2008-02-27

Klickbetrugsvergleich in USA und Deutschland

Im aktuellen „iBusiness Executive Summary“ bin ich auf einen Artikel zum gewachsenen Klickbetrug in den USA gestoßen. Grundlage des Artikels ist eine Studie von Click Forensics, die dieses festgestellt hat. Nach Studienaussagen soll jeder sechste Klick auf SEM- und Affiliate-Anzeigen mittlerweile aus einer betrügerischen Absicht getätigt sein.

Laut Aussage des Horizont Artikels ist der Klickbetrug Deutschland noch weitaus weniger verbreitet. Als Grund wird die Ordentlichkeit der Deutschen und der Zwang alles kontrollieren zu wollen angeben. Ob das der wirkliche Grund ist kann mir nicht vorstellen. Schließlich achten auch die US-Unternehmen auf Ihre Marketingbudgets. Außerdem kommen die guten Tracking-Systeme alle aus den USA. Somit kann meiner Meinung nach die Deutsche Ordentlichkeit nicht als Begründung herangezogen werden. Ich denke eher, dass der Hang zum schnellen Geld der US-Seitenbetreiber hier größer war um den Klickbetrug voranzutreiben.

Das ganze ist vielleicht auch unbewusst passiert? Im Werbeblogger konnte ich lesen dass es ein Firefox-Plugin gibt, das automatisch auf jede Google Anzeige aus dem Ad-Sense Programm klickt. Das treibt natürlich in die Kassen von Webseitenbetreiber die entsprechende Google Anzeigen integriert haben und die dieses Tool nutzen. Mittlerweile wurde dieses Plugin jedoch aus dem Netz entfernt.

Mal angenommen, das Plugin wurde nur mit dem Vorsatz auf dem Markt gebracht SEM-Anzeigen zu unterdrücken. Dann könnte man als großer Portalbetreiber hier eine Menge Geld machen, wenn man die Firefox Browser der Mitarbeiter mit einem entsprechenden Plugin ausstattet. Das ist natürlich reine Spekulation.

Vielleicht ist aber auch ein versteckter Aufruf in dem Paid Search Rap versteckt:

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2008-02-21

E-Recruiting - Neuer Trend im „Personal-Marketing“

Personalabteilungen scheinen das Internet für sich entdeckt zu haben. Einige Unternehmen feilen an ihrem Image, um neue Mitarbeiter zu gewinnen. Mit kleinen Imagefilmen und virtuellen Rundgängen versuchen sie geeignete Kandidaten herauszufiltern und diese zur Bewerbung aufzufordern.

Hinter den folgenden Links befinden sich Beispiele von Tchibo und Gruner und Jahr. IDS Scheer bindet sogar ein Imagefilm Ihres Headhunters ein, um SAP-Berater zu gewinnen. Klickt einfach auf die Bilder um zur jeweiligen Präsentationen zu gelangen:

Beispiel Tchibo:

Eine Dame führt durch das Tchibo Unternehmen und präsentiert die Unternehmenseigene Sonnenterrasse (mit Blick auf hamburg "City Nord") um den letzten Anstoß zur Bewerbung zu geben.

Beispiel von Gruner+Jahr

Hier könnt Ihr die Unternehmensbereiche erkunden, indem Ihr Teile des Gebäudes anklickt.

IDS-Scheer:

Ein Headhunter findet "zufällig" Dein Profil als SAP-Berater interessant.

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2008-02-20

RSS-Feeds richtig nutzen

Es soll User geben, die weniger Online affin sind als ich. Schwer vorzustellen ist aber Tatsache. ;-)

Wenn ich im Bekanntenkreis davon erzähle welche Informationen ich aus Blogs gesammelt habe, werde ich von vielen Usern gefragt wie RSS-Feeds überhaupt richtig genutzt werden. Diese User sehen zwar die Hinweise dass ein RSS-Feed auf einer Webseite angeboten wird, jedoch wissen sie nicht wie sie diese Technologie sinnvoll nutzen können.

Den Begriff „Blog“ haben Sie schon mal gehört, vielleicht sogar schon mal einen gelesen (häufig ohne es zu wissen). Allerdings verlieren Sie in der ganzen Informationsflut den Überblick. Somit vergessen sie die ganzen interessanten Seiten wieder zu besuchen. So gerät die eine oder andere Internetseite in Vergessenheit. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen diesen Artikel zu verfassen.

Meiner Meinung nach nutzt Ihr RSS-Feeds ab besten wie folgt:
Eröffnet ein Konto bei Google (G-Mail-Konto) oder ein Konto bei Netvibes (personalisiertes Nachrichtenportal).

Screenshot Netvibes

Nach der Registrierung habt Ihr die Möglichkeit eigene „neue“ Seiten anzulegen. Das macht Ihr indem Ihr die RSS-Feeds auf der Quellseite kopiert und auf Netvibes unter der Rubrik „Inhalte hinzufügt“ einfach einfügt. Der Feed ist durch dieses Icon RSS-Feed Icon gekennzeichnet. Schon erscheinen hier die neuesten Blogeinträge auf Eurer Nachrichtenseite. Bei Google heißt diese Funktion „Gadget hinzufügen“ und dann „Feed hinzufügen“.

