2008-03-30

Next Conference 08 in Amsterdam

Am 3. und 4. April findet die NextWeb 08 Conference in Amsterdam statt. Ich frage mich, welche Bedeutung diese Konferenz für die Online Marketing Branche hat? Ist diese mit der OMD gleichzusetzen oder ist diese eher ein Vergleich zur SEM-Expo? Ist dieser Termin ein absolute Pflichtveanstaltungen oder reich es aus, die Themen im Netz nachzulesen? Bisher kann ich mich noch nicht durchringen, diese Veranstaltung zu besuchen. Soviel ich weiß, ist diese Konferenz für Web2.0 Start-Ups gedacht. Hier sollen neue Ideen diskutiert und vorgestellt werden. Ein Highlight dieses Jahr ist die Live-Übertragung von Diggnation.com. Diese Online TV-Sendung hat pro Ausgabe mehr als 500.000 Views.

The Next Web Conference

Mich interessiert, was im letzten Jahr hier diskutiert und auch umgesetzt wurde. Fährt jemand von Euch auch dahin und berichtet vielleicht über Qik.com oder 1000Mikes? Ich würde mich über weitere Infos (und über eine Berichtserstattung vom letzten Jahr) freuen.

Auf diese Konferenz bin ich bereits in der Vergangenheit vom „Podpimp – Alex Wunschel“ hingewiesen worden. Leider finde ich die Ausgabe des Podcast nicht mehr, in der er davon berichtet hat

Wer von Euch zur „Nextweb“ möchte, sollte einmal den Fischmarkt besuchen. Denn hier wird eine Freikarte zur Next Web 08 verlost.

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2008-03-28

Talk Radio – Live vom Handy ins Internet

Für alle diejenigen, die den Service von Qik.com nicht nutzen können (weil Sie z.B. kein Nokia besitzen), bietet sich mit dem Dienst 1000Mikes.com eine Alternative. Mit diesem Dienst kann man sich als Radio-Moderator beweisen und live ins Netz senden.

Man muss sich nur auf der Webseite registrieren und einen eigenen Kanal einrichten. Die 1000Mikes-Rufnummer ist eine deutsche Festnetznummer, so dass für den Moderator nur geringe oder – mit einer Festnetz-Flatrate – keine Kosten anfallen.

Den eigenen Kanal oder Lieblingskanal kann man auch bei sich auf der Homepage oder auf dem Blog einbinden und hören. Zur Performance kann ich zurzeit noch nichts sagen. Ich glaube ich probiere das in nächster Zeit mal aus.

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2008-03-27

Widgets – Top oder Flopp?

Die Internet World Business berichtet in einem Artikel darüber welche Voraussetzungen ein (Facebook-) Widget erfüllen muss um erfolgreich angenommen zu werden.
"Wichtigstes Erfolgskriterium sei, dass eine Facebook-Applikation aus der Masse der Applikationen hervorstechen muss – sei es, weil sie einzigartig, unterhaltsam oder überhaus nützlich für den User ist. Darüber hinaus muss laut Hahn eine erfolgreiche Applikation dem Nutzer auch die Möglichkeit bieten, sich selbst darzustellen – beispielsweise über Produkte, die man besitzt oder die den eigenen Geschmack repräsentieren."
Ich frage mich, ab wann ist ein Widget erfolgreich? Gibt es bereits Statistiken darüber welche Widgets genutzt werden, also eine Art Alexa.com für diese Anwendung? Ab wann rechnet sich die Entwicklung eines Widgets? Über Google konnte ich bisher noch keine Nutzer-Statistiken entwickeln und persönlich kenne ich vielleicht mal eine Handvoll, die ich interessant finde. Davon ist auch nur eins ein Corporate Widget. Nämlich „Miles“ von Nike (ich berichtete bereits darüber).




Persönlich habe ich den Eindruck, dass mehr darüber positiv geschrieben wird. Allerdings fehlen mir die Zahlen die das auch belegen. Wie sieht das bei Euch aus? Welche Widgets sind für Euch erfolgversprechend?

