2008-01-31

Baidu nun auch in Japan

Chinas größte Suchmaschine wagt nun den Sprung nach Japan. Damit will sich Baidu Marktanteile im japanischen Markt erkämpfen, der zurzeit von Google und Yahoo angeführt wird. Im Heimatland sieht das anders noch anders aus. Via Search Engine Land.

Laut CNNIC (Cina Internet Network Information Center) hat bei Baidu hier einen Marktanteil von über 60%. Google liegt hier mit 25% Marktanteil auf Platz 2. Google ist also hier langsam als Konkurrenz wahr zu nehmen.


Weitere Informationen zum chinesischen Suchmaschinenmarkt findet Ihr unter tech.sina.com.cn.

Einem Reuters Bericht zur Folge bezweifeln Analysten, dass Baidu als dritte Suchmaschine Erfolg im japanischen Markt haben wird, da Google und Yahoo dort zu etabliert sind. Dem gleichen Bericht zur Folge soll die japanische Baidu-Version bei den chinesischen Usern sehr beliebt gewesen sein, da man mit Ihr auf pornographische Inhalte zugreifen konnte. Dies ist mittlerweile nicht mehr möglich. Ein andere Grund für die Beliebtheit ist es, dass man mit Baidu nach Raubkopien bestimmter Musiktitel suchen kann. Dies könnte allerdings den Betreibern noch einige Probleme verursachen. Via Financial Times (Login-Bereich) .

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2008-01-30

Google startet Targeting

Seit wenigen Tagen bietet Google seinen Werbetreibenden Kunden in den USA eine neue Funktion an. So können Unternehmen anhand von demographischen Merkmalen (z.B. Alter) in Zukunft Ihre Werbeanzeigen spitzer auf die Zielgruppe zuschneiden. Dieses „Targeting“ hilft Streuverluste zu vermeiden.

Sollte sich eine Firma nun dazu entschließen die Suchbegriffe „Tokio Hotel“ zu buchen, um die Zielgruppe 30 – 60 Jahre mit einem Hotelwunsch ein entsprechendes Angebot zu präsentieren, so erhalten die User die auf der Suche nach der Teenie-Band keine Ad-Word Anzeige mit einem Hotelangebot. Via: Blogoscoped.

Meiner Meinung nach sind das bereits die ersten Auswirkungen durch den Zukauf von Doubelclick. Das zuständige US-Kartellamt hat den Zukauf für die USA bereits im Dezember genehmigt. Eine Genehmigung in Europa steht jedoch noch aus. Mit einer Entscheidung wird im April 2008 gerechnet. Via PC-Professionell.

Informatikprofessor Ben Schwan von der TU Graz hat zu dem Thema Google und Doubleclick einen Forschungsbericht herausgegeben und fordert, dass Google reguliert werden muss, da das Unternehmen gegen Datenschutzgründen verstößt. Via Heise.

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Google-View

Seit einigen Monaten ist der Dienst Google-View live. Dieser sorgte beim Start mit seiner „Bilderwelt“ für aufsehen, da es möglich war Leute zu sehen, die in nackt am Fenster stehen und gerade eine Erotik-Shop betreten.

Nun habe ich ein Video dazu gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte:

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Änderung der Google-Ergebnisliste

Neben der normalen Trefferliste bietet die Suchmaschine ab sofort über Google-Labs die Möglichkeit, Suchergebnisse chronologisch oder geographisch zu ordnen. Dabei werden die Treffer in einer Karte dargestellt oder in einem Zeitstrahl geordnet. Via Golem.

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2008-01-13

Winterpause

Nun ist es soweit. Viele Blog-Betreiber sind letztes Jahr zwischen Weihnachten und Sylvester in den Winterurlaub gefahren und haben ihren Blog für einige Tage ruhen lassen".

Auch ich werde mich jetzt 7-10 Tage ausklinken um beim Snowboarden auf andere Ideen zu kommen, damit ich auch in den nächsten Wochen viele Beiträge posten kann.

