgesetzt wurde. Fährt jemand von Euch auch dahin und berichtet vielleicht über Qik.com oder 1000Mikes? Ich würde mich über weitere Infos (und über eine Berichtserstattung vom letzten Jahr) freuen.

Auf diese Konferenz bin ich bereits in der Vergangenheit vom „Podpimp – Alex Wunschel“ hingewiesen worden. Leider finde ich die Ausgabe des Podcast nicht mehr, in der er davon berichtet hat

Wer von Euch zur „Nextweb“ möchte, sollte einmal den Fischmarkt besuchen. Denn hier wird eine Freikarte zur Next Web 08 verlost.

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