2008-05-16

Erfolgsversprechung des Post Plusbriefes?

Vor knapp einem Jahr hat die Post die Aktion „Plusbrief individuell“ gestartet. Durch diesen Service kann man eigene Briefumschläge inkl. individueller Briefmarke gestalten. Zunächst richtete sich das Angebot nur an Geschäftskunden. Ziel war es hier die Markenwahrnehmung zu steigern. Die Mindestabnahme der gestalten Plusbriefe betrug damals 1000 Exemplare.



Seit kurzer Zeit richtet sich die Post mit diesem Angebot auch an die Endverbraucher. Dazu hat die Berliner Agentur Jung von Matt einen passenden TV-Spot entwickelt, um dieses Produkt bekannt zu machen.

Ist der Plan, sich mit diesem Angebot an Geschäftskunden zu wenden, fehlgeschlagen? Oder sollen die Endkunden hier nur als weitere Zielgruppe angesprochen werden. Heutzutage muss man als Privatkunde nur 20 Exemplare abnehmen.

Mich persönlich hat bisher kein solcher Plusbrief erreicht. Weder privat noch geschäftlich. Auch wenn ich diese Idee nett finde, würde ich einen solchen Brief nicht versenden. Für einen privaten Anlass finde ich ihn zu kitschig – geschäftlich wirkt es meiner Meinung nach unprofessionell.

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