Die meisten Blogs vereinfachen den Usern dass Handling, denn sie haben auf ihren Seiten oft Icons wie das von Google Add to Google Reader or Homepage oder Netvibes Add to Netvibes eingebunden. Durch ein Klick auf das jeweilige Icons könnt Ihr dann einen RSS-Feed kinderleicht abonnieren.

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2008-02-19

Qik - Live-Streaming mit dem Handy

Ich will auch qiken.

Ihr habt richtig gelesen „qiken“ nicht „quieken“. Mit meiner Steuererklärung hat das auch nichts zu tun. Qik ermöglicht ein Live-Streaming vom Handy direkt ins Internet.

Thomas Knüwer vom Handelblatt Blog „Indiskretion Ehrensache“ hat versucht damit ein Blick hinter die Kulissen vom Superbowl zu geben. Leider kam die Übertragung nach seinen Angaben dort nicht zu Stande.

Neben dem Live-Streaming, was ich an sich schon super finde, können sich auch andere Teilnehmer über die Plattform qik.com dazu schalten und mit chatten. Die Software läuft noch nicht ganz rund und ist leider auch nur zunächst nur mit einem Nokia Handy möglich. Ich will das Tool aber über Windows Mobile nutzen. Also muss ich wohl noch warten. Vielleicht sind bis dahin die Kinderkrankheiten auskuriert.

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2008-02-18

Funktionen in Online Communitys meist überflüssig

Spiegel Online berichtet in einem Artikel, dass die meisten Funktionen in den Communitys nicht genutzt werden. Dabei beruft sich der Artikel auf eine Studie die von der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg erhoben wurde.

In dieser Studie kam heraus, dass die meisten Durchschnitts-User Funktion wie RSS-Feeds lesen, Blogs kommentieren, Freunde werben und Punkte sammeln gar nicht nutzen. Die meisten Nutzer stehen meistens nur mit den Leuten in Kontakt, mit den sie auch offline zu tun haben. Daher werden auch selten über diese Communitys offline Freundschaften geschlossen. Mit diesen Funktionen differenzieren sich diese Communitys lediglich von den Wettbewerbern.



Befragt wurden über 46 Community-Betreiber und 172 User die sich in über 14 großen Netzwerken wie MySpace bewegt haben. Mehr Infos dazu findet Ihr in der Präsentation, die mir die FH Bonn-Rhein-Sieg zur Verfügung gestellt hat.

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2008-02-14

Klickbetrug im Suchmaschinen-Marketing

Das Thema Klickbetrug im Rahmen des Suchmaschinen-Marketings steht diesmal in einem TAZ Artikel im Vordergrund. Doch die Frage ist, wem schadet dieser vermeintliche Klickbetrug und wer profitiert davon? Ist dies wirklich nur ein Kostentreiber für die Werbetreibenden?




Dem Artikel zur Folge besteht Klickbetrug aus zwei Gründen:

Erstens: Macht möchte einem Wettbewerber schaden und klickt vermeintlich solange auf seine Anzeige, bis das Tagesbudget des Konkurrenten verbraucht ist.

Zweitens: Man betreibt selber ein Portal und klickt demnach mehrfach auf die Anzeigen um den eigenen Verdienst anzukurbeln

Leider vergisst der Autor dieses Artikels auch zu erwähnen, dass durch diesen „Klickbetrug“ nicht nur Kosten für den Werbetreibenden sondern auch Vorteile entstehen. Je öfter eine Anzeige erscheint und dementsprechend auch geklickt wird, desto höher stuft die Suchmaschine die Relevanz zwischen Suchbegriff und Klicks ein. Demnach wird die Anzeige des Unternehmens im Ranking nach oben gestuft. Das geschieht auch oft zum gleichen Preis, den der Betreiber vielleicht für einen dritten Platz geboten hat. Selbst eine Preissenkung für die besagten Keywords kann mit Ausschlaggebend dabei sein, dass die Anzeige auf den 1.Platz weiterhin gelistet wird. Denn die Relevanz zwischen Suchanfrage und Suchbegriff scheint so groß zu sein, dass der Inhalt für den User vom größeren Interesse ist als die der Anzeige auf dem zweiten Platz.

Dieser Klickbetrug ist auch nicht ganz so einfach, wie der Artikel aufzeigt. Natürlich haben die Suchmaschinenbetreiber auch Sicherheitsmechanismen entwickelt um diesen Klickbetrug entgegen zu wirken. Diese kann einige Klickbetrüger evtl umgehen. Allerdings auch nicht auf Dauer. Schließlich entstehen für die Kunden der Suchmaschinen unnötige Kosten, daher werden diese Sicherheitsmechanismen auch ständig weiter entwickelt. Daher der Tipp: Beim guten Klickraten und stark sinkenden Konversionen einfach mal mit dem Betreiber reden und Einspruch gegen die Rechnung einlegen. Die Betreiber prüfen dann tiefer ob ein Klickbetrug vorgelegen hat. Die eigenen Logfiles können dort auch mit helfen.

