2007-11-29

Google – Die Zukunft der Werbung?

Google startet zurzeit in vielen unterschiedlichen Disziplinen durch, um weitere Anteile am Kuchen „Werbemarkt“ zu bekommen. Ein Teil dieses Rezeptes serviere ich Euch nun, damit Ihr einen kleinen Vorgeschmack darüber bekommt:

Volltextsuche in Büchern:
Bereits vor einigen Jahren hat Google angefangen die Bücher dieser Welt zu scannen und diese über Ihre Volltextsuche findbar zu machen. Ein Schlag ins Gesicht für die Bücherbranche, die nun sinkende Absätze zu erwarten hat. Denn schließlich reicht es bald in Zukunft aus das Orakel „Google“ zu befragen, ohne dass man gleich teure Bücher kaufen muss.

Print,- TV,- und Radiowerbung:
In den USA können Werbetreibende Print-Anzeigen über Google ersteigern. Die Verlage behalten sich vor Veröffentlichung jedoch ein Veto-Recht vor. Sollte sich dieses Versuchsmodell als erfolgreich erweisen, könnte Google dieses Modell auch auf dem europäischen Markt adaptieren. Das diese Möglichkeit zumindest nach Deutschland kommt hat vor kurzen Philip Schindler – Google Deutschland Chef – bekannt gegeben.

Für Werbetreibende ist diese Art der Media-Buchung zwar keine Garantier einer zuverlässigen Anzeigenschaltung, aber vielleicht entwickelt sich daraus ein neuer Trend für die Vermarktung von Kleinanzeigen

Neben diesen Versuchsmodell aus dem Printmarkt, könnte auch das ganze Modell auch auf den TV und Hörfunkmarkt ausgeweitet werden. Ein Anzeichen dafür ist die Übernahme durch Google der Plattform Youtube und der Radio-Werbeagentur Dmarc Broadcasting. Genau wie im Printbereich versteigert Google dann die Werbung im Auktionsverfahren, ermittelt über Schlüsselwörter die passenden Werbeplätze in den Sendekanälen und liefert somit individuelle Werbung in die Haushalte aus. Die Zielgruppenprofile die Google sich dann nach einer geglückten Double-Click Fusion erstellen kann, stützen die ganze Werbeplanung. Für die Media-Agenturen bricht dabei ein wichtiger USP weg. Nämlich der, dass sie durch Ihre Einkaufsmacht bessere Media-Angebote am Markt anbieten können.

Mobile-Marketing:
Google entwickelt mit Branchengrößen aus dem Mobilfunkt-Markt gemeinsam die Handy-Software Android, die somit wahrscheinlich von den meisten Mobilfunk-Provider als Standard Handysoftware installiert sein wird. Sollte die Fusion mit der Double-Click statt gegeben werden, hat Google einen Vermarktungspartner in der Hinterhand, der dann einen große Teil des Mobilfunkt-Marktes mit mobilen Anzeigen beliefern kann. Pro Klick auf diesen Anzeigen verdient Google wiederum sein Geld.

Portalgeschäft:
Mit Diensten wie iGoogle, Picasa oder Blogger.com öffnet sich Google dem Portalmarkt. Dabei sind es dann die User die Google Content liefern, z.B. für das Kartenmaterial für Google-Maps, dass Google dann in Zukunft als Erweiterung für seine Dienste und Service nutzen kann. Zum Beispiel im Einsatz von Reiseführern (Bilderdienste) oder Navigationsgeräten ist solcher Content durchaus denkbar.

Ein Beweis dafür ist die Meldung des Handelsblatts, dass Google dafür seinen virtuellen Speicherplatz ausbaut.

Social-Network:
Kurz nachdem Microsoft den Zuschlag für Facebook erhalten hat, präsentiert Google eine offene Schnittstelle, die Brücken zwischen „social Communities“ und anderen Anwendungen schaffen kann.Hat Google vielleicht nur um Facebook mitgepokert um den Preis für Microsoft mit in die Höhre zu treiben? Diese Schnittstelle dienst bereits jetzt als Branchenstandard, da bereits viele dieser social Communities diese API anbieten.