2008-01-11

Mobile Payment

Das Thema „M-Payment“ wird hier in Deutschland noch sehr zurückhaltend diskutiert. Im Vergleich zu den baltischen Staaten liegt Deutschland mit der Entwicklung dieser Technologie weit zurück. Während in Deutschland gerade einmal Klingeltöne mit den Handy bezahlt werden kann man in diese Staaten bereits sein Parkscheine und andere Dienstleistungen mit dem Handy bezahlen. Das innovativste was wir diesbzgl. zurzeit zu bieten haben ist dass MMS-Ticket der Deutschen Bahn.

Im folgenden möchte eich Euch ein paar Technologien vorstellen die zurzeit im Bereich das M-Payment eingesetzt werden:

Premium SMS
Das ist das gängiste Bezahlverfahren mit dem Handy. Viele kennen und nutzen diesen Dienst, zum Beispiel beim kaufen von neuen Klingelton. Hier findet dann eine Abrechnung über Netz,- oder Serviceprovider statt. Diese Verfahren eignet sich ideal für den Vertrieb von digitalen Gütern.

Am POS
Um am Point of Sale bezahlen zu können, muss man sich bei einem speziellen Dienstleister z.B. Luupay oder Crandy registrieren erforderlich Dadurch wäre dann auch eine Bezahlfunktion am Automaten (z.B. Süßigkeiten, Zigaretten oder Parkautomaten erforderlich. Wie es funktioniert zeigt auch dieses Video:




Zur Transaktion wird PIN-Eingabe benötigt. Die Abrechnung findet entweder per Vorkasse, Lastschrift oder Kreditkarte statt.

NFC (Near Field Communication)
Diese Technologie ist noch ziemlich neu und befindet sich noch in der Entwicklungsphase. Der Rhein-Main Verkehrsverbund arbeitet an einem Bericht der Internetworld zurzeit an einem solchen Pilot-Projekt. Um diese Technologie dann nutzen zu können braucht man ein NFC-fähiges Handy. Leider ist mir ein entsprechendes Modell hier nicht bekannt. Die Umsetzung ist dann kinderleicht. Dadurch dass man mit dem Handy einen Mobilfunk-Chip berührt, wird die gewünschte Fahrkarte gekauft oder Abfahrtszeiten von Bussen und Bahnen erfragt.

Die Technologie für das mobile Ticket der deutschen Bahne ist noch eine andere Lösung. Um diesen Service nutzen zu können, muss der User über seinen Login das Handy im CRM-Modul registrieren lassen. Die Vorraussetzung für diesen Dienst ist nach der Registrierung nur noch ein Internet-fähiges Handy. Laut des o.g. Artikels der Internetworld verkauft die Bahne ca. 3000 mobile Tickets pro Monat über diesen Vertriebskanal. Bei 1,85 Millionen Reisenden pro Jahr ist das nicht viel. Der Werbeaufwand dafür soll dafür angeblich in Millionenhöhe sein. Die Deutsche Bahn solle jedoch gemeinsam mit Vodaphon an einem elektronischen Verfahren Wie NFC arbeiten.

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2008-01-10

Mister Wong – Communities schaffen eine Ergänzung zu klassischen Suchmaschinen

Das Thema „Social-Bookmarking“ stand bei Christian Clawien (Mister Wong) auf der Agenda. Im Gegensatz zur klassischen Suche stand hier das entdecken von neuen Inhalten im Vordergrund.

Das Konzept besteht darin, dass User weltweit auf ihre Bookmarks (Lesezeichen) zugreifen können, indem Sie diese bei Mr. Wong speichern. Sobald diese Seite nun gespeichert wird, bekommt Sie einen zugehörigen Begriff (einen Tag) damit man Sie zuordnen können. Außerdem entscheidet man beim speichern dieser Lesezeichen, ob man diesen Link anderen Personen zugänglich machen möchte.

Durch diese öffentlichen Tags können User nun andere Webseiten zu einem bestimmten Thema z.B. Rotwein entdecken, auf die man vorher nicht gekommen wäre. Das „Social-Bookmarking“ ist ein Trend, der sich erst seit 2006 abgezeichnet hat. Bei Mr. Wong sind z.B. im November über 3 Millionen Bookmarks gespeichert gewesen, denen 5 Millionen Tags zugeordnet wurden. Dabei besuchten laut Google Analytics 3,3 Millionen Besucher das Webangebot.