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Daten aus StudiVZ in der Bild-Zeitung veröffentlicht

Wer von sich zuviel privates im Internet preisgibt, muss damit rechnen dass es in großen Medien veröffentlicht wird. Die taz berichtet heute, dass die Bild-Zeitung private Daten aus Online Portalen z.B. aus StudiVZ entnimmt, und diese veröffentlicht.

"Als Anfang März in Hamburg beinahe eine Lufthansa-Maschine abgestürzt wäre, "enthüllte" Bild "das traurige Geheimnis der schönen Pilotin" auf ihrer Titelseite - ein Blick ins StudiVZ reichte, um herauszufinden, was die Hobbys und Vorlieben, was die Ängste von "Maxi J. (24)" waren."

Diese Art der Berichtserstattung ist so etwas von daneben, dass mir fast die Worte fehlen. Aber was soll man auch von Deutschlands größter Tageszeitung erwarten? Natürlich kann man sagen, dass die Teilnehmer von Portalen und Diskussionen mit so etwas rechnen müssen, aber keine geht davon aus, dass so etwas neben den Google-Suchergebnissen auch in der Tageszeitung erscheint. Ein dickes „Pfui“!.

2008-03-26

Rich-Media gewinnt als Werberformat an Bedeutung

Zu diesem Ergebnis kommt der neue OVK-Report 01/2008. Nach Aussage dieses Reports wurden im zweiten Halbjahr 2007 über 200% mehr Video- und Streaming-Ads gebucht als im ersten Halbjahr 2007. Dies ist ein eindeutiger Nachweis, dass der Trend von Rich-Media Werbeformaten im Internet zunimmt.

Wie immer unterstreicht er die Gewichtung der Online-Werbung innerhalb des Mediamix als potentieller Wachstumsmarkt. Aber das ist ja nichts neues.

Über den Report:
Der OVK Report bietet einen umfassenden Marktüberblick. Er basiert zum einen auf die Nielsen Online Werbestatistik, zum anderen auf die Studie „internet facts“ der Arbeitsgemeinschaft Online-Forschung (AGOF).

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2008-03-25

Kostenloses eBook „Internetrecht“

Soeben bin ich auf dieses kostenlose eBook zum Thema „Internet-Recht“ aufmerksam geworden. Es umfasst über 560 Seiten und ist ein gutes Nachschlagewerk für viele unterschiedliche Rechtsfragen aus dem Online Bereich.

Verfasst wurde dieses Buch von Prof. Dr. Thomas Hoeren, vom Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht (Uni Münster). Nach eigenen Angaben stellt er dieses eBook zum download bereit, da viele Rechtsurteile nach erscheinen dieses Kompendium in gedruckter Form, veraltet wären.

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2008-03-21

Die Entstehung des Mercedes-Benz Soundlogo

Ein Blick hinter die Kulissen zur Enstehung des neuen Soundlogos von Mercedes Benz. Oder von VW?



Ist jedenfalls nicht ganz ernst zu nehmen

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Studie: Akzeptanz und Werbewirkung in Social Communities

Die Tomorrow Focus AG hat die Wirkung von Werbemittel in Ihren Studie „Community Effects“ näher unter die Lupe genommen. Untersucht wurden Standard-Werbemittel aber auch Community spezifische Werbeformen. Diese Studie ist meiner Meinung nach eine Pflichtlektüre für alle diejenigen, die sich mit Online-Werbung auseinandersetzen.

Ich persönlich habe die Studie noch nicht vollständig durchgelesen, jedoch werden in diese Studie viele Vermutungen (die ich bestimmt nicht alleine hatte) auch mit Zahlen belegt. Nämlich der Verdacht, dass Jugendliche (bis 19 Jahre) eher auf Unterhaltung bei Online Werbung stehen und ab dieser Altersgrenze erst die Information als Werbeansprache im Fordergrund steht.

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2008-03-20

Thalyseo - Online Kontaktbörse für Geschäftsreisende

Thalys und das französische Penant von XING – Viadeo – haben eine gemeinsame Online Kontaktbörse für Geschäftsreisende gelaunched.

