Das Google seinen Agenturen kostenlos den AdPlanner anbietet, geistert bereits durch die Online Medien. Dieser Dienst wird jedoch erst in den USA gestartet und noch nicht in Deutschland verfügbar sein. Wann dieser Dienst hier angeboten wird, ist zurzeit noch nicht abzusehen.
Mit dem Ad Planner kann man dann sehen, wie stark andere Webseiten frequentiert werden und auf welchen Seiten die unterschiedlichen Zielgruppen sitzen. Allerdings wird Google diese Reichweiten nicht in aktuellen Zahlen ausdrücken, sondern nur in „Trendbarometern“, wie man es aus dem Keyword Analyse-Tool kennt.
Interessant ist jedoch der Gedanke, dass Google den Ad Planner auch auf andere Medien ausweiten könnte. Die meisten von Euch werden wissen, dass Google in den USA auch die Restplatzvermarktung von Radio und Zeitungen übernehmen möchte. Von daher ist der Gedanke zur Erweiterung des Tools auf andere Medien nicht so ungewöhnlich. Wer von Euch Zugriff auf einen US-AdWords-Konto hat, der kann sehen, dass man bereits Audiokampagnen über das AdWords-Konto darüber einbuchen kann.
Für einige wenige von Euch, die sich mit Thema Geo-Marketing beschäftigen ist es keine neue Info, dass man sich eine gewünschte Adresse von Google Maps auf sein Navigationsgerät von BMW senden kann. Für viele andere Online Marketeers, die sich andere Schwerpunkte gesetzt haben, ist diese Info jedoch neu.
Daher möchte ich Euch diesen kleinen „Werbetrailer“ nicht vorenthalten.
GMX nervt mich schon seit Jahren mit bestimmten Werbeformaten. Sie drücken den Usern Werbeformate auf, die einfach nur störend sind. Aber schlimmer ist noch, dass es Firmen gibt, die so etwas buchen und damit nicht unbedingt einen positiven Image-Effekt erzielen.
Vor einigen Jahren nervte mich der LayerAd, auf der Login-Seite meines Postfaches. Jedes mal, wenn man auf das Kreuz „X“ geklickt hat gelangte man trotzdem auf die Webseite des Anbieters. Aufgrund der schlechten Performance, haben das dann auch nach etlicher Zeit einige Werbetreibende gemerkt und dieses Format nicht mehr gebucht. Das Werbeformat ist endlich abgeschafft und nervt nicht mehr, dafür kam dann letztes Jahr ein Pop-Up Fenster auf den Markt. Das ging trotz Pop-Up Unterdrückung im Firefox Browser immer wieder auf, wenn man sein Passwort im Textfeld eingeben wollte. Das ist mindestens genauso nervig. Auch dieses Werbeformat gibt es zum Glück nicht mehr. Wahrscheinlich ebenfalls aufgrund der schlechten Performance.
Neu in diesem Jahr ist, dass man seine GMX-Mails wieder über ein Pop-Up Fenster lesen muss. Den sogenannten GMX-Mailer. Auch das finde ich persönlich sehr nervig. Die Werbung ist zwar nicht mehr so aggressiv wie in den anderen beiden Beispielen, aber trotzdem leidet die Usabillity darunter.
Bitte liebe United Internet Verantwortliche, versucht nicht noch weitere unnötige Werbefläche zu schaffen, sondern arbeitet lieber an der Performance. Qualität statt Quantität. Dann kommen die Werbetreibenden von ganz allein zu Euch. Wenn dann auch die Performance stimmt können wir uns auch gerne über höhere TKP unterhalten. Oder lasst ihr diese ganzen Reste nur von Vermarktern wie z.B. Adconion verschachern. Die Ihren Kunden dann nicht sagen wollen (oder dürfen), mit welchen großen Online-Plattformen sie zusammen arbeiten.
Das ist hier keine Unterstellung an Adconion. Mit solchen Aussagen gehen sie zwar auf Kundenfang aber, ob sie wirklich die Restevermarktung von GMX übernehmen, kann ich nicht beurteilen.
Mein letzter Artikel befasste sich mit kontextueller Werbung. Jetzt habe ich ein wunderbares aber peinliches Beispiel dafür gefunden, was passieren kann, wenn Werbung nicht im richtigen Kontext erscheint.
In diesem Beispiel hat sich ein 32-Jähriger Fallschirmspringerlebensgefährlich verletzt, als sein Sportgerät sich nicht öffnete.
Meines Wissens nach wird so einfach Fallschirm als Paket geschnürt und auch so benannt.
Ziemlich makaber ist der Werbebanner von UPS unter dem Text.
Kennt Ihr die Formate von Vibrant Media? Dieser Anbieter platziert kontextabhängige Formate in seinem Netzwerk, so z.B. auch dem Portal der Marketingzeitschrift „Werben & Verkaufen“.
