Die Grenzen der transparenten Web 2.0 Communities?
Die Communities XING und Facebook haben vor kurzem zwei Dienste live geschaltet, die die Aktivitäten der „befreundeten“ Kontakte über einen RSS-Feed in Echtzeit dokumentiert.
Bei XING heisst dieser Dienst „Neues aus meinem Netzwerk“ bei Facebook heißt er Beacon.
Viele Facebook-Mitglieder haben sich mittlerweile schon beschert, da Sie nicht wollen das Ihre Netzwerkaktivitäten so transparent veröffentlicht werden. In seinem Blog hat sich Facebook Gründer Mark Zuckerberg bereits für dieses Tool entschuldigt und damit nur seine geplanten gut gemeinten Absichten dargelegt.
Lars Hinrichs (Gründer von XING) ist da noch etwas uneinsichtig. Laut Aussage eines Artikels der Internet World haben angeblich nur wenige User diesen Dienst abgeschaltet.
Was mich nicht verwundert. Dass User die „Boulevard-Schlagzeilen“ der Community interessieren ist klar, aber wenn man das aus der anderen Perspektive sieht würde ich mich als User gerne von einem solchen System ausschliessen lassen. Es geht aus meiner Sicht niemanden etwas an, ob ich gerade Herrn „X“ als Kontakt bestätigt habe oder ob ich soeben einen Beitrag abgesendet habe. Das geht für meinem Geschmack etwas zu weit. Und genau davor kann ich mich zurzeit nicht schützen.
Labels: Web 2.0
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