Open Office Anwendungen:
Google bietet mittlerweile eine „Office-Anwendung“ an, bei denen der User nur einen Web-Browser benötigt, um eine Textverarbeitung,- Tabellenkalkulation,- oder Präsentations-Software bedienen zu können. Wie viele User diese Möglichkeit bereits schon heute nutzen ist mir leider nicht bekannt. Jedoch hat Google damit Microsoft gehörig „in die Suppe gespuckt“. Den Kurz nach Bekanntgabe dieser Möglichkeit hat auch Microsoft seine Anwendung „Office Live Workspace“ neben Yahoo und Adobe gelauncht.

Der neuest Clou – Google will ins Energiegeschäft investieren

Warum – um natürlich die ganzen Stromkosten für seine Server-Farmen aufzufangen. Nähere Infos dazu gibt es unter digitalnext.

Wer mehr von Euch über die Google Geschichte oder die Zukunftsvisionen haben möchte, dem empfehle ich das (Hör,-) Buch „Die Google Story“.

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2007-11-28

Höhenflug oder Ehrgeiz?

Der Vorstandsvorsitzende der Karstadt-Quelle AG Thomas Middelhoff will den Umsatz von Amazon bis 2010 übertrumpfen. Ist diese Ziel realistisch oder leidet Herr Middelhoff hier an einem Höhenflug? Tatsache ist, dass die Karstadt Quelle AG in letzte Zeit auf Personalsuche ist. Aber ein ist gewiss. Die nächsten Marketing-Verantwortlichen, die diese Erwartungen von Herrn Middelhoff nicht realisieren können, werden genauso schnell wieder von der Bildfläche verschwinden wie sie gekommen sind.

Wer schon einmal online bei Quelle bestellt hat (letztens im Bekanntenkreis geschehen), der weiß dass das ganze Bestellsystem sowie die Kundenbetreuung eine Grundrenovierung bedarf. Das der einmalige Riese als Direktversand mit einem solchen miserablen CRM-System groß geworden ist, mag so manchen Marketing Verantwortlichen wundern.

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2007-11-27

Wer hat Angst vor Google?

Datenschützer und Werbeagenturen! Warum?

Durch die geplante Fusion der beliebtesten Suchmaschine Google und dem Werbedienstleister Doublecklick – der alleine in Deutschland einen Marktanteil von über 60% hat – kann man aufgrund der folgenden Informationen die Angst der beiden verstehen.

Durch die geplante Übernahme von Doubleclick durch Google ist der Suchmaschinenbetreiber bald in der Lage detaillierte User- und Suchprofile zu erstellen. Diese Profile entstehen auf Basis des Suchverhaltens der User und dem darauf weiter folgenden Surf-Verhalten. Durch Cookies lassen sich somit Nutzer-Ströme abbilden. Dadurch entstehen für die Werbetreibenden „gläserne“ User-Profile mit denen eine zielgerichtete Anzeigenschaltung vorgenommen werden kann.

Dadurch, dass Google das individuelle Such- und Surfverhalten des Users kennt, können die Werbeanzeigen noch zielgerichteter ausgestreut werden, mit dem Ziel noch mehr Klicks für die Werbekunden zu generieren. Da Google an jedem Klick mitverdient, freuen sich nicht nur die Gründer Larry Page und Sergey Brinn, sondern auch die werbetreibende Industrie rechnet mit höheren Abverkäufen aus der Einnahmequelle Google. Weitere Informationen gibt es im FAZ.net.

Dies ist neben einer Wettbewerbsfrage auch ein Grund, warum die EU Kommission die Google Fusion mit Doublecklick näher prüft.