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2008-02-08

Webmontage, Barcamps und XING Regionaltreffen

Das „Social Networking“ im Online und Offline-Bereich heutzutage eine große Bedeutung zugeschrieben wird, ist kein Geheimnis. Man verabredet sich in einem Wiki oder über die jeweilige Webseite des Barcamps, bzw. des XING. So kann sich der potentielle Teilnehmer im Vorfeld über geplante Themen informieren, die präsentiert werden sollen. Eine Teilnehmerliste gibt ebenfalls Aufschluss über das, was den Teilnehmer erwarten könnte.

Diese Erwartungen können recht unterschiedlich sein. Einige Teilnehmer suchen den Informationsaustausch und möchten neue Gedankenanstöße bekommen, andere suchen einfach nur den Kontakt zu neuen Experten um die eigene Reputation auszubauen. Es ist nicht selten, dass bei der Erwartungshaltung auch einfach ein neues Jobangebot im Vordergrund steht.

Aber wie ist die Qualität von Barcamps, Webmontagen oder XING Regionaltreffen? Was bringen sie wirklich? Und was ist Eure Meinung nach die beste Plattform zum Networking?

Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen einfach kurz kommentiert. Für diejenigen, die den Unterschied oder diese Begriffe nicht kennen, werden die nun folgenden Videos etwas mehr Licht ins Dunkle bringen.

Barcamp
Dies ist eine lockere Veranstaltung bei dem Teilnehmer den Ablauf und die Inhalte selbst bestimmen. Die Planung findet vor Ort statt



Webmontage
Die Verabredung findet über Wikis statt. Hier wird auch abgestimmt, welche Themen präsentiert werden sollen.



XING Regionaltreffen
Die Organisation findet über das jeweilige regionale Forum statt

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2008-02-05

DLD und World Economic Forum Davos

Der DLD (Digital Life Design) wird jährlich und dieses Jahr zum vierten mal in Folge von Hubert Burda Media veranstaltet. Hier trifft sich das „Who ist who“ des digitalen Business. Im Gegensatz zu anderen Konferenzen muss man eingeladen werden, um an dieser Konferenz teilnehmen zu können. Um eine solche Einladung zu erhalten muss man diese exklusive Runde bereichern können. Man sollte also zumindest in der Lage sein, einen Vortrag über sein Business zu halten. Dafür verspricht die Gästeliste auch eine hochkarätige Podiumsdiskussion. Auf der Gästeliste standen dieses Jahr Namen wie z.B. Jimmy Wales (Gründer von Wikipedia), Reid Hoffman (LinkedIn) oder auch Marissa Mayer von Google.

Wie es der Name bereits verrät, geht es in diese Konferenz nicht nur um digitale Medien. In diesem Forum werden weitere zukunftsweisende Themen rund um das Thema Life und Design diskutiert. So wurde bereits vor zwei Jahren das Thema Co2-Ausstoß diskutiert. Also noch lange bevor sich die Medien und User mit dem Thema befasst haben.

Jetzt sind zum DLD die ersten Bilder im Netz aufgetaucht. So findet Ihr auch auf Flickr eine entsprechende Bildergalerie und auf Xonio.TV entsprechende mehrer Videobeiträge.

Für einige dieser Gäste ging es im Anschluss direkt nach Davos zum World Economic Forum. Auch hier gibt es eine entsprechende Berichterstattung im Netz.

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2008-02-04

Mobile Marketing – Neue Möglichkeiten mit Android?

Mit SMS,- MMS oder Bannerkampagnen für das Handy kann man heutzutage nur wenige User begeistern. Zumal die Nutzung des Internets durch mobile Endgeräte hier in Deutschland noch nicht so weit verbreitet ist. Das liegt u.a. mit daran,. dass die Datentarife noch recht teuer sind. Auch die kleine Benutzeroberfläche sowie die Geschwindigkeit des Netzes sind nicht sehr attraktiv; HSDPA ist bisher nur in wenigen Großstädten Deutschlands verfügbar. Zusätzlich haben die günstigeren Telefonanbietern wie z.B. o2 noch genügend Funklöcher, die gestopft werden müssen.

Auf der Suche nach neuen Möglichkeiten im Mobile-Marketing frage ich mich, welche Möglichkeiten für Werbungstreibende mit Android entstehen?

Leider gibt es auch von den technisch verantwortlichen Google-Ansprechpartnern dazu noch keine neuen Infos. Dabei sollten es doch genau die Ansprechpartner sein, die in der ersten Phase die Entwicklung des „Open Handset Alliance Project" vorantreiben. Unter diesen Namen haben sich 30 führende Technologie-Unternehmen zusammen getan, um das Open-Source Projekt voranzutreiben.

Ein Vorspann wie Android später aussehen kann, möchte ich Euch nicht vorenthalten. Den iPhone Besitzer unter Euch wird die Benutzeroberfläche bestimmt bekannt vorkommen.

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