Mr. Wong ist zurzeit in russisch, chinesisch, spanisch, französisch und englisch verfügbar. Eine japanische Version ist in Kürze geplant. Diese Form eignet sich gut, um in neuen Märkten vorzudringen. Ein Nachteil hat die Sache jedoch. Die Bookmarks werden durch die User gepflegt. Über einen längeren Zeitraum kann das zur Folge haben, dass bestimmte Seiten unter der gespeicherten URL nicht mehr verfügbar sind. An einer Lösung soll jedoch gearbeitet werden.
Präsentation downloaden.

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2008-01-09

SEM bei Henkel - Fleckenentferner und Waschmittel gesucht!

So der Titel dieser Präsentation von Sabine Röltgen (Henkel KGaA, Düsseldorf). Überraschend ist jedoch, dass ein Unternehmen wie Henkel noch nicht die ganze Wertschöpfungskette der Internet Technologie ausnutzt, um ihre Markenbekanntschaft weiter auszubauen bzw. diese für Performance orientierte Kampagnen einsetzt. Und das bei einem Unternehmen, das mehrere Millionen Euro im Jahr in TV-Spots investiert.

Bei der Präsentation stellte sich heraus, dass Henkel Suchmaschinen-Marketing alleine als Branding-Kampagne nutzt, um die User auf die eigene Webseite zu lenken. Eine Adress-Generierung um den potentiellen Kunden mit einem Probepäckchen von einem Henkel-Produkt zu überzeugen, wäre hier eine mögliche und sinnvolle Ergänzung.

Wäre Henkel nicht doch mit einer Branding-Kampagne durch Banner besser beraten? Vor allem weil diese Werbemittel eine stärke Reichweite erreichen, würde man Henkel hier eher im Netz wahrnehmen. Insgesamt ist eine alleinige SEM-Kampagne doch nur einen Tropfen auf dem heißen Stein, wenn ich als Unternehmen keinen aktiven Nutzen ziehen kann.

Henkel sieht dies anders. Insgesamt werden die Kriterien wir folgt bewertet:
„Banner und Reichweite kosten zu viel Geld . Da insgesamt aber weniger Leute nach einer bestimmten Problemlösung bei einer Wäschereinigung über die Suchmaschine suchen, sind diese Kosten im Verhältnis wirtschaftlicher.“ Dieser Aussage ist zuzustimmen, aber warum werden die Kunden dort nicht abgeholt, wenn sie doch dort eine bestimmte Erfüllung Ihrer Bedürfnisse erwarten? Eine andere geeignete Lösung z.B. ein Blog oder Forum zu solchen Problemen ist bisher nicht angedacht. Das wäre meiner Meinung nach jedoch die beste Ergänzung.

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2008-01-08

Suchmaschinen-Marketing 2.0

Harald R. Fortmann, (Managing Director von Advertising.com und Vorsitzender Vizepräsident vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. referierte beim Euroforum Kongress darüber, dass Suchmaschinen-Marketing (SEM) mehr ist als einfach nur ein Gebotsmanagement.

In seinen Charts zeigte er die Entwicklung und damit die wachsende Bedeutung des Suchmaschinen-Marketing in den letzten Jahren auf. Darüber hinaus zeigte er welche Bereiche des Suchmaschinen-Marketings es gibt, wie die das Bietverfahren funktioniert und welche Unterschiede es in dem Gebotsmanagement gibt. Auch das Thema kreative Anzeigengestaltung stand nicht außen vor. So wurden hier Tipps weitergegeben, damit die Klick- und Konventionsrate erhöht werden kann.

Als Vertreter einer „Media-Agentur“ gehörte das Thema „SEM in Kombination mit Bannerwerbung“ natürlich auch zum Pflichtprogramm. Dabei durfte er natürlich nicht vergessen zu erwähnen, wie gut Advertising.com im Bereich des behavioral targeting ist und wie gut sich das mit dem Thema Suchmaschinen-Marketing ergänzt. All diese Dinge und grundlegende Informationen zum Thema behavioral targeting sind auch der Präsentation zu entnehmen.