Die gleiche Fusion ist es, die Werbeagenturen „ins Schwitzen“ bringt. Denn die Befürchtungen der Agenturen sind es, dass genau diese Informationen genutzt werden, dass Google das Anzeigengeschäft der Agenturen übernimmt. Denn durch die Informationen, die aus Surfverhalten abgeleitet werden und den Informationen, die aus dem kostenlosen Auswertungs-Tool „Google Analytics“ genutzt werden, hat Google das Know-How, um die Werbetreibenden bei der Kreation der Anzeigen zu unterstützen. Diese Leistung wird dann nicht mehr von den Agenturen übernommen. Damit sich die Agenturen auch gar nicht aufregen, streicht Google die bisherigen Agentur-Provisionen.

Zusätzlich liefert Doubleclick auch mobile Anzeigen aus. Diese Lösung kommt Google im Rahmen ihres großen Think Tank mit den großen Mobilfunkanbietern und der Software-Lösung Android zu Gute. Dazu jedoch mehr in Kürze. Somit also ein Grund, warum diese beiden Gruppen Angst vor dem Riesen haben.

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2007-11-26

Trendverdächtig: Social Network via Handy

Communities wie MySpace und Facebook sind in aller Munde. Jetzt könnte sich ein neuer Trend entwickeln, der Jugendliche – die gerne an solchen Social-Networks teilnehmen - richtig glücklich macht. Aber nur dann, wenn das Taschengeldbudget der Eltern für den mobilen Konsum erhöht. Es handelt sich dabei um mobilen dienst Namens Mobango.

Mobango ist eine mobile Community, die der User mit dem Handy nutzen kann. Mit angeblich über 2 Millionen Usern können hier Freund und Gleichgesinnte gefunden werden, mit denen man Klingeltöne, Fotos, Videos und Spiel tauschen kann. Finanziert werden soll das ganze durch Sponsoring.

Mit anderen Worten beschrieben. Ein bessere Dating-Plattform als die, die wir aus TV-Spots und Teletextanzeigen im Fernsehen kennen.

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2007-11-23

Messbarkeit von Werbung in Podcast

Die Werbung in Podcasts hält sich zurzeit noch in Grenzen. Viele Podcaster stehen diesem Thema noch sehr vorsichtig gegenüber, damit sie Ihre treuen Hörer nicht abschrecken. Dabei hätten viel von Ihnen doch gerne ein Refinanzierungsmittel, damit Sie die hohen Traffickosten abfangen können.

Zurzeit gibt es zwei verscheiden Möglichkeiten Werbung in Podcast zu platzieren. Das eine ist eine Anzeigenschaltung bevor der eigentliche Podcast beginnt bzw. endet. Ein Beispiel hierzu ist die EON-Kampagne „Gezeitenkraftwerk“, die z.B. im Podcast „bel Étage“ integriert ist. Die andere Möglichkeit ist die Schaltung eines Spots die thematisch innerhalb des „Contents“ eingeblendet wird, so dass der Hörer bzw. Zuschauer diese Information auch als „Mehrwert“ empfindet. Ein Bespiel hierfür findet Ihr von „getairnow“ im Podcast #82 von shralp.com.

Der Podcast-Betreiber würden am liebsten die Anzahl der Downloads die pro Ausgabe gemacht worden sind abrechnen, sowie die Anzahl der Downloads älterer Ausgaben. Eine gewisse Online-Reichweite für nicht Abonnenten natürlich auch nicht zu vergessen.

Aus Sicht des Werbetreibenden ist es jedoch schwer den medialen Wert von Podcast-Werbung zu bewerten. Sicherlich kann man einen Podcast nach der Anzahl der Hörer beurteilen, die den Podcast herunter geladen haben. Aber wie viele haben sich diesen Podcast überhaupt angehört und wie oft? Wie viele unique User haben den Sport online gesehen. Wie viele User haben meinen Spot in einer veralteten Ausgabe gehört. Selbst wenn man Response-Elemente mit einbaut, ist eine Reichweite und eine User Anzahl nur schwer zu beurteilen.

