2008-03-27

Daten aus StudiVZ in der Bild-Zeitung veröffentlicht

Wer von sich zuviel privates im Internet preisgibt, muss damit rechnen dass es in großen Medien veröffentlicht wird. Die taz berichtet heute, dass die Bild-Zeitung private Daten aus Online Portalen z.B. aus StudiVZ entnimmt, und diese veröffentlicht.

"Als Anfang März in Hamburg beinahe eine Lufthansa-Maschine abgestürzt wäre, "enthüllte" Bild "das traurige Geheimnis der schönen Pilotin" auf ihrer Titelseite - ein Blick ins StudiVZ reichte, um herauszufinden, was die Hobbys und Vorlieben, was die Ängste von "Maxi J. (24)" waren."

Diese Art der Berichtserstattung ist so etwas von daneben, dass mir fast die Worte fehlen. Aber was soll man auch von Deutschlands größter Tageszeitung erwarten? Natürlich kann man sagen, dass die Teilnehmer von Portalen und Diskussionen mit so etwas rechnen müssen, aber keine geht davon aus, dass so etwas neben den Google-Suchergebnissen auch in der Tageszeitung erscheint. Ein dickes „Pfui“!.

1 Kommentare:

Anonymous Sven Wagener meinte...

Das ist bei der BILD anscheinend eine völlig normale Praxis. Das ist nicht das erste mal. Vor ein paar Monaten starb eine junge Frau beim Skifahren in der Schweiz. Daraufhin recherchierten BILD Redakteuere bei StudiVZ nach dem Namen und schrieb einen Freund nach dem anderen aus StudiVZ an und suchte nach Informationen.

März 27, 2008  

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