2007-12-06

Online Werbung im internationalen Vergleich

Vor wenigen Tagen hat der Online Vermarkter Kreis (OVK) des Bundesverbandes der digitalen Wirtschaft (BVDW) den neuen Online-Report für das zweite Halbjahr 2007 veröffentlich.

Ma abgesehen davon, dass die Prognosen mal wieder rückwirkend nach oben korrigiert wurden (was bedeutet das die Unternehmen dieses Jahr mehr in Online-Werbung investiert haben als vorauszusehen war – das freut natürlich die Vermarkter , ist ein weiteres wichtiges Merkmal aufgefallen:

Wer denkt, dass Deutschland bereits schon sehr viel in die Online-Werbung investiert, den muss ich enttäuschen. Natürlich führt der englisch sprechende Raum mit den USA und UK die Spitze an. Das deutsche online Marketing Budget liegt im internationalen Vergleich nur im Mittelfeld. Selbst unsere kleinen Nachbarn wie Dänemark, Niederland und Belgien betreiben einen höheren Werbeaufwand pro Online-User als die Deutschen. Dem Report ist auch zu entnehmen, dass die Penetration der Breitband Anschlüsse in diesen Ländern höher ist. Doch was hat das für die Werbetreibende für Auswirkungen?

Abgesehen davon, dass man aufgrund der dichteren Bandbreiten auch aufwändigere Werbemittel gestalten kann, ist die Vermuten nah dass die Online-Werbung in diesen Ländern einfach teurer ist, wenn man sich mit den lokalen Konkurrenten messen, bzw. diese Platzhirsche vertreiben möchte.

Um aus meinem eigenen Nähkästchen zu plaudern:

Mich würde es auch freuen, wenn BVDW mit anderen nationalen Online-Verbänden auf europäischer Ebene Standards bei der Gestaltung de Online-Werbmitteln schaffen definieren würde. Die unterschiedlichen Bezeichnungen für einen Superbanner (728x90 Pixel in Deutschland) sind zwar ganz lustig, weiche aber teilweise von der Größe was zum erhöhten Koordinationsaufwand (und damit Kosten) auf Seiten der Werbtreibenden und deren Dienstleister mit sich bringt. Um ein paar andere Bezeichnungen zu nennen. Unser Superbanner wird in anderen Ländern übrigens Mega-Banner, Super-Banner, Big-Size oder Panorama genannt. Im Rahmen meiner Online-Mediaplanung für die EM 2008 gab das unter uns Beteiligten schon den einen oder anderen Schmunzler. Schlimm sind jedoch nur die russischen Werbemittel, die näheren sich unseren europäischen Werbmittel noch niemals an. Ich hoffe, dass sich das aber auch in den nächsten Jahren ändert. Na ja. ..13 Länder – 13 Sitten.

Labels:

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Links zu diesem Post:

Link erstellen

<< Startseite