Zurzeit sitzen noch viele Experten daran dies zu beziffern. Interessant wird nämlich dann die Diskussion, wie weit man effiziente Kampagnen damit „kostengünstig“ aufsetzen kann: Zurzeit kann man diese Form jedoch nur als reine Branding-Kampagne verstehen. Darin besteht aber auch die Chance, dass man eine sehr kleine Zielgruppe erreicht mit seiner Marken oder Produktbotschaft erreicht, so wie es im zweiten Beispiel getairnow gemacht hat.

Weitere Informationen zum Thema Reichweiten von Podcast findet Ihr im folgenden Artikel der Marketing-Boerse.

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2007-11-21

Bandbreiten Probleme im Netz?

Laut eines Spiegel Artikels sollen wir im Internet bald aufgrund zunehmender Download-Raten und verstärkter Internetnutzung gehörige Zugriffs-Probleme bekommen.

Grund dafür ist, dass die Provider nicht genügend investieren um die vermehrte zukünftige Bandbreiten-Nutzung aufzufangen. Die Zeit von Billig-Angeboten - so der Spiegel - ist schon bald vorbei. Alleine die Plattform YouTube soll bereits heute alleine 10% der gesamten Bandbreite im Internet für sich beanspruchen.

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2007-11-20

Autsch...!

Jetzt mal keinen Post zum Thema Online-Marketing sondern ein Beitrag in eigener Sache, da ich mich kurz vor Wintereinbruch auf die neue Snowboard-Saison freue.

Die Ski-Saison steht vor der Tür und damit Ihr euch schon einmal auf die Saison einstimmen könnt, poste ich Euch ein Video dass ich bei http://www.snowbroader.eu, Europas führender Snowboard-Blog gefunden habe. Viel Spaß

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2007-11-18

Nach Web 2.0 folgt Web 3.0

Kaum haben wir uns mit dem Marketing-Begriff (Hype) Web 2.0 angefreundet, steht uns nun schon der Begriff Web 3.0 bevor.

In einem Interview auf der Web 2.0 Expo in Berlin sagte Web-Guru O´Reilly in einem Interview, dass es nach dem Begriffsdefinition Web 2.0 nun auch bald das Web 3.0 geben soll. Doch was soll das sein?

O´Reilly beschreibt mit den Begriff Web 3.0 einen Paradigmenwechsel:
Nach seine Definition beschreibt er einen Wandel bei der Steuerung von Eingabeinstrumenten. „Die User werden in Zukunft mehr durch Körperbewegungen und Spracheingaben interagieren und nicht mehr nur durch Tastaturen“, so O´Reilly. Als Beispiel hierfür zieht er die Benutzerführung des Touchscreens des neuen iPhones und die bewegungsempfindlichen Controller der Nintendo Wii Konsole an. Wann uns dann das Web 3.0 im Alltag erreichen wird hat er leider nicht gesagt.

Aber kann man hier wirklich von einen Paradigmenwechsel reden? Das Thema Sprachsteuerung ist auch nichts neuen. Mitte der 90er Jahre kamen die ersten Texterkennungsprogramme auf den Markt, mit denen man durch Spracheingabe dem Textprogramm von Microsoft „Word“ einen Aufsatz oder Brief diktieren konnte. Auch Touchscreens hat es damals schon gegeben. Natürlich waren diese von der Sensorik noch nicht o ausgereift, dass man Sie so leicht wie eine iPhone steuern konnte. Aber daraus gleich den nächsten Marketing-Begriff zu machen und dabei von einem Paradigmenwechsel zu sprechen finde ich zurzeit ein wenig übertrieben.

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2007-11-16

Widgets als Marketing Instrument können ein Mehrwert für den Kunden sein

Als Widget (oder Gadget) bezeichnet man kleine Applikationen die entweder als Web-Applikation oder als Desktop Tools vom User eingesetzt werden. Ursprünglich stammt diese Software-Komponente aus dem Apple Umfeld.