Mit Thalyseo kann man vor Reiseantritt erfahren, ob Freunde, Bekannte, Geschäftspartner oder andere interessante Geschäftskontakte mit im Zug sind. Somit wird die Zugfahrt nicht ganz so langweilig. Denn wer möchte kann hier auch neue Geschäftsbeziehungen knüpfen.

Die Anmeldung ist kostenlos und natürlich in verschiedenen Sprachen verfügbar. Nach Eingabe des eigenen Profils und der Reise-Daten können Mitreisende entdeckt und per Kurznachricht kontaktiert werden.

Bitte jedoch beachten: Wer sich für eine Reise mit dem Zug entschieden hat möchte meistens auf dem Weg noch die eine oder andere Sache erledigen und sich nicht unbedingt dabei stören lassen.

Unabhängig von diesem Service bin ich einmal gespannt, ob XING auch diese Plattform kaufen möchte. Schließlich hat Lars Hinrichs vor wenigen Monaten auch Spanien und in der Türkei zugeschlagen. Dies wäre eine gute Ergänzung um im europäischen Social Network Markt zu wachsen. Viadeo hat 2 Millionen registrierte User. Xing wird von über 5 Millionen User genutzt.

Robert Basic hat vor kurzem zwar schon darauf verwiesen. Wer sich für den Vergleich von XING und dem amerikanischen Pendant LinkedIn interessiert, erhält bei Read Write Web weitere Informationen.

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2008-03-13

Stadtmarketing: Werbekampagnen sorgen für Diskussionen.

Spiesser Alfons hat den Claim „Be Berlin“ in seinem Blog schon durch den Kakao gezogen. Das fast völlig unbemerkte Pendant aus dem Ruhrgebiet steht dem schlechten Claim der Berliner jedoch nicht hinterher. „Ruhr hoch n“ lautet die Kampagne aus dem Ruhrpott. Da fragt ich mich ernsthaft in welcher Phrasenkiste hat die Agentur gegriffen, die diesen Claim entwickelt hat.



Der Hohne dabei ist, dass diese Kampagne vom „Initiativkreis Ruhrgebiet“ in Auftrag geben und von Grey Düsseldorf entwickelt wurde. Ist es nicht ein „no go“, dass diese Kampagne von einer Düsseldorfer Agentur und nicht von einer aus dem „Ruhrpott“ entwickelt wurde? Die Lokal Matadore achten doch in der Regel darauf, dass solche Kommunikationsmaßnahmen auch innerhalb des Ruhrgebietes in Auftrag gegeben werden. Ein Politikum, das meiner Meinung nach schon an sich diskussionswürdig ist.
Einen Kommentar ist es zu entnehmen, dass der Claim von der Agentur erklärt wird.

Habe ich etwas nicht bekommen? Ich habe irgendwann mal gelernt, dass solche Claims sich selber erklären müssen. Denn Aufgabe von solchen Kampagnen ist es, nach außen und nach innen zu wirken. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass auch der Kumpel in Herne die mathematische Formel aus dem FF erklären kann. Wer nicht aus dem Ruhrpott kommt, kann seine mathematischen Kenntnisse über Potenzrechnung gerne bei Wikipedia erweitern.

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2008-03-12

Hörbuch Tipp - Das Focus-Jahrbuch 2008: Web 2.0 und 3.0

Das Focus -Jahrbuch 2008 steht zum kostenlosen download unter claudio.de bereit. Dieses Jahr beschäftigt sich das „Buch“ mit Thema: Web 2.0 und Web 3.0 - Reale und virtuelle Welt.

Beschreibung des Herausgebers:
"Fachleute aus Wissenschaft und Praxis diskutieren Rolle und Zukunftsperspektiven von Blogs, User-Generated-Content, virtuellen Communities, Internetfernsehen und Co. Ihre Einschätzungen schwanken dabei zwischen „Klowände des Internets“ und „Revolution der Kommunikation“. Außerdem sind natürlich auch in diesem Jahr aktuelle Entwicklungen aus der Medienforschung wieder zentraler Bestandteil des Jahrbuches: In weiteren Beiträgen geht es zum Beispiel um die Themen Neuromarketing und Neuromarktforschung, elektronische Medienforschung, Werbung & Kultur oder die Unternehmenskonzentration bei Mediaagenturen."