Erkennen könnt Ihr die Vibrant-Media Formate daran, dass sie doppelt unterstrichen sind. Wenn Ihr jedoch mit der Maus über den Link geht (anklicken braucht Ihr den nicht), erscheint ein Video oder eine Imageanzeige, die jedoch gar nicht zu dem Kontext des unterstrichenen Wortes passt.
Die ganze Technologie steckt meiner Meinung nach bei diesem Anbieter noch in den Kinderschuhen. Eine mögliche Argumentation eines Bekannten, der darüber ein neues Produkt bekannt machen möchte, teile ich nicht so ganz. Denn selbst wenn ich bei diesem Format nur per Klick bezahlen würde (was aber eher ein TKP-Deal wäre) denke ich, dass das Kommunikationsziel nur dann erreicht wird, wenn das Format und die Werbeaussage wirklich zum Kontext des Links passt. Eine genaue kontextuelle Zuordnung vermisse ich noch Vibrant Media.
Solltet Ihr andere Erfahrungen gemacht haben, lass ich mich gerne eines besseren belehren.
Einige von Euch wissen es bereits. Google bietet für Mitarbeiter aus Agenturen und werbungstreibenden Unternehmen eine Weiterbildung zum Thema Suchmaschinen-Marketing (SEM) an.
In der Google-School kann man dann seinen „Google-GAP“ machen. GAP steht für Google Adwords Professionell“. Am Ende dieser Weiterbildung steht dann ein Test an, den man mit mindestens 75% der richtig beantworteten Fragen abschließen muss. Diese Weiterbildung ist für die SEM-Verantwortlichen in den Unternehmen ein Qualitätssiegel, welches nachweist dass man sich mit allen Facetten des Google-Search-Marketings auskennt.
Diesen Test habe ich nun durch meinen Wechsel von HRS zur Zed Performance ebenfalls machen müssen (und natürlich bestanden). Bis vor kurzem habe ich diesen Test immer kritisch gesehen, da ich bisher den Eindruck hatte, dass dies eine weitere Erlösquelle für Google ist. Aber da habe ich mich wohl getäuscht, denn für viele Mitarbeiter von Agenturen ist diese Weiterbildung kostenlos, da Google (ich denke umsatzabhängig) sogenannte Voucher für diese Business-School ausgibt. Also wohl doch eine ernst gemeintere Sache, als ich bisher angenommen habe. Denn durch einen einheitlichen Wissensstand wird ein Qualitätsstandard für die betreuenden User geschaffen, der einen einwandfreien Umgang mit dem AdWord-Konto garantiert.
Als einziges Manko empfinde ich, dass es keine Weiterbildung in dem Sinne ist, dass ich nach der bestanden Prüfung ein Zertifikat in den Händen habe, das meine Qualifikation als Arbeitnehmer weiter unterstreicht. Das ist Schade. Aber dafür ist der Stoff von drei Tagen wahrscheinlich auch zu gering. Ein Kompliment jedoch an die Trainer Geesche und Sabine. Sie haben den Lehrstoff gut an die Seminarteilnehmer vermitteln können. Außerdem war es natürlich ein Erlebnis ein Blick hinter die Kulissen von Google werfen zu können.
Wer von Euch ebenfalls diesen Test bisher kritisch gesehen (und vielleicht sogar belächelt hat), der kann sein Wissen im Google Learning Center testen.
Meine Leser aus NRW oder Hessen werden Unitymedia kennen. Das ist der Kabelanbieter, der ständig über Dialogmarketing-Aktionen neue Kunden für das digitale TV gewinnen möchte. Neben diesem Produkt bietet Unitymedia auch normales Kabelfernsehen, DSL und Festnetztelefonie an.
Da ich vor kurzem umgezogen bin und deshalb auf der Suche nach einem neuen DSL-Provider war, habe ich mich aufgrund einer Plakatwerbung von Unitymedia überzeugen lassen.
Während sich viele Unternehmen gerade Gedanken machen, wie sie mit CRM-Systemen Ihre Kundenkommunikation und damit Ihre Kundenbindung ausbauen, möchte ich anhand von Unitymedia ein Beispiel liefern, wie man diese Dinge völlig ignorieren kann, indem man gar nicht erst auf Kundenanfragen antwortet.
Nicht dass Ihr mich falsch versteht. Dieser Beitrag soll kein persönlicher Rachefeldzug gegen dieses Unternehmen sein – im Gegenteil! Ich bin beeindruckt wie man trotz dieser Ignoranz die Kunden bei der Stange hält. Aber man hat es halt nicht nötig. Denn wenn der Kunde keine nervige Satellitenschüssel haben möchte, kommt er um den Kabelanbieter nicht herum.
Zur Geschichte: Nachdem Unitymedia die ersten Beiträge abgebucht hat ohne mir eine Rechnung zu zustellen, habe ich mich an den Kundenservice gewendet und gefragt, ob es auch einen Einzelverbindungsnachweis für die Gespräche gibt, die bei mir abgerechnet worden sind. Dieser Einzelverbindungsnachweis ist meiner Meinung nach ein Standard und keine komplizierte Sache. Als Antwort habe ich nach über einer Woche eine E-Mail von einer „No-Reply Adresse erhalten“. Der Absender war ein „ Ihr Unitymedia Team“ . Bei Rückfragen sollte ich mich an das Online-Kundencenter wenden. Meine Anfrage zum Einzelverbindungsnachweis wurde nicht beantwortet. Es wurde ein wenig Juristerei betrieben . Zitat:
„Da dies bei einer Flatrate nicht nötig ist, sieht der Gesetzgeber das Fernmeldegeheimnis wieder als höherwertig an und untersagt deshalb die Auflistung der mit Null berechneten Nummern.“
Das ist ja ganz schön, aber ich telefoniere privat auch ins Ausland und in Mobilfunknetze. Eine Flatrate für das deutsche Festnetz gibt es hier also nicht, daher würde ich gerne mein Telefonverhalten kontrollieren. Da sich auch über die Internetseite keine Kontaktmöglichkeit bietet und E-Mails anscheinend innerhalb von zwei Wochen beantwortet werden, habe ich das ganze mal als „Bitte ja keine Rückfragen stellen“ interpretiert.
Vielleicht ist es eine Berufskrankheit die Kundenkommunikation zu verbessern und ich habe auch schon in Unternehmen gearbeitet, indenen Kundenfeedbacks erwünscht sind. Also habe ich mir die Mühe gemacht, eine Mail an die Pressestelle von Unitymedia zu schicken und diese auf dieses Manko hinzuweisen. Auch nach 14 Tagen habe ich von den Kommunikationsprofis keine Antwort erhalten. Beispielhaft. Wenn die schon nicht mit einem guten Beispiel voran gehen, wer dann?
Vielleicht fühlt sich auch keiner der Herrschaften hier zuständig, wie hier in diesem Beispiel.
Na ja.., natürlich habe ich mir den Spaß gegönnt nach 10 Tagen noch mal bei der Pressestelle nachzufragen, ob meine E-Mail noch beantwortet wird. Da dies bis heute nicht geschehen ist, habe ich diesen Artikel geschrieben und in meinem Blog veröffentlicht. Vielleicht liest dies ja ein pfiffiger Mitarbeiter von Unitymedia. Mit viel Glück sogar ein Anonymous-User von der Pressestellen.
Bitte erlaubt mir diesen Sarkasmus. Aber ich finde diese Ignoranz unglaublich. Eine Mail mit „Entschuldigen Sie..., wir arbeiten dran“ wäre zwar nicht unbedingt glaubwürdig gewesen aber ich hätte mich zumindest ernst genommen gefühlt.
Außerdem gebe ich den Jungs noch eine Chance. Ich werde gleich zwei digitale TV-Pakete abonnieren, damit sie ihre Kundenkommunikation verbessern können. Ich beobachte das und werde bei Neuigkeiten hier wieder schreiben.
Unitymedia bedeutet vereinigte Medien. Mit scheint hier gibt es noch viel zu vereinigen.
Da ich habe in letzter Zeit keine neuen Beiträge verfasst habe, könnte schnell der Gedanke entstehen, dass ich vielleicht keine Lust mehr auf das Bloggen habe. Aber dieser Eindruck täuscht.
Der Grund für meine zurückhaltende Schreibweise war lediglich mein Wechsel von HRS zur Agentur Zed performance. Ja Ihr habt richtig gelesen. Ich verlasse die Kundenseite und wechsel zur beratenden Seite. Viele fragen sich bestimmt „Warum?“. Denn die meisten denken, dass die Kundenseite die attraktivere Position ist. Dies dachte ich ebenfalls eine ganze Weile und dieses Vorurteil hat sich auch lange in meinen Kopf „eingebrannt“. Als ich mich dennoch näher mit der Position, der Firma beschäftigt und meine neuen Kollegen kennengelernt habe, habe ich eine neue Sichtweise erhalten. Also habe ich den Entschluss gefasst, dass Zed performance genau das Richtige für mich ist.
Ich freue mich jetzt auf eine gute Zeit und neue Herausforderung bei Zed performance. Übrigens..., auch den Unternehmensblog werde ich mitgestalten. Meine ersten Artikel könnt ihr bereits online lesen.
Als Account Manager für Performance-Marketing bei der Zed performance (Eine Unit der Zenithmedia - Die ROI Agentur) schreibe ich hier über Themen, mit denen ich mich u.a. in meinem Arbeitsalltag beschäftigen. Über Kontaktaufnahme und Feedback freue ich mich. Kontakt & Impressum