Nike setzt nun ein solches „Widget“ auf seiner Lauf-Community ein um zum einen auf den Brand „Nike“ aufmerksam zu machen und zum anderen, die Communiy weiter auszubauen. Sportler können sich das Tool „Miles“ auf den Desktop herunterladen und sich zum regelmäßigen Laufen animieren lassen. Dabei kann der Sportler seinen Trainingserfolg online verfolgen und sich durch die Commnity animieren lassen. Eigene Laufstrecken könnten dort hinterlegt und der Community präsentiert werden.

Wer sich also nicht selber zum Laufen motivieren kann, sollte sich „Miles“ einfach unter http://nikeplus.com downloaden. Dazu wird jedoch die Yahoo Widget Engine benötigt. Diese findet Ihr unter http://widgets.yahoo.com.
















Die Kampagnenseite von Nike wurde in der Vergangenheit des öfteren in der Presse diskutiert. Sie bietet für Sportler einen echten Mehrwert. Angefangen von der iTunes-Playlists bekannter Testimonials (z.B. Fußball-Star Ronaldo) bis hin zur Vermarktung der eigenen Lauf-Produkte – die natürlich auch nicht fehlen durfte.

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2007-11-14

Zündstoff für den Geschlechterkampf

Handelt es sich hierbei wirklich um einen unterhaltsamen Kurzfilm oder doch um eine versteckte Kampagne vom neuen Smart? Es geht dabei um eine altes Thema, das hier für Zündstoff sorgt: Frauen am Steuer.


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„Krieg der Baumärkte“ - Jetzt auch im Netz

Die Baumärkte sind dafür bekannt, dass Sie nicht gerade zurückhaltend mit Ihrem Werbebudget umgehen. Fast wöchentlich erinnern uns neue Spots im Radio oder TV, welcher Baumarkt zurzeit 20% Rabatt bietet oder welcher Markt das breitere Sortiment „ohne Schnick Schnack“ hat.

Letztes Jahr hat die Baumarktgruppe „Hornbach“ als erster Baumarkt einen viralen Spot ins Netz gestellt und dabei die Kultfigur „Ron Hammer“ geschaffen. Dieser Sport wurde beim New Media Award 2007 zur besten Online Kampagne gekürt.

Nun hat ein Wettbewerber die „Toom Baumarktkette“ den Spot zu einem Teil kopiert. Meiner Meinung nach nicht ganz so spektakulär, aber dennoch die gleiche Ausgangsituation. So wirkt Kamaraeinstellung als ob Sie von einem Hobbyfilmer gemacht wurde. Dagegen ist zwar nichts einzuwenden aber man versucht auch hier einem “Schreckens-Szenario“ hat den Sport zu beenden. Leider ist das Ende nicht ganz so authentisch wir der Spot von Ron Hammer. Dennoch ganz nett.


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2007-11-06

Recruiting-Kampagne des britischen Geheimdienst

Lust beim britischen Geheimdienst MI5 oder MI6 zu arbeiten? Laut eines Artikels des Handelsblatt hat der britischen Geheimdienst eine Werbekampagen ins Leben gerufen um Mitarbeiter zu rekrutieren. Ein Schwerpunkt dieses Kampagne sind virtuell verkmarktete Werbeflächen in Computerspielen wie z.B. „Need for Speed Carbon“.

Angeblich soll mit dieser Kampagne eine junge, Computer affine Zielgruppe angesprochen werden. Hinter dieser Idee steckt die Agentur „TMP“. Hat die Agentur damit nur einen Referenzkunden gewonnen oder ist dies wirklich eine Zielgruppen gerechte Kampagne? Das in Spielen Werbeflächen vermarktet werden ist auch nicht wirklich neu. Meiner Meinung nach ist diese Medium aus Effizienzgründen nicht eine „Abverkauf“ oder gar eine Mitarbeiter „Recruitierung“ voranzutreiben. Ich sehe dieses Format eher als begleitende Maßnahme um die Markenbekanntheit zu erhöhen. Aber wer weiß – vielleicht sind die üblichen Rekrutierungskosten des britischen Geheimdienstes um ein vielfaches höher.

