2008-04-22

Yahoo Go 3.0 - Anwenderbericht

Seit kurzer Zeit steht die neue Version 3.0 von „Yahoo Go“ zum download bereit. Für mich ein Grund diese mobile Applikation einmal zu testen und Euch mein Feedback dazu zugeben.




Positiv hervorzuheben ist die lokale Suche nach Restaurants oder Hotels. Yahoo Go 3.0 verfügt über ein Location Bases Service (LBS-System). Dadurch wird der Standort des Handynutzers ermittelt, so dass man auf Abfrage eines nahe gelegenen Restaurants in seiner Umgebung, eine entsprechende Auswahl im Handy angezeigt bekommt.

Leider gibt es hier noch keine ausreichende Filterfunktion, so dass ich mich (z. B. auf der Suche eines italienischen Restaurants) durch viele Restaurant-Icons auf der Karte durchklicken muss, bevor ich das gewünschte Restaurant gefunden habe. Auch der mobile Content scheint noch ein wenig dünn zu sein. Aber vielleicht gibt es dass in der nächsten Version.

Ein weiteres nettes Feature ist der Zugriff auf den eigenen Flickr-Account. Dadurch muss ich nicht mehr unnötig meine Lieblingsbilder auf dem Handy haben, denn ich kann Online darauf zugreifen.

Für die User die keine E-Mail-Funktion auf dem Handy haben, besteht die Möglichkeit auf das Yahoo E-Mail Konto zuzugreifen und von dort aus Mails zu versenden.

Ein wenig überflüssig finde ich die Funktion nach Nachrichten und Börsenkursen. Diese kann man heutzutage mit jedem WAP-fähigem Handy auch so abrufen. Aber wahrscheinlich fällt das in die Kategorie „Longtail“, bzw. Resteverwertung.

Insgesamt ist Yahoo Go 3.0 jedoch ein nettes Tool, das einem das mobile Internet näher bringt. Außerdem wird an diese Funktion die Bedeutung der lokalen Suche im Internet näher visualisiert. Mehr dazu unter http://de.mobile.yahoo.com/go.

Hier ein kleines Demo (leider nur in englisch) für diejenigen von Euch, die sich die Software nicht installieren wollen.

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2008-04-15

MSN startet Online Karaoke

Diese Meldung habe ich dem MSN-Newsletter entnehmen können. Ab dem 15. Mai startet MSN im Unterhaltungschannel eine eigene Online-Karaoke-Show. Von den Usern werden Songs vor der Webcam eingesunden und anschließen bewertet. In der Pressemeldung heißt es:

„MSN Karaoke zielt klar auf eine junge, kommunikative Zielgruppe ab, die an Musik und Entertainment interessiert ist, gerne Neues ausprobiert und sich an aktuellen Trends orientiert. Die User können mit einer Webcam Songs einsingen, die bühnenreifen Auftritte und Gesangskünste anderer Nutzer anschauen und bewerten oder sie gleich zum spannenden Song-Contest herausfordern. Und egal ob großes Talent oder amüsante Show: Via Messenger, Blog und E-Mail kann jeder seine persönlichen Favoriten im eigenen Freundeskreis populär machen.“



Die Idee finde ich ganz amüsant. Allerdings glaube ich nicht so ganz an dem Erfolg in Deutschland. Aber vielleicht bin ich mit meiner Meinung da auch nur ein wenig voreilig. Im asiatischen Raum wäre das bestimmt eine Herausforderung für die MSN-Server.

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2008-04-11

Wolfgang Clement als Testimonial? – Keinen Sinn für Humor?

Laut einer Horizont-Meldung hat der ehemalige Wirtschaftsminister und Ministerpräsident von NRW Utopia verklagt, die die Werbefigur „Wolfgang“ als Testimonial zum Wechsel auf Öko-Strom eingesetzt hat.

Schaut Euch einfach mal die Kampagne an und klickt Euch einfach mal durch. Wer von Euch keine Verbindung zwischen der Werbeikone und Wolfgang Clement sieht, sollte sich den unten stehenden Film ansehen. Ich habe das Gefühl, dass das Aufsichtsratsmitglied von RWE keinen Humor hat. Schade.
Das Testimonial heisst jetzt übrigends Willi. Ähnlichkeiten sind kein zufällig und ein Schelm ist der, der böses denkt.

Ich sag nur nee, nee, nee, nee. Doch Angst vor der eigenen Courage was?

