2008-01-09

SEM bei Henkel - Fleckenentferner und Waschmittel gesucht!

So der Titel dieser Präsentation von Sabine Röltgen (Henkel KGaA, Düsseldorf). Überraschend ist jedoch, dass ein Unternehmen wie Henkel noch nicht die ganze Wertschöpfungskette der Internet Technologie ausnutzt, um ihre Markenbekanntschaft weiter auszubauen bzw. diese für Performance orientierte Kampagnen einsetzt. Und das bei einem Unternehmen, das mehrere Millionen Euro im Jahr in TV-Spots investiert.

Bei der Präsentation stellte sich heraus, dass Henkel Suchmaschinen-Marketing alleine als Branding-Kampagne nutzt, um die User auf die eigene Webseite zu lenken. Eine Adress-Generierung um den potentiellen Kunden mit einem Probepäckchen von einem Henkel-Produkt zu überzeugen, wäre hier eine mögliche und sinnvolle Ergänzung.

Wäre Henkel nicht doch mit einer Branding-Kampagne durch Banner besser beraten? Vor allem weil diese Werbemittel eine stärke Reichweite erreichen, würde man Henkel hier eher im Netz wahrnehmen. Insgesamt ist eine alleinige SEM-Kampagne doch nur einen Tropfen auf dem heißen Stein, wenn ich als Unternehmen keinen aktiven Nutzen ziehen kann.

Henkel sieht dies anders. Insgesamt werden die Kriterien wir folgt bewertet:
„Banner und Reichweite kosten zu viel Geld . Da insgesamt aber weniger Leute nach einer bestimmten Problemlösung bei einer Wäschereinigung über die Suchmaschine suchen, sind diese Kosten im Verhältnis wirtschaftlicher.“ Dieser Aussage ist zuzustimmen, aber warum werden die Kunden dort nicht abgeholt, wenn sie doch dort eine bestimmte Erfüllung Ihrer Bedürfnisse erwarten? Eine andere geeignete Lösung z.B. ein Blog oder Forum zu solchen Problemen ist bisher nicht angedacht. Das wäre meiner Meinung nach jedoch die beste Ergänzung.

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