Weitere Informationen zum Thema „In Game Advertising“ findet Ihr im MSN-Mediacast (Ausgabe 5-7).

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2007-11-05

Was hat das iPhone und Harry Potter gemeinsam?

Die gleich Markteinführung. Beide Artikel sollen ab Mitternacht verkauft werden. Das ist jedenfalls aus einem Artikel der Marketing-Fachzeitschrift „Horizont“ zu entnehmen.

Allerdings bleibt es abzuwarten, ob der „Run“ auf die begehrten Handys wirklich so groß ist. Schließlich gab es im Vorfeld nicht nur positive Kritik über das iPhone. Drücken wir der Telekom mal die Daumen, dass sich die Produkteinführung um Mitternacht nicht als zu große Kauferwartungshaltung an die Apple-Jünger darstellt.

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Besuch der Internet World in München

Vom 23 – 24 Oktober habe ich die Internet World in München besucht. Meine Erwartungen waren sehr hoch gesteckt. Leider entpuppte sich dieser Besuch als Enttäuschung, denn wirklich neue Themen gab es nicht.

Bevor ich jedoch darauf eingehe möchte ich Euch zwei Keynotes näher bringen, die wirklich interessant waren..

Keynote 1 wurde von Ram Mohan (Vice President Affilias Ltd., USA) vorgetragen. Er berichtete über das Kundenpotential des „Nicht englisch sprechenden Web“ - ein Thema was wir alle kennen. Allerdings haben sich die meisten von uns noch nicht intensiv mit dem Thema beschäftigt. Seinen Vortrag "Win or loose - Success strategies for Competing in the new non-English internet" könnt Ihr hier downloaden.

Keynote 2 wurde von Lars Hinrichts ( CEO, XING AG) gehalten. Er sprach über die zukünftige Entwicklung des XING. Auf jeden Fall möchte er in Deutschland noch weiter wachsen und noch mehr Service für die Mitglieder bieten.

Eine Anmerkung hierzu. Masse ist nicht gleich Qualität. Irgendwann kennt jeder jeden und der Gedanke der Business-Community geht dann verloren. Ob dann auch noch die Mitglieder aktiv bleiben? Doch nun zum Kongress:

Insgesamt war dieser Kongress eher eine Verkaufsveranstaltung. Dagegen ist eigentlich nichts einzuwenden, wenn denn wenigstens attraktive Themen diskutiert worden wären.

Wenn man allerdings Themen wie Online-Communities unter dem Thema Mantel Web 2.0 hoch aufgehängt und man den zehnten Vortrag zum Thema Suchmaschinenmarketing hört ist es nichts Neues und nichts Spannendes. Das machen viele Werbetreibende seit Jahren ( so auch ich).

Fazit: Der Kongress lohnt sich für diejenigen, die relativ neu in der Online-Welt sind uns sich umfassend informieren wollen. Die günstigere Alternative ist es die OMD zu besuchen. Dort gibt es vom Inhalt her die gleichen Themen – und das kostenlos.

Experten sollten diese Themen in kleiner Runde diskutieren und dabei neue Gedankenansätze diskutieren.

Eine Anmerkung zum Schluss:

Liebe Agenturen. Hängt Euer Verkaufsargument „Web 2.0“ bitte nicht so hoch auf. Die Ideen sind (fast) alle nicht neu. Man kann heute nur die Konzepte umsetzen die man vor 10 Jahren bereits in der Schublade hatte. Auch wenn Facebook und Co für Millionen US-Dollar verkauft wurden – das sind Ausnahmen und andere Geschäftskonzepte: Bitte behaltet bei dem ganzen Hype (oder Luftblase?) das Kerngeschäft des Kunden im Auge.

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