Inhaltlich werden folgende Themen behandelt.

  • Zwischen Web 2.0 und Web 3.0 - Ein sehr vorläufiger Statusbericht
  • Virales Marketing – Mythos und Klarheit
  • Geschäftsmodelle im Web 2.0
  • Kundenbindung nach Art des Web 2.0 - RSS statt Spam
  • Internet und Senioren - Die Kombination von zwei Megatrends
  • Das Internet und die Kannibalisierung von Print - Wo steht die Bevölkerung?

Detaillierte Informationen zu den Themen findet Ihr unter Medialine.de oder direkt zum download bei Claudio.de.

Leider steht die Datei nicht im iTunes-Hörbuchformat zur Verfügung, so dass Ihr diese selber konvertieren müsst. Außerdem ist eine Anmeldung und die Installation des Claudio Downloadmanager erforderlich, bevor Ihr die Datei direkt herunterladen könnt.

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2008-03-11

Doubleclick Fusion perfekt

Genau in diesem Moment knallen bei Google die Sektkorken. Die Doubleclick Fusion wurde durchgewunken (via Internet World).

Für die Werbetreibenden erschließen sich nun neue Möglichkeiten um Ihre Zielgruppe gezielter anzusprechen und Streuverluste zu vermeiden. Ich denke, dass Google nun ganz neue Möglichkeit bietet das Behavioral Targeting für die Werbetreibende Industrie auszubauen. Den Datenschützer ist diese Fusion ein Dorn im Auge.

…aber angeblich hat man das ja nicht vor.

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2008-03-07

Social Communities werden mobil

Mit Quiro.de ist nun auch in Deutschland eine mobile Community an den Start gegangen. Die Software soll laut Betreiber dazu dienen sich im Alltag besser zu orientieren, mehr zu erleben und sich unterwegs spontan mit ihren Freunden zu treffen. Dadurch wird vor allem die jugendliche Zielgruppe angesprochen. Original O-Ton

"…Mit Qiro bist du besser informiert und verpasst nichts mehr - auch nicht deine Freunde. …

…Qiro gibt die Antwort auf die am Handy am häufigsten gestellte Frage: "Wo bist du gerade?". Es zeigt dir deine Freunde in der Nähe auf einer digitalen Karte, sofern sie es ausdrücklich erlauben. Hast du einen Buddy gefunden, kannst du mit ihm kommunizieren und spontan Verabredungen treffen. Du musst also nicht allein im Café sitzen, sondern hast sofort jemanden zum Unterhalten gefunden. Du willst deine Freunde zum Grillplatz im Park lotsen? Trage deine Lieblingsorte in Qiro ein, stelle sie wahlweise der Community zu Verfügung und jeder weiß, wo es lang geht."

Laut Internet World bestehen bereits Partnerschaften mit „Call a bike“ und „Happy Digits“. Durch diese Kooperationspartner erfährt der User in welchem Shop es die Happy Digits gibt.
Die Softwar eist kostenlos. Die Vermarktung soll im vierten Quartal 2008 starten.

Ich persönlich habe mir noch nicht die Mühe gemacht, mich dort zu registrieren. Mich interessiert es jedoch, welche Erfahrungen Ihr damit gemacht habt? Nutzt Ihr solche Dienst bereits?

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2008-03-06

Tomorrow Focus – Mit Online Video auf Kundenfang

Im folgenden Video wird das 1x1 der Online Werbeformate von Tomorrow-Focus erklärt . Wer also fünf Minuten Zeit hat und sich ein wenig amüsieren möchte, sollte sich den Film einfach mal ansehen. Natürlich wollen Sie damit auch den einen oder anderen Kunden gewinnen.

Ich frage mich nur ob der Focus für Hintergrundmusik auch GEMA-Gebühren gezahlt hat?



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2008-03-05

„Du bist Deutschland“ Kampagnen Alternative

Die Marketing Zeitschrift W&V und die Financial Times Deutschland suchen die eine neue Idee für eine Kampagne des Standortes Deutschland. Diese könnte dann die Kampagne „Du bist Deutschland“ ablösen. Wer mitmachen möchte kann bis zum 27. März seine eigenen Idee einreichen. Ein Voting der besten Ideen findet dann online auf wuv.de bzw. ftd.de statt.

Hintergrund der Kampagne ist die Glaubwürdigkeit unser Elite Manager wie Zumwinkel oder dem VW-Betriebsrat die wegen Schmiergeld-Affären und Korruptionsverdacht auch international in der Presse diskutiert werden. Vielleicht sind dies zwei geeignete Motive.

Ob diese beiden Motive die Nachfolge antreten?





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2008-03-04

„Ego-Googlen“ – Digitales Reputationsmanagement

Schon mal probiert den eigenen Namen zu Googlen? Seid Ihr mit dem Ergebnis zufrieden oder wolltet Ihr lieber den einen oder anderen Kommentar, der in Google zu finden ist, mit einem Rechtsurteil löschen lassen?

Den Trend seinen eigenen Namen zu Googlen haben sich einige Anbieter zu Nutzen gemacht, indem sie eine Plattform entwickelt haben, die sämtliche Nutzerprofile in den Communities a`la MySpace und Co. durchsuchen. Aufgrund dieser Daten wird dann eine Ergebnisliste aufbereitet, dessen Resultate nicht nur angenehm sein können.

Als Anbieter solcher Personensuchmaschinen sind hier z.B: Yasni.de und Spock.com zu nennen. Diese Plattformen befinden sich zwar noch in der Beta Phase und unterscheiden sich meiner Meinung nach nicht stark von den Google-Ergebnissen. Ich bin jedoch gespannt zu welchen Ergebnissen diese Personensuchmaschinen kommen, wenn die Beta Phase abgeschlossen ist.

Das „Ego-Googlen“ wird auch als Reputationsmanagement bezeichnet.


Wer dem Sprichwort „Ist der Ruf erst einmal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert“ entgegen wirken möchte, kann sich an Firmen wie myonid wenden. Allerdings ist myonid nicht in der Lage unerfreuliche Kommentare bei Google und Co. zu löschen, sie sorgen jedoch dafür dass die positiven Beiträge oben in der Trefferliste stehen. Die Marketingzeitschrift W&V berichtet in ihrer Ausgabe 9/2008 auch über die Anbieter „deinguterruf.de“ und „reputationdefender“. Diese sollen sich direkt im Auftrag ihrer Kunden mit den Seitenbetreiber in Verbindung setzen und die Entfernung des unerwünschten Kommentars oder Beitrages veranlassen. Sollten persönliche Gespräche nichts bringen, so berichtet die W&V, greifen die Anbieter auf den andere Methoden zurück, die jedoch nicht genannt werden. Die Kunden dieser Reputationsdienstleister können dort ein Monats Abonnement abschließen, das zwischen 7 und 10 Euro kostet. Für jede Entfernung eines Beitrages oder Kommentars werden dann weitere 25 Euro fällig.

Sind diese Kosten gerechtfertigt? Lohnen sich diese Kosten und wie groß ist die Nachfrage nach solchen Dienstleistungen? Im ersten Moment dachte ich, dass man dies Online auch selber steuern kann. Aber was ist mit den ganzen anderen Usern, die aus Spaß ein Video auf YouTube gestellt haben oder voreilig ein Kommentar in einem Forum abgesendet haben? Grundsätzlich gilt immer noch der alte Spruch „Aufpassen was man veröffentlicht, das Netz vergisst nichts“.

Weitere Informationen zum Thema Reputations-Management findet Ihr auch auf „Viralmythen“, dem Blog von Benedikt Köhler. Er verweist auch auf ein entsprechendes E-Book, das kostenlos zum Download angeboten wird.

Mit den Personensuchmaschinen hat sich Michael Mertens näher beschäftigt. Infos dazu findet Ihr in seinem Blog PC-Living Room.

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