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Deutschen Blogosphäre hinkt im internationalen Entwicklung hinterher

Dieses Ergebnis fasst ein Artikel der Netzeitung zusammen, der sich auf das Forschungsdoppelband „Neue Schriften zur Online-Forschung Bd.2&3“ beruft. Dieses Band befasst sich mit der Bedeutung des Web 2.0 für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Diese Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die deutschen Blogger unpolitisch und unreif sind.

Verglichen wird diese Aussage mit der amerikanischen Blogospähere. Nach einer Stichwortanalyse in den Blogs werden dort weitaus mehr Suchbegriffe wie „Irak“, „Terror“, „George Bush“ und co. benutzt als hier in Deutschland. Auch ein ziemlich einfältiger Vergleich. Fazit dieses Artikel ist, dass die deutsche Blogosphäre noch keinen Einfluss als Meinungsbildner hat und preist dabei den etablierten Journalismus an.

Ich weiß nicht wie es Euch geht. Aber ich entnehme den Blogs und Diskussionsforen dieser Welt mehr Hintergrundinformationen als den Standardmedien - und dass auch noch bevor ich es gedruckt in einem Fachmagazin nachlesen kann. Da kann ich mich nur den Worten von Thomas Knüwer anschließen „Medienkompetenz? Welche Medienkompetenz“.

Leider geht aus der Studie auch nicht hervor welche Arten von Blogs untersucht wurden. Bei einem hohen Anteil der Militär-Blogs (Milblogs) ist es klar, dass diese Keywords stärker genutzt werden. Außerdem vermisse ich den Hinweis, ob auch die Bevölkerungsdichte zum deutschen Vergleich bedacht wurde. Ebenso vermisse ich einen Hinweis zum Vergleich der inhaltlichen Qualität dieser Blogs.

Das einzige Blog-Qualitäts-Manko, dass aus dem Artikel der Netzeitung hervorgeht ist die Differenzierung der Blog.
"Die Gruppe der Freizeit-Blogger nutzt ihr Weblog als Online-Tagebuch. Semiprofessionelle Blogger investieren zwar einen signifikanten Teil ihrer Zeit in die Pflege des Weblogs, nutzen es jedoch nicht als Haupterwerbsquelle wie die professionellen Blogger. Der Anteil professioneller Blogger ist im Vergleich mit den USA noch sehr gering."

Super.. wenn ich es also richtig verstehe muss ich mir nur Google Adwords-Anzeigen in dem Blog packen um professionell zu bloggen. Wenn ich jetzt noch immer auf die deutschen Standard-Onlinemedien wie Spiegel und Co. verweise bin ich also auch gleich ein A-Blogger. Und das obwohl ich letzten Monat (nach knapp sechs Monate bloggen) gerade über 1600 Leser hatte.

Na mal schauen ob ich mir die Ausgaben zulegen werde. Neuer Erkenntnisse hat der Artikel der Netzeitung jedoch nicht zu Tage gebracht. Es ist ja nichts neues, dass uns die Amis etwas voraus haben.

Ethikkodex für Onlinewerbung?

In einem Artikel der New York Times ist es zu lesen, dass ein US-Verband Richtlinien einführen möchte, die das Targeting von Aids- und Krebskranken, sowie von Usern mit bestimmten sexuelle Präferenzen ausschließen soll.en

Brauchen wir (oder die US-Bürger) so etwas wirklich? Wo legen die Grenzen des guten Geschmacks? Ich sehe nichts bedenkliches daran, wenn ich mit Bannerwerbung einen HIV-infizierten User auf ein Produkt (z.B ein Medikament oder eine Selbsthilfegruppe) aufmerksam machen möchte. Wo liegt der Unterschied zwischen dieser Krankheit und einem Patienten mit Parkinson? Vielleicht bilden genau diese Menschen meine Kern-Zielgruppe. Warum darf ich als Werbetreibender keine speziellen Hotels zum Christopher Street Day in San Franzisko zu bewerben?

Meiner Meinung nach ist es nicht verwerflich, solange die Werbung informativ und aufklärend gemacht ist. Meinetwegen kann auch mit Klischees gespielt werden, so wie in dem Beispiel des Models Oliviero Toscani, die sich in einer Kampagne gegen Magersucht engagiert. Hauptsache die Werbebotschaft täuscht nicht etwas vor, was das Produkt nicht erfüllt.