Bei dem Begriff Suchmaschinen-Marketing 2.0 stand jedoch keine neuer Trend oder gar eine Revolution im SEM im Vordergrund. Das Thema wurde hier eher als Ergänzung zu „klassischen Bannerwerbung“ gesehen,. Demnach war der „2.0“ nichts wirklich Neues.

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2008-01-07

Suchmaschinen-Optimierung (SEO) als ganzheitlicher Prozess im Unternehmen

Michael Buschmann, von der Deutsche Telekom AG zeigt uns beim Euroforum, welchen Stellenwert das Thema SEO bei der Telekom hat. Er gibt Auskunft über die Ziele, die die Telekom mit Ihren Plattformen verfolgt, zeigt auf wie diese Ziele umgesetzt werden und welche Auswirkungen ein solches Projekt langfristig mit sich bringt.

Auch das Thema „Inhouse umsetzen oder outsourcen“ wurde angesprochen. Dabei werden in der Präsentation für beide Lösungen Pro und Contra aufgezeigt. Hier will ich nicht zu viel verraten, denn nach der Empfehlung der Telekom ist hier (wie so oft) der richtige Mix die optimale Lösung. Denn manchmal hat es ein externes Unternehmen leichter Gehör in den Fachabteilungen zu finden, als der eigene Kollege, der ein solches Projekt betreut.

Da die Telekom etwas größer aufgestellt ist als so manch anderes Unternehmen, war es interessant zu erfahren, dass das Thema Suchmaschinen Optimierung (SEO) dort intern durch ein zehnköpfiges Team kontinuierlich betreut wird. Auch die Produktpalette der Telecom Webseite (eingeschlossen T-Online und Co.) ist beträchtlich groß. Leider gab es keine Auskunft seitens Herrn Buschmann über wie viele Landingpages sie verfügen, wie diese dementsprechend redaktionell (manuell oder dynamisch) aufgebaut werden. Dies wäre neben den üblichen Informationen zum Thema Suchmaschinen Optimierung (SEO) eine interessante Lösung gewesen.

- Wie müssen Texte geschrieben sein,
- Welchen Einfluss haben Navigation, URL und Meta Tags
- Google-Richtlinien etc.

Mit detaillierten SEO-Tipps rechnet dort zwar niemand aber so ein paar Hinweise wären hilfreich gewesen.

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2008-01-04

Jugendmedienschutz- und haftungsrechtliche Aspekte im Bereich der Suchmaschinen

Otto Vollmers durchleuchtet das Thema Jugendschutz im Web aus der Sicht der Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Diensteanbieter e.V. (FSM).

Neben einer ausführlichen Darstellung über die FSM und ihren Aufgaben ging er auf den Verfahrenskodex und der Verfahrensordnung der FSM und seiner Mitglieder ein. Auch haftungsrechtliche Aspekte bei nicht Einhaltung dieser Selbstkontrolle wurden dabei erläutert. Näheres dazu in der Präsentation.

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Die Zukunft der Suchmaschinen aus Betreibersicht

So das Thema der Diskussionsrunde die von Toni Pelg (Microsoft Online Services Group) und einigen andere Vertretern beim Kongress in Berlin geführt wurde. Leider gab es hier nichts Neues zu berichten. Alle Beteiligten waren sich einig, dass in Zukunft die Themen Local Search, Karten-Lösungen und eine Optimierung der Ergebnisse die Projektarbeit bei den Suchmaschinenbetreiber bestimmen wird. Über einzelne Entwicklungstrends wurde in dieser Runde nicht gesprochen. Zur Präsentation.

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2008-01-03

Die Qualität von Suchmaschinen – und warum sie wichtig ist

Prof. Dr. Dirk Lewandowski von der Hochschule für angewandte Wissenschaften aus Hamburg referierte beim Euroforum Kongress über dieses Thema. Den Schwerpunkt setzte er dabei auf die Fragestellungen, wie man die Qualität von Suchmaschinen messen kann, welche Suchmaschine die beste ist und welche Konsequenzen für Nutzer, Politik und Unternehmen daraus gezogen werden können.

