Vor kurzer Zeit habe ich bereits darüber
berichtet, dass ich Standards bei den Online-Werbemitteln auf europäischer Ebene vermisse. Das macht die Planung von größeren internationalen Kampagnen nicht gerade einfach und übersichtlich. Ein paar andere Formate hier, ein paar andere technischen Restriktionen da und schon taucht das Problem auf, dass diese unterschiedlichen Formate auch entwickelt werden wollen und damit erst einmal Kosten verursachen.
In Deutschland gibt es dafür den
OVK (Online Vermarkter Kreis), der Standards für die Publisher definiert hat. Auf europäischer Ebene (geschweige denn auf globaler Ebene) gibt es diese Standards bisher nicht. Aber jetzt scheint Schwung in die Sache zu kommen.
Um diese Standards zu definieren hat sich das
Interactive Advertising Bureau (IAB) gemeinsam mit der
European Advertising Association (EIAA) zusammen geschlossen und den
Interact Congress ins Leben gerufen. Hier sollen diese Standards entwickelt werden. Der
Interact Congress findet am 2. und 3. Juni in Berlin statt. Dieses Jahr findet dieser Kongress zum zweiten Mal statt. Erwartet werden ca. 500 – 600 Teilnehmer von Agenturen, Vermarktern und der Werbetreibenden Industrie.
Das
Interactive Advertising Bureau (IAB) ist der Dachverband der europäischen Online Werbewirtschaft, dem auch der
Bundesverband der digitalen Wirtschaft (BVDW) angehört.
Die
European Interactiv Advertising Association (EIAA) vertritt die Online Vermarkter und Publisher auf internationaler Ebene.
Ich persönlich würde mich freuen, wenn diese Standards schnell und unkompliziert definiert werden. Ansonsten besteht die Gefahr, dass bei solchen Verbänden noch in den nächsten Jahren Formate diskutiert werden, die es in naher Zukunft schon gar nicht mehr geben könnte. Sicherlich ist es nicht einfach die Interessen (und Formate) von den Publishern aus den unterschiedlcihen Ländern zu vereinigen. Allerdings sehe ich hier aus Sicht der Werbetreibenden Industrie dringenden Handlungsbedarf.
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