Natürlich wird auch das Thema „Ethik“ in Werbung immer wieder die Runde machen. Vielleicht erinnert Ihr Euch an die Diskussionen der Beneton Werbekampagne in den 90er Jahren. In diesem Beispiel wurde das gesellschaftspolitische Thema Rassismus aufgegriffen, was mehr als umstritten in der Öffentlichkeit diskutiert wurde. (Es gab jedoch auch noch einige andere Motive, die ich jedoch auf die Schnelle nicht gefunden habe). Werbung ist also auch immer ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Wozu also ein Ethik-Richtlinie? Es gibt ja auch keine Gesellschaftsrichtline an die wir uns zu halten haben, wenn wir das Haus verlassen.

Meiner Meinung nach schadet eine Kampagne die gegen den allgemeinen „ethischen“ Geschmack verstösst in der Regel ihrem Image. Im Fall von Beneton ist das jedoch anders. Durch diese provokante Kampagne hat man sich mit der Marke noch mehr beschäftigt. Soviel ich weiss, hat diese Kampagne auch zum Erfolg des Unternehmens beigetragen

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2008-04-05

Hackerprotest gegen Scientology

Okay hat zwar nichts mit Online-Marketing zu tun, aber dennoch finde ich es ein gutes Beispiel wie das Internet zum Propaganda-Instrument genutzt wird um in der realen Welt gehör zu finden. Nicht das ich die Diskussion über das Tom Cruise und das Scientology-Video verfolgt hätte oder gar mit der Gruppen sympathisiere. Dennoch enthalte ich es Euch nicht vor, was ich vor kurzem einigen Medienberichten entnehmen konnte.

Diesen Berichten zufolge, sind Hacker (die sich Anonymous nennen) weltweit auf die Straße gegangen sind um gegen Scientology zu demonstrieren. So auch in Berlin.





Dabei haben Hacker doch eher das Image von Computer-Freaks, die vor ihrem Rechner sitzen und den nächsten „Hack“ planen. So geschehen und angekündigt wurde ein solcher Hackerangriff Ende Januar 2008, ungefähr gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Tom Cruise Videos haben diese Hacker auch eine Botschaft in Netz gestellt und die Scientology Kirche bedroht.





Kurz darauf wurde auch schon der Erfolg auf der Webseite der Gruppe dokumentiert.

Markenzeichen der Hackergruppe (Anonymous) ist die Vandetta-Maske, die in dem gleichnamigen Film „V wie Vendetta“ zu sehen ist.

Vendetta ist in dem Film ein zugleich belesener, exzentrischer, empfindsamer und intellektueller Mensch. Er hat sein Leben der Befreiung von Mitbürger verschrieben die terrorisiert wurden. Aber er ist auch ein verbitterter, rachsüchtiger, einsamer und brutaler Mensch, der von seiner persönlichen Vergeltungssucht getrieben wird.

Na dann viel Spaß!

2008-04-02

Stromberg, Pastweka und Co. in iTunes verfügbar

Soeben im E-Market Newsletter gelesen. In Zukunft stehen über 35 Serien in der deutschen iTunes Version von ProSieben, Sat.1, ZDF Enterprises und Brainpool zum download bereit. Die Preise variieren zwischen 1,99 Euro und 2,49 Euro pro Ausgabe.

Da weiß ich doch wie ich in Zukunft das Pendeln zwischen Arbeit und Heimweg verbringen werde. Bin mal gespannt wann, die Verknüpfung von mySpass.de zu iTunes steht.

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Virale Kampagne von BMW

Im Fordergrund der Kampagne steht ein Dokumentarfilm von Jeff Schultz. Jeff ist Regisseur und dokumentiert in seinem zukünftigen Film wie der neue 1-BMW eine 454m hohe Rampe hoch fährt. Eine Anspielung an die Audi-Kampagne? Das erinnert mich eher an einem Audi Quattro Spot, der eine Ski-Schanze hochfährt? Das ganze findet in einer Stadt namens Oberpfaffelbach statt, in der Volksfeststimmung herrscht. Leider vermisse ich den englisch,- bayrischen Akzent der pefekt englischsprachigen Dorfbewohner.

Unter rampenfest.com ist bereits ein Trailer eingestellt. Parallel dazu berichtet Jeff in seinem Weblog über dieses Fest. Parallel dazu wird auf der Webseite von Oberpfaffelbachen, (dort findet dieses Event statt) die Miss Ramp gewählt. Natürlich darf auch das Facebook-Profil nicht fehlen. Allerding - so meine Meinung – finde ich diese Kampagne nicht richtig originell. Aber seht selbst.

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