Zunächst ging er hier auf den deutschen und amerikanischen Markt der Suchmaschinen ein und setze einen Vergleich zwischen fünf Suchmaschinen auf. Bewertet wurden die Dienste nach der Qualität des Index (Größe des Datenbestandens, Web-Abeckung, Überschneidung der Indices und der Aktualität), sowie nach der Qualität der Suchresultate (Retrievaleffektivität, User-Zufriedenheit und Überschneidungen der Ergebnisse). Dabei durfte natürlich auch die Usability nicht fehlen.

Die Ergebnisse könnt Ihr ebenfalls der Studie entnehmen. Eines kann ich schon mal verraten. Keine der Suchmaschinen decken das ganze Web ab. Wir große das Web ist kann auch keiner sagen. Ebenso ist der Bereich des Deep Webs (Invisible Web) – so nennt man z.B. den Bereich der hinter einem Formular liegt – ebenfalls noch nicht erforscht.

Neben der Präsentation könnt Ihr Euer Wissen auch noch aus dem Buch „Web Informationen Retrieval“ von Prof. Dr. Dirk Lewandowski ergänzen, dass er kostenlos als PDF-Version (ca. 1,2 MB) als Download zur Verfügung stellt.

http://www.durchdenken.de/lewandowski/web-ir/

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2008-01-02

Neue Märkte mit Suchmaschinen Marketing erreichen

Passend zu meinem letzte Beitrag über Lokale Suche und Zeitungsverlage möchte ich mit einem zusammenhängenden Thema meinem vorherigen Beitrag anschließen. Mikal Rohde von Schibsted (ein norwegisches Verlagshaus) präsentierte eine Lösung um lokale Anzeigenmärkte mit Suchmaschinen-Marketing zu bedienen ohne dabei die Erträge an Google weiterleiten zu müssen.

Mit dem Produkt „Schibsted Søk“ wurde ein eigenes AdWord-Managment System geschaffen, dass unabhängig von Google ist. Dabei hat das Verlagshaus einen großen Vorteil für sich ausnutzen können. Denn in Norwegen gehören die Zeitungsportale mit den größten und damit reichweitenstärksten Portalen. Somit bedient sich Schibsted die Google Idee indem Sie für Anzeigenkunden die Werbung in Ihren vielzähligen Portalen lokal schalten kann. Aufgrund der lokalen Zugehörigkeit des User oder dessen Themen-Interessen lassen sich diese Anzeigengruppen lokal zuordnen oder nach den Merkmalen des Behavior Marketings bestimmen.

Die Präsentation könnt Ihr Euch natürlich downloaden.

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2008-01-01

Lokale Suche – Eine Chance für Zeitungsverlage

Eine weitere Zusammenfassung vom Eurofoum Kongress. Dr. Frank Meik vom MW Verlag (Berlin München, Bad Homburg) präsentiert das Thema Local Search aus Sicht der Zeitungsverlage. Hier ging er am Rande auf das Thema „Lokale Suchqualitäten“ ein, zu dem er u.a. auch Google Maps, Geo-Targeting, Keyword-Advertising, Mobile Offers als Basis Instrumente des Local Search nannte.

Der Schwerpunkt seiner Präsentation lag jedoch aufzuzeigen, wie stark die (lokale) Vernetzung der User untereinander ist und welche Möglichkeiten für Verlage bestehen diese zu nutzen. Dabei dienten unterschiedliche Geschäftsmodelle als Referenzen z.B. „Der Westen“, „Qype.de“ oder Kalyado mit seinem lokalen Anzeigenmarkt. Darüber hinaus wurden Vermarktungsansätze über Google-Maps und Co. dargestellt.

Neue Idee oder Möglichkeiten wurden hier nicht aufgezeigt. Es war jedoch interessant zu sehen, mit welchen Herausforderungen das Verlagswesen zu kämpfen hat um zum einen den lokalen „Online-Anzeigenmarkt“ zu bedienen ohne sich dabei zu